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170412 em w r1Die Frauen Europameisterschaft 2017 begann gestern in Riga mit 144 Spielerinnen aus 33 Nationen. Angeführt wird die Setzliste von den Geschwistern Anna und Mariya Muzychuk aus der Ukraine gefolgt von der Neo-Russin Kateryna Lagno. Insgesamt 124 Spielerinnen haben einen internationalen Schachtitel, 12 sogar jenen eines Großmeisters. Aus Österreich sind Veronika Exler und Elisabeth Hapala am Start. Beide hatten in der ersten Runde gegen starke Gegnerinnen zu spielen. Exler spielt gegen die Polin Karina Szczepkowska (2414) in einer katalanischen Eröffnung eine starke Partie. Exler ist mit Schwarz nie in Schwierigkeiten und bekommt gegen Ende der Partie sogar Gewinnchancen. Am Ende wird es ein hochverdientes Remis. Hapala hält ebenfalls mit Schwarz in einer slawischen Verteidigung die Stellung gegen die Russin Anastasia Savina (2378) lange im Gleichgewicht, verliert aber nach der Zeitkontrolle ein Damenendspiel. Heute trifft Exler auf die Griechin Stavroula Tsolakidou (2395) während Hapala gegen die Lettin Natalja Mieze in der Favortienrolle ist. Die zweite Runde beginnt heute um 15:00 Uhr Ortszeit (14:00 MEZ). (wk, Foto: Turnierseite)
Ergebnisse bei Chess-Results 
Turnierseite (mit Live Übertragung und Kommentierung), ECU

170327 BLF r5In der Frauenbundesliga ist nach fünf von sieben Runden Pamhagen klar auf Titelkurs. Die Burgenländer gewinnen in St. Veit gegen Mayrhofen/Zell/Zillertal, Tschaturanga und Steyr dreimal klar. Am Spitzenbrett holt Regina Theissl-Pokorna ebenso zweieinhalb Punkte wie dahinter Elisabeth Hapala und Renata Kosc. Maria Horvath und Eva Repkova tragen zwei bzw. einen Sieb zum guten Gelingen bei. Der Titelverteidiger legt damit einen Respektabstand von eineinhalb Punkte zwischen sich und die ersten Verfolger Wulkaprodersdorf und Dornbirn. Wulkaprodersdorf benötig im direkten burgenländischem Duell in der nächsten Runde unbedingt einen Sieg um die theoretische Chance am Leben zu halten. Die beiden Schlussrunden steigen am 21. und 22. April in Jenbach. (wk)
Ergebnisse bei Chess-Results: Frauenbundesliga

170302 wm f r4Die Finale der Frauen-Weltmeisterschaft in Teheran zwischen der Ukrainerin Anna Muzychuk und der Chinesin Zhongyi Tan steht nach den vier klassischen Partien 2:2 und geht daher morgen in ein Tie-Break. Nachdem Tan in der zweiten Partie in Führung gehen konnte, gelang Muzychuk tags darauf mit den weißen Steinen postwendend der Ausgleich. Tan verteidigte sich erneut Französisch, diesmal aber mit dem klassischen System. Offenbar war sie aber nicht mit allen Feinheiten der Stellung vertraut und fiel rasch einem Läuferopfer auf h7 zum Opfer. Bereits im 32. Zug gab Tan auf. In der heutigen vierten Partie waren die Weichen rasch auf ein Remis gestellt. Beide Spielerinnen waren offenbar zufrieden das Tie-Break zu erreichen. Die Entscheidung um den Frauen Weltmeistertitel ist auf morgen vertagt. (wk, Foto: Turnierseite)
TurnierseiteFIDE

170302 wm f r6Der Worldcup der Frauen macht wieder einmal eine Außenseiterin zur Weltmeisterin. Die Chinesin Zhohgyi Tan, aktuelle Nummer 14 der Weltrangliste, gewinnt das Tie-Break gegen die ukrainische Favoritin Anna Muzychuk in den ersten beiden Schnellschachpartien mit 1,5:0,5 und kürt sich damit zur Weltmeisterin. Es ist ein verdienter Turniersieg, hat Tan doch hintereinander Ju, Harika und Muzychuk in Mini Matches ausgeschaltet. In der ersten Partie der heutigen Entscheidung hält Tan mit der russischen Verteidigung mit Schwarz de Stellung. Die Partie endet mit blanken Königen. In der zweiten Partie kommt es dann zum Drama für Muzychuk. In einer unklaren Stellung will sie offenbar einer möglichen Zugwiederholung ausweichen und wandert mit ihrem König in ein Mattnetz. Dieses Blackout entscheidet das Match. Für die Doppelweltmeisterin im Schnell- und Blitzschach ist das eine bittere Pille. Zu gerne hätte sie es ihrer Schwester nachgetan. Die Chinesinnen können hingegen jubeln. Tan wird noch heuer ihren Titel gegen Wenjun Ju, die Siegerin der letzten Grand Prix Serie, verteidigen. Der Weltmeistertitel der Frauen bleibt trotz des Rückzugs von Yifan Hou für einige Zeit im Reich der Mitte. (wk, Foto: Turnierseite)
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170301 wm w f g2Einen überraschenden Verlauf nahmen die ersten beiden Partien des Finales um die Frauen Weltmeisterschaft in Teheran. In der ersten Partie erreicht die Chinesin Zhongyi Tan mit der französischen "Fort Knox Variante" relativ mühelos eine Punkteteilung. In der zweiten Partie wählt die Elofavoritin aus der Ukraine, Anna Muzychuk, eine semislawischen Verteidigung. Tan greift erneut zu einer Nebenvariante, kommt aber mit Vorteil aus der Eröffnung und kann schließlich einen Bauern gewinnen. Den technischen Teil der Partie spielt Tan souverän und geht mit 1,5:0,5 in Führung. Muzychuk bleiben noch zwei Partien um das Match zu drehen oder zumindest den Ausglich zu erzielen um dann im Tie-Break ihre Stärke als Schnellschach- und Blitzweltmeisterin auszuspielen. In der heutigen Partie lastet auf der Ukrainerin besonderer Druck, ist es doch ihre zweite Weißpartie. Die Live-Übertragung beginnt um 12:30 Uhr. (wk, Foto: Turnierseite)
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