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Von Donnerstag, 21. bis Sonntag, 24. März gastieren drei österreichische Bundesligen in der St. Veiter Blumenhalle. Und mit Markus Ragger ist ein österreichischer Top-100-Großmeister der Weltrangliste in der Spielsechs von Maria Saal am Start. In Summe gehen 34 Teams auf die Jagd nach gegnerischen Königen. Die attraktive St. Veiter Blumenhalle – auch Austragungsort des heuer bereits zum 32. mal stattfindenden internationalen St. Veiter Jacques-Lemans-Open  - wird damit bereits zum zweiten Mal Schauplatz dreier österreichischer Bundesligen dank dem Engagement von Kärntens Schachpräsident Friedrich Knapp und „seinem“ St. Veiter Schachverein. (wk, Text: Alfred Eichhorn)
Infoseiten: Bundesliga, 2. Bundesliga-Mitte, Damen-Bundesliga
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In der 1. Bundesliga wird der 5. Meistertitel im sechsten Anlauf für die Jenbacher mit drei Punkten Vorsprung von Donnerstag bis einschließlich Sonntag wohl zur „Formsache“. Die theoretisch verbliebenen Herausforderer der Tiroler sind Baden und Maria Saal, dass ein Kärnten-Verfolgertrio vor Feffernitz und Gastgeber St. Veit anführt. Dahinter jedoch wird das Unternehmen Klassenverbleib zu einem echten Knaller mit schlechteren Karten für Hohenems & Absam sowie besseren bis sehr guten für Wulkaprodersdorf, Zwettl, Fürstenfeld und auch Ansfelden, die alle 5 Zähler auf ihrem Konto ausweisen. Mächtig ins Zeug legen muss sich Husek Wien, das vorläufig auf dem dritten und letzten Abstiegsplatz mit 4 Punkten liegt.Am Donnerstag, ab 16 Uhr rücken zwei Derbys in den Fokus, das kärntnerische mit seinen Protagonisten St. Veit und Feffernitz und das tirolerische mit Absam, das um seine Existenz ringt gegen „Überteam“ Jenbach. Tags drauf lautet der Hit Feffernitz gegen Jenbach.  

In der 2. Bundesliga Mitte werden die Weichen von freitags bis sonntags in Aufstiegs- und Abstiegsangelegenheiten bereits gestellt. Vorläufig in einer Art von Zweiklassenringen mit favorisiertem Titelquartett und einer sieben Spielsechser umfassenden, dramatischen Abstiegszone.Möglicherweise fällt in der St. Veiter Blumenhalle eine Titelvorentscheidung. Ein „Deal“ dafür wäre allerdings, dass die Top 3 allesamt ihre Derbys zu Beginn am Freitag für sich entscheiden können: Prestigeleader Gleisdorf seines mit Austria Graz; Grieskirchen/Bad Schallerbach seines gegen Sauwald und Wolfsberg seines mit Maria Saal. Das erste Gipfeltreffen geht dann am Samstag mit den Protagonisten Gleisdorf und Grieskirchen über die Bühne. Das zweite - quasi als Sonntagsspecial - gestalten Gleisdorf und Wolfsberg.Klappt’s damit noch nicht bleibt für die finale Schachhochburg Fürstenfeld der ultimative Schocker am letzten Spieltag von Grieskirchen mit Wolfsberg als faires, uneigennütziges Angebot!  Maria Saal geht dabei außen vor, da sie ohnehin nicht aufsteigen, sondern „bloß“ Meister werden können. Aber ehrlich, wer will schon eine solche schnelle Vorentscheidung? So oder so, deshalb ist trotz Internetübertragungen für Kiebitze aus dem Kärntner Umfeld ein Besuch in der St. Veiter Blumenhalle – vis-a-vis dem gleichnamigen Hotel - mehr als nur eine Empfehlung wert. In der Abstiegszone hat SC Die Klagenfurter mit seinen drei Punkten klar bessere Karten als etwa Schlusslicht Steyregg mit einem.

 Die Damenbundesliga, die von der „Genderbeauftragten“ Andrea Schmidtbauer und Damenreferentin Eva Unger auf dem Weg gebracht wurde, feiert quasi vor Ort einen nächsten Geburtstag mit 10 Teams am Start. Auch bei den Amazonen stehen ein spannender Titelkampf und hoffentlich nicht schon „historische“ Podestränge in der Auslage

(Alfred Eichhorn)

 

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