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Die Bundesliga-Saison 2015/2016 endet am kommenden Wochenende im Grazer Hotel Novapark. Von Freitag bis Sonntag spielt die 2. Bundesliga Mitte ihre finalen Runden, am Samstag steigt dann auch die Frauenbundesliga ein. In der 2. Bundesliga Mitte ist Maria Saal der Meistertitel nur noch theoretisch zu nehmen. Dahinter könnte es aber noch einen heißen Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga geben. Spannung verspricht auch der Abstiegskampf, insbesondere da vier Teams den Weg in die Landesligen antreten werden müssen. In der Frauenbundesliga hat Pamhagen alle Trümpfe in der Hand. Titelverteidiger Dornbirn liegt bereits zwei Punkte zurück und hat zudem die deutlich schlechtere Zweitwertung. Organisiert wird die Schlussrunde gemeinsam von Austria und den Schachfreunden. Als Rahmenprogramm gibt es am Samstag Vormittag ein Jugendturnier und am Samstag Abend ein Blitzturnier für jedermann. Anmeldungen sind direkt vor Ort möglich. Termine siehe unter Weiterlesen... (wk)
Turnierseite: Frauenbundesliga2. Bundesliga Mitte
Ergebnisse bei Chess-Results: Frauenbundesliga2. Bundesliga Mitte

Weiterlesen: Finale der Frauenbundesliga und Bundesliga Mitte in Graz

160414 BL2 OstIn der 2. Bundesliga Ost gewinnt Pamhagen in der 10. Runde das direkte Duell gegen Tschaturanga knapp mit 4,5:3,5 und sichert sich tags darauf mit einem glatten 5:1 Sieg gegen Purbach den Meistertitel und damit den Aufstieg in die Bundesliga. Auf den Plätzen landen mit drei bzw. vier Punkten Rückstand Nickelsdorf und Tschaturanga. Denkbar knapp fällt die Entscheidung im Abstiegskampf aus. Im direkten Duell sichert sich Baden mit einem 3:3 gegen Stockerau dank besserer Zweitwertung den 10. Platz, der heuer zum Klassenerhalt reicht, weil kein Team aus der 1. Bundesliga in den Osten absteigt. Neben Stockerau muss noch Purbach absteigen. Die Top-Scorer der Saison sind Sandor Videki (Data Technology Pressbaum), Juraj Lipka und Anatol Vitouch (beide Pamhagen) mit jeweils 8,5 Punkten aus 10 Partien. (wk, Foto: Christian Fleischhacker)
2. Bundesliga Ost: TurnierseiteErgebnisse/Paarungen bei Chess-Results

Am vergangenen Samstag fand die 9. Runde der 2. Bundesliga Ost statt. An der Spitze bleibt die Situation unverändert, da alle drei Teams (ASVÖ Pamhagen, Blackburne Nickelsdorf und tschaturanga) 4:2 gewinnen konnten. Für Spannung in den letzten beiden Runden ist gesorgt, da bei tschaturanga noch beide direkten Duelle ausstehen. Im Abstiegskampf hat der SV Stockerau ein kräftiges Lebenszeichen - mit einem überraschenden Sieg gegen die Austria - von sich gegeben. Aber auch der SK Advisory Invest Baden konnte mit einem 3:3 gegen Mattersburg punkten. Auch im Abstiegskampf stehen mit ASVOE VHS Poechlarn gegen SK Purbach und SV Stockerau gegen SK Advisory Invest Baden noch zwei direkte Begegnungen auf dem Programm. Da es jedoch keinen Absteiger aus der 1. Bundesliga gibt, werden heuer nur zwei Abstiegsplätze ausgespielt. Die beiden letzten Runden finden am 9. und 10. April in Wien (Haus des Schachsports) statt. (wk, Text/Info: Christian Fleischhacker)
2. Bundesliga Ost: TurnierseiteErgebnisse/Paarungen bei Chess-Results

160404 OEM Blitz TeamDie am Sonntag ausgetragen Österreichische Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach bringt in den Medaillenrängen das gleiche Endergebnis wie die Bundesliga. Maria Saal gewinnt vor Jenbach und Wulkaprodersdorf. Entscheidend ist das direkte Duell zwischen den beiden Topteams, das Maria Saal glatt mit 3,5:0,5 gewinnt. Maria Saal verliert nur einmal gegen Hohenems, Jenbach erlaubt sich einen weiteren Ausrutscher gegen St. Veit. Wulkaprodersdorf verliert gegen Maria Saal und Jenbach und remisiert das Match gegen Hohenems. Hohenems wird Vierter gefolgt von den Kärntner Vereinen Feffernitz und St. Veit. Hinter Götzis folgt ein zweites Team von Jenbach, da SIR keine Mannschaft gestellt hat. Grieskirchen/Schallerbach, Ottakring, Absam und Sauwald folgen am Ende der Tabelle. Die meisten Punkte holt Matej Sebenik (10) für Feffernitz vor Borki Predojevic (9,5; Maria Saal) und Hagen Pötsch (9; Wulkaprodersdorf. (wk)
Ergebnisse bei Chess-Results

160403 BL1Während Maria Saal den ersten Meistertitel mit einem zehnten Sieg gegen Wulkaprodersdorf ausgiebig feiert ist für SIR Royal Salzburg ein 3:3 gegen Feffernitz zu wenig, da auch der unmittelbare Konkurrent Ottakring gegen Absam die Punkte teilt. Die Wiener retten den Klassenerhalt, die Salzburger müssen neben Sauwald und Grieskrichen/Bad Schallerbach absteigen. Jenbach sichert sich mit einem 3:3 gegen St. Veit den Vizemeister, Wulkaprodersdorf gewinnt trotz der Niederlage gegen Maria Saal Bronze. Von jenen Spielern, die mehr als die Hälfte der Partien gespielt haben, gelingt Rainer Buhmann die beste Eloperformance mit 2906 gefolgt von Liviu-Dieter Nisipeanu (2710) und Markus Ragger (2708). Buhmann erzielt mit 10,5 auch die meisten Punkte gefolgt von seinen Klubkollegen Predojevic (8,5) und Ragger (8) sowie Schneider (8). Die Siegerehrung wurde von ÖSB Vizepräsident Albert Baumberger und dem Bundesliga-Vorsitzenden Manfred Mussnig vorgenommen. Heute folgt in Jenbach noch die Österreichische Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach. (wk, Foto: Herbert Erlacher)
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Fotos (Herbert Herlacher)

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