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wk 150127 2bl west

Die spannendste Meisterschaft seit Bestehen der 2. Bundesliga-West nähert sich seinem Höhepunkt. Die drei Runden im Atrium der Firma OMICRON in Klaus verliefen dramatisch, wie zu erwarten war. Die Hälfte der 18 Begegnungen endete 3,5 : 2,5 oder 3:3. In vielen Matches entschieden Kleinigkeiten und auch das Glück über Sieg und Niederlage. Die Tabellenführung wanderte von SIR Salzburg über den SK Rum an den SK Hohenems. Nach 8 von 11 Runden trennen den Ersten vom Neunten lediglich 3 Matchpunkte. Titelkampf und Abstiegsangst liegen nahe beisammen. Das Team der Runde war Bregenz mit 3 Mannschaftssiegen in drei Runden. Die Bodenseestädter arbeiteten sich damit ins Mittelfeld vor, sind aber wie 7 andere Teams noch nicht in Sicherheit. Fünf Matchpoints gelangen Schwarzach und Hohenems. Für Schwarzach gilt das selbe wie für Bregenz: Lage wesentlich verbessert, doch nix ist fix. Für Hohenems bedeuten die 5 Matchpunkte nun die alleinige Tabellenführung. 4 Mannschaftspunkte gelangen in Klaus den Teams aus Neumarkt und Dornbirn. Damit darf Neumarkt weiter auf den Klassenerhalt hoffen und Dornbirn vom Aufstieg in die 1. Bundesliga träumen. Neutrale 3 Matchpunkte nahmen Rochade Rum, Götzis und Kufstein/Wörgl mit nach Hause. Entsprechend hat sich für diese Teams nicht viel verändert. Rum hat gute, Götzis und Kufstein/Wörgl weiterhin zumindest theoretische Aufstiegschancen. Zwei Punkte konnte sich HAK/HAS Innsbruck gutschreiben lassen, der Aufsteiger wird sich aber nochmals ordentlich ins Zeug legen müssen. Das als Tabellenführer nach Klaus angereiste Team von SIR Salzburg musste sich mit einem mageren Pünktchen begnügen, zehrt aber vom Punkteguthaben aus den Runden 1-5. Ein rabenschwarzes Wochenende erlebten Ranshofen und Schwaz. Beide Teams gingen in Klaus leer aus und finden sich nun auf den Abstiegsplätzen 11 und 12 wieder. Während für Schwaz der Zug abgefahren ist, kann Ranshofen mit einem starken Schlusswochenende das rettende Ufer durchaus noch erreichen. Die Schlussrunden werden vom 6. - 8. März 2015 im Hotel Servus Europa in Salzburg gespielt. (wk, Text/Foto: Reinhard Kuntner)

Ergebnisse bei Chess-Results, Infoseite 2. BL-West

wk 150126 2blostDie 6. Runde begann für den Titelverteidiger Zwettl im NÖ. Derby gegen SC Data Technology Pressbaum/E. äußerst unglücklich, da ein Brett vorgegeben werden musste. Am Ende steht unterm Strich ein 2:4 gegen Eichgraben/Pressbaum. Im zweiten NÖSV Derby ließ der ASVÖ Pöchlarn Stockerau keine Chance und kam zu einem hohem 5:1 Sieg. SK Advisory Invest Baden kam mit einem 3:3 gegen Donaustadt Wien zum ersten Punktegewinn. In der 7. Runde setzte Titelverteidiger Zwettl alles auf eine Karte und musste gegen Nickelsdorf eine 1:5 Schlappe einstecken. Die drei Großmeister Tomas Pollak, Jan Krejci und Pavel Blatny verloren überraschend ihre Partien gegen GM Stepan Zilka bzw. FM Christopher Schwarhofer und IM Reinhard Lendwai. Der neue Spitzenreiter Hietzing/Ottakting gewann auch das Wiener Derby gegen Austria 4:2 und führt nun mit zwei Punkten vor Pamhagen, das Stockerau mit 4,5:1,5 bezwingen konnte und SC Data Technology Pressbaum/E., das gegen Donaustadt knapp mit 3,5:2,5 erfolgreich bleiben konnte. Pöchlarn verlor das Nachzüglerduell gegen Tschaturanga Wien mit 2:4 und SK Advisory Invest Baden gab nach einem 3:3 gegen Mattersburg die rote Laterne an Stockerau ab. (wk, Info/Text: Franz Modliba, Bild: LV NÖ)
Ergebnisse, Bildbericht beim LV NÖ

141210 2bl westSpannend verläuft die 2. Bundesliga West. Nach den Runden vier und fünf bei Aufsteiger SK HAK/HAS in Innsbruck liegt SIR Bernhard II mit 7 Mannschaftspunkte an der Spitze und darf sich über den Herbstmeistertitel freuen. Ebenfalls 7 Punkte, aber einen Brettpunkt weniger in der Zweitwertung, hat Rochade Rum. Auf Rang 3 folgen mit Hohenems II, Dornbirn, Götzis und Ranshofen gleich fünf Vereine mit 6 Punkten. Anders gesagt: Im Frühjahr ist im Westen alles möglich. Ein klarer Favorit hat sich noch nicht herauskristallisiert. Die ersten acht Teams trennen nur zwei Punkte. Neumarkt, Schwarzach, Schwaz und Bregenz haben da etwas aufholbedarf. Einen ausführlichen Fotobericht über die Runde in Innsbruck gibt es auf der Website des Veranstalters. Wer Cheerleaders mag, wird auf seine Rechnung kommen... (wk, Info/Foto: SK HAK/HAS)
Ergebnisse bei Chess-Results, Infoseite 2. BL-West
Fotobericht Schachklub HAK/HAS

141209 bl ostDie favorisierten Zwettler taten sich in der 5. Runde der 2. Bundesliga Ost im Haus des Schachsports in Wien gegen Tschaturanga sehr schwer und siegten nur dank zweier später Brettsiege noch mit 4:2. Tabellenführer Pamhagen ließ im burgenländischen Derby Mattersburg mit 4,5:1,5 keine Chance. Auch Hietzing/Ottakting setzte sich gegen den ASVÖ Pöchlarn klar mit 4,5:1,5 durch. Den dritten Platz festigte Austria Wien mit einem 4:2 Erfolg über Donaustadt. Tabellenschlusslicht SK Advisory Invest Baden verlor das NÖSV-Derby gegen SC Data Technology Pressbaum/E. mit 1,5:4,5. Gastgeber Stockerau muss sich Nickelsdorf knapp mit 2,5:3,5 geschlagen geben. In der Tabelle führen Pamhagen und Hietzing/Ottakring mit je 9 Punkten vor der Austria (8). Die Bundesliga-Absteiger Tschaturanga und Baden liegen punktelos am Tabellenende. (wk, Info/Text: Franz Modliba, Bild: LV NÖ)
Ergebnisse, Bildbericht beim LV NÖ

141123 bl r4 2Auch Wolfsberg konnte dem starken Team der Jenbacher nicht wirklich viel entgegen setzen. Gerade ein halbes Pünktchen blieb den Kärntnern. Besonders beeindruckend am ganzen Spielwochenende waren die 4/4 von Andrei Volokitin (Brett 1) und dem Tirolern Neuzugang David Shengelia (Brett 4). Insgesamt verloren die sechs Jenbacher gerade einmal eine der 24 Einzel Partien. St. Veit blieb gegen Absam knapp erfolgreich und ist nun erster Herausforderer. Erfreulich der Auftritt vom Jugend Schnellschach Europameister Florian Mesaros auf Brett 6 von Wulkaprodersdorf. Am Donnerstag drückte er noch die Schulbank, in den restlichen drei Partien holte er 2½ Punkte. Bei seinem Comeback in der höchsten Österreichischen Spielklasse gelang Alexander Fauland ein prima Einstand für Feffernitz auf Brett 6. Stolze 3½/4 konnte er auf sein Privatkonto verbuchen. Die einzige Schachamazone im Feld, Elisabeth Hapala (Pamhagen), agierte ein wenig unglücklich, schrieb dann aber am Sonntag doch noch an. Weiter geht es erst Ende Februar in St. Veit. Man darf gespannt sein ob St. Veit oder Vorjahresmeister Hohenems Jenbach noch stoppen können. (wk, Text: M. Mussnig)

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