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In der 2. Bundesliga Mitte fanden am Wochenende im Wiener Haus des Schachsports die beiden Schlussrunden statt. Tabellenführer Pamhagen gibt sich keine Blöße mehr und sichert mit Siegen gegen Donaustadt (5:1) und Pressbaum (4:2) neben dem Meistertitel auch den Aufstieg in die Bundesliga. Top-Scorer der Burgenländer ist Schnellschach Staatsmeister Aco Alvir mit neun Punkten aus zehn Partien. Tschaturanga sichert sich mit zwei Punkte Rückstand auf Pamhagen und zwei Punkten Vorsprung auf die Wiener Austria den zweiten Platz. Pöchlarn, Favoriten und Nickelsdorf müssen absteigen. Während die letzten Beiden klar scheitern, ist der Weg zurück in die Liga für Pöchlarn sehr bitter. Das Team holt insgesamt zehn Punkte und scheitert erst in der Zweitwertung an Donaustadt. (wk)
BL2-Ost: TurnierseiteErgebnisse bei Chess-Results

170401 bl2 mitteDie 2. Bundesliga Mitte erlebt in den drei Schlussrunden in St. Veit am vergangenen Wochenende einen beinharten Titelkampf im Fernduell zwischen Grieskirchen Schallerbach und den Grazer Schachfreunden. Die Entscheidung fällt in der letzten Partie zwischen den Oberösterreichern und Maria Saal nachdem die Schachfreunde gegen Gmunden klar mit 5:1 gewinnen und damit ihre Pflicht erfüllten. Erst als Thomas Lentrodt gegen Johann Ertl ein Turmendspiel mit einem Bauern weniger halten kann, steht der 3,5:2,5 Sieg fest. Er reicht hauchdünn mit einem Brettpunkt Vorsprung zum Titelgewinn. Grieskirchen/Schallerbach darf sich zudem über den Aufstieg in die Bundesliga freuen. Die Grazer Schachfreunde trösten sich mit der besten Leistung der Klubgeschichte, den IM-Normen von Martin Christian Huber und Gert Schnider sowie einer WIM-Norm würdigen Leistung von Barbara Teuschler. Titelverteidiger Maria Saal schwächelt unerwartet vor allem im Frühjahr und muss sich mit drei Punkten Rückstand und dem dritten Platz zufrieden geben. Die Grazer Austria ist neben Gmunden und Wolfsberg der dritte Absteiger. Trotz einer großen kämpferischen Leistung verpasst das Team den Klassenerhalt. Die beste Eloperformance von jenen Spielern mit sieben Einsätzen oder mehr erreicht Gert Schnider mit 2603 vor Christoph Singer (2566) und Siegfried Baumegger (2518). Der eifrigste Punktesammler ist Christoph Singer mit zehn Punkten aus elf Partien. Die besten Spieler pro Brett sind Martin Huber (Brett 1), Gert Schnider (Brett 2), Florian Schwabeneder (Brett 3), Christoph Singer (Brett 4), Barbara Teuschler (Brett 5) und Florian Mostbauer (Brett 6). (wk)
Ergebnisse bei Chess-Results:  2. Bundesliga MitteFotos (Peter Kranzl)

170327 BL1 r8Maria Saal ist der große Gewinner der Viererrunde in St. Veit. Der Titelverteidiger gewinnt angeführt von Markus Ragger alle vier Begegnungen und übernimmt nach der achten Runde sogar die Tabellenführung, da Feffernitz gegen Ottakring mit einem 3:3 einen wichtigen Punkt liegen lässt. In der Tabelle liegen die beiden Kärntner Teams von Maria Saal und Feffernitz nun mit 14 Punkten gleichauf wobei Maria Saal die bessere Zweitwertung aufweist. Jenbach gewinnt nach der Niederlage gegen Feffernitz dreimal mit 5:1 und liegt mit einem Punkt Rückstand am dritten Platz. Diese drei Mannschaften werden sich in den abschließenden drei Runden den Titel untereinander ausmachen. Das möglicherweise entscheidende Duell zwischen Maria Saal und Feffernitz steigt in der 10. Runde. In der Abstiegsfrage sind Nickelsdorf, St. Valentin, Bregenz und Götzis am stärksten gefährdet. (wk)
Ergebnisse bei Chess-Results: 1. BundesligaFotos (Peter Kranzl)

170324 BL1 r5Die österreichische Bundesliga bleibt spannend. In der gestrigen 5. Runde gewinnt Feffernitz den Schlager der Runde gegen Jenbach dank Siegen von Peter Schreiner und Matej Sebenik knapp mit 3,5:2,5. Für Jenbach punktet nur Dennis Wagner voll. Maria Saal nutzt die Chance, rückt mit einem 6:0 Kantersieg gegen St. Valentin auf den zweiten Platz vor und ist wieder voll im Titelrennen. Jenbach teilt nun den dritten Platz mit Hohenems, das im Vorarlberg Derby gegen Bregenz voll punktet. Zwei Punkte holen auch Wulkaprodersdorf gegen St. Veit und Ottakring gegen Götzis. Den Wienern gelingt mit 5,5:0,5 sogar der zweithöchste Sieg der Runde. Nickelsdorf darf sich gegen Absam mit einem 3:3 über einen ersten Punktegewinn freuen, kommt aber nicht vom Tabellenende weg. Auf den Abstiegsplätzen liegen noch Bregenz und St. Valentin. Heute gelten die Top-Teams ab 15:00 Uhr durchwegs als Favoriten. (wk)
Ergebnisse bei Chess-Results: 1. BundesligaFrauenbundesliga2. Bundesliga Mitte
Zur Live-Übertragung (Fr 15:00, Sa 14:00, So 10:00)

An diesem Wochenende werden in St. Veit die Runden fünf bis acht der 1. Bundesliga ausgetragen. In der Tabelle führen nach dem Auftakt in Mattersburg Feffernitz und Jenbach mit jeweils sieben Punkten, gefolgt von Titelverteidiger Maria Saal. Die Kärntner haben das Duell der langjährigen Titelkonkurrenten gegen Jenbach mit 2:4 verloren und liegen daher nur in Lauerstellung. In der heutigen fünften Runde kommt es zu folgenden Paarungen: Wulkaprodersdorf-St. Veit, Nickelsdorf-Absam, Jenbach-Feffernitz, Bregenz-Hohenems, St. Valentin-Maria Saal und Ottakring-Götzis. Der Schlager der Runde ist natürlich das Match zwischen Feffernitz und Jenbach. Die Tiroler streben nach 2010, 2011, 2013 und 2015 ihren fünften Meistertitel an und gehen als Favorit in die Begegnung. Feffernitz ist aber ein gefährlicher Außenseiter und immer für eine Überraschung gut. Die Live-Übertragung beginnt heute um 16:00 Uhr. Morgen steigen dann auch die Frauenbundesliga und die 2. Bundesliga Mitte ein. (wk)
Ergebnisse bei Chess-Results: 1. BundesligaFrauenbundesliga2. Bundesliga Mitte
Zur Live-Übertragung (Do 16:00, Fr 15:00, Sa 14:00, So 10:00)

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