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160307 wm frauen r4Yifan Hou baut mit einem Schwarzsieg in der sechsten Runde des WM Matches gegen Maria Muzychuk ihre Führung auf 4:2 aus. Dabei hatte die ukrainische Titelverteidigerin nach ihrer Niederlage in der zweiten Partie das Match eröffnungstheoretisch gut im Griff. Gestern griff Muzychuk mit Weiß erneut zu Italienisch und wählte ein scharfes Abspiel mit Lg5. Hou kam einigermaßen unter Druck. Doch dann verpasst Muzychuk ein, zwei gute Chancen ihren Vorteil auszubauen und Hou kann die Stellung drehen und ihren zweiten Sieg verbuchen. Ein unglücklicher Verlauf für die Ukrainerin, die kräftig auf den Ausgleich gedrückt hatte. Jetzt ist die beste Frau der Weltrangliste auf gutem Weg erneut ein WM-Match zu gewinnen. Heute ist in Lviv Ruhetag. Die siebente Runde wird am Donnerstag ab 14:30 Uhr live übertragen. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite (mit Live-Übertragung und Kommentierung)

160223 gp frauenDie Chinesin Wenjun Ju gewinnt nach einem spannenden Verlauf das Frauen Grand Prix Turnier in Teheran. Ju bleibt als einzige Spielerin ungeschlagen und sichert in der Schlussrunde mit einem Remis gegen Harika den Turniersieg und die vollen Punkte für die Gesamtwertung. Sensationell spielt die Iranerin Sarasadat Khademalsharieh. Sie ist die Letzte der Setzliste gewinnt aber insgesamt vier Partien und teilt sich nach zwei Siegen in den Runden 9 und 10 vor der Schlussrunde sogar die Führung mit Ju. Am letzten Spieltag wird Europameisterin Natalia Zhukova zum Stolperstein. Khademalsharieh verliert ihre einzige Partie, bleibt aber dank besserer Zweitwertung am zweiten Platz vor der zweiten Chinesin Xue Zhao und feiert damit im Heimturnier eine grandiosen Erfolg. Natalija Pogonina sichert sich nach drei Niederlagen in Serie mit einem Sieg gegen Nana Dzagnizde noch den vierten Platz. Zwei Dritteln des Turnieres strahlten diese beide Spielerinnen noch von der Spitze. Punktegleich mit Pogonina wird Dzagnidze Fünfte gefolgt von Koneru, Zhukova, Gunina, Harika, Cramling, Stefanova und Batsiashvili. (wk, Foto: Turnierseite)
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160212 gp frauen 01Das zweite Grand Prix Turnier der Frauen im Zyklus 2015/2016 begann gestern im Iran. In Abwesenheit von Yifan Hou und Maria Muzychuk ist die Inderin Humpy Koneru (2583) in der Rolle der Elofavoritin gefolgt von der Chinesin Wenjun Ju (2558). In der ersten Runde bestätigen beide ihre Favoritenrolle mit Schwarzsiegen gegen Xue Zhao bzw. Pia Cramling. Ein Schwarzsieg gelingt auch Natalija Pogonina gegen Harika Dronavalli. Den einzigen Erfolg für die Anziehenden feiert Natalia Zhukova gegen Valentina Gunina. Die Partien zwischen Antonaneta Stefanova und Nino Batsiashvili bzw. Nana Dzagnidze und Sarasadat Khademalsharleh enden mit einem Remis. Befremdlich wirken die Fotos der Veranstaltung. Offenbar besteht für alle Spielerinnen ein Kopftuchzwang. Bleibt die spannende Frage ob es sich hier um eine neue Bekleidungsvorschrift der FIDE handelt oder ob das Kleingedruckte im Vertrag nicht aufmerksam gelesen wurde? (wk, Foto: ChessBase)
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160215 gp frauenDie Russin Natalia Pogonina erwischt beim FIDE Grand Prix in Teheran einen Traumstart und besiegt in den ersten vier Runden Harika, Cramling und Batsiashvili. Lediglich in der vierten Runde gibt sie gegen Wenjun Ju mit Schwarz ein Remis ab. Alle vier Spielerinnen sind in der Weltrangliste vor Pogonina platziert. Zudem ist sie nur vorletzte der Startrangliste. Allerdings hat die Russin bereits beim letzten World Cup mit einem Finaleinzug auf sich aufmerksam gemacht und nur knapp ein WM-Match gegen Hou verpasst. In der Tabelle führt Pogonina mit dreieinhalb Punkten vor Nana Dzagnidze (3) sowie Zhao, Koneru und Ju (je 2,5). Konträr zu Pogonina legt Schwedens Pia Craming mit drei Niederlagen bei einem Remis einen klassischen Fehlstart hin und liegt allein am Tabelllenende. (wk, Foto: Turnierseite)
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160127 frau schach"Karoline Spalt ist eine Spätberufene. Eine allerdings, die umso begeisterter ist. Schach ist für sie weit mehr als ein Spiel, vielmehr eine „ästhetische Kunstform, die ich pflege. Ich liebe Schach, ich könnte keinen Tag ohne eine Partie auskommen“, sagt die gelernte Krankenschwester heute. Das macht auch allein die Geschichte ihrer ersten Begegnung mit Schach deutlich." So beginnt ein Artikel über "Frau Schach" in "Die Presse.com". Schon seit einigen Jahren bemüht sich die Wienerin engagiert das Frauenschach zu stärken. Ihre Bemühungen umfassen insbesondere eine eigene Frauen-Website und ein regelmäßiges Schachtreffen für Frauen im Wiener Cafe Schopenhauer. Das macht erfreulicherweise Schlagzeilen... (wk, Foto: "Die Presse.com")
Artikel in "Die Presse.com", www.frauenschach.at

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