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140827 gpw r2In Sharjah (UAE) findet vom 27. August bis 7. September das letzte Grand Prix Turnier im laufenden Damenzyklus statt. Nach fünf von sechs Bewerben führt in der Gesamtwertung Indiens Humpy Koneru vor der chinesischen Weltmeisterin Yifan Hou. Der Vorsprung aber denkbar knapp. Beide Spielerinnen haben je zwei Turniere gewonnen und eines mehr oder weniger verhaut. Man kann davon ausgehen, dass diese "verhauten" Turniere das Streichresultat werden, da nur drei von vier Turnieren pro Spielerin zählen. Wer von den Beiden in Sharja das bessere Ergebnis erzielt wird das Recht gewinnen die Weltmeisterin zu fordern. Das ist auch für Hou wichtig, da vor der nächsten "Match-WM" ein World Cup ansteht, dessen Siegerin bei den Damen Weltmeisterin wird. Hier besteht eine grobe Ungleichheit zu den Herren, die wohl mal zu überdenken wäre. Den besten Start in Sharjah erwischt Dronavalli Harika mit zwei Siegen. Hou hat nach zwei Runden 1,5 Punkte wie vier weitere Spielerinnen. Koneru liegt mit Sieg und einer überraschenden Niederlage zum Auftakt gegen Batchimeg einen halben Punkt hinter Hou. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite

140610 damen4laenderEinen spannenden Kampf um den Sieg zwischen dem Burgenland und der Steiermark bringt der Damen-4-Länderkampf, der heuer vom Landesverband Oberösterreich in Freistadt bestens organisiert wurde. Im direkten Duell in der Schlussrunde, beide Teams konnten davor jeweils gegen Nieder- und Oberösterreich gewinnen, ist die steirische Auswahl diesmal stärker und holt sich dank einer Sonderleistung der hinteren Bretter mit 4:2 den Wettkampf und das Turnier. Die meisten Punkte erzielt Vanessa Stallinger. Sie gewinnt ihren Brettpreis mit 3/3. Burgenland holt mit 4 Punkten Rang 2 und den ersten Brettpreis durch Daiva Batyte (2,5/3). Rang 3 geht dank besserer Zweitwertung an Niederösterreich. Oberösterreich erweist sich auch in dieser Hinsicht als guter Gastgeber darf sich aber über den Sieg von Julia Bernhard auf Brett 4 freuen. Das "Zweierbrett" gewinnt NÖ mit Denise Trippold. Die Bretter 3 und 6 gehen mit Margot Landl (2,5/3) und Magdalena Steiner (2/3) wieder an die Steiermark. Günter Almer dürfte als Hauptschiedsrichter wenig Probleme gehabt haben, wird dieser Länderkampf doch stets in freundschaftlicher Atmosphäre ausgetragen. (wk)
Ergebnisse, Website LV OÖ

140413 chessladies R1Einen guten Start in das WIM Turnier erwischen die Österreicherinnen im Haus des Schachsports in Wien. Veronika Exler, Katharina Newrkla und Helene Mira halten nach drei Runden allesamt bei einem Sieg und zwei Remisen und teilen hinter der Litauerin Laima Domakaite, sie konnte als einzige bereits zwei Partien gewinnen, gemeinsam mit der Elovaforitin Marija Rakic aus Serbien den zweiten Platz. Exler und Mira holen ihre Siege gegen die zweite Litauerin im Feld, Daiva Batyte, eine Wahlwienerin. Eine Talentprobe legt Lisa Hapala ab. Sie erspielt sich in allen drei Partien Gewinnchancen, verliert aber in der Startrunde unglücklich gegen die Ungarin Varga und hält bei eineinhalb Puinkten. Annika Fröwis, die fünfte Heimische im Feld, hält wie Batyte und die Serbin Sandra Djukic bei einem halben Punkt. Allerdings verpasst sie nach einer Niederlage gegen Newrkla in ihrer zweiten Partie gegen Rakic eine Gewinnstellung und die große Sensation. Eröffnet wurde das Turnier am Samstag von Präsident Kurt Jungwirth und Wiens Präsident Christian Hursky im Beisein der Vizepräsidenten Robert Zsifkovits und Johann Pöcksteiner, der zugleich der Organisator der Veranstaltung ist. (wk)
Ergebnisse, Partien bei Chess-Results, LV Wien
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140420 wim wienDie Serbin Marija Rakic gewinnt mit einem Remis in der Schlussrunde gegen Klara Varga das WIM Turnier im Wiener Haus des Schachsports am Ostersonntag mit 7,5 Punkten vor der Ungarin (6,5). Veronika Exler holt in der Schlussrunde gegen die Litauerin Laima Domarkaite ihren vierten Sieg und noch den dritten Platz. Domarkaite hätte ihrerseits noch eine WIM Norm erzielen können. Sandra Djukic und Helene Mira beenden das Turnier mit einem Sieg und versöhnlichen 50% im Mittelfeld. Katharina Newrkla fällt mit drei Niederlagen in Serie noch auf den siebenten Rang zurück. Lisa Hapala und Annika Fröwis lassen immer wieder ihr Talent aufblitzen, verpassen aber auch die eine oder andere Chance. Daiva Batyte remisiert zum Auftakt und am Ende, dazwischen läuft für sie aber alles schief. Johann Pöcksteiner und David Shengelia haben zum dritten Mal ideale Rahmenbedingungen und ein perfektes Trainingsturnier für das ÖSB Damenteam auf die Beine gestellt. Margit Almert und Daniel Lieb waren ein Schiedsrichterteam mit Charme und täglich frischem Kaffee. (wk)
Ergebnisse, Partien bei Chess-Results, LV Wien
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140411 chessladiesZum dritten Mal in Serie findet das Chessladies Vienna Turnier vom 12. bis 20. April im Haus des Schachsports in Wien statt. Diesmal treffen in einem WIM Turnier fünf Österreicherinnen auf fünf Spielerinnen aus Serbien, Ungarn und Litauen. Katharina Newrkla und Veronika Exler bekommen eine ideale Gelegenheit sich für die Schach-Olympiade in Tromsö einzuspielen. Lisa Hapala und Annika Fröwis können eine Talentprobe ablegen und sich für internationale Aufgaben empfehlen. Erfreulicherweise ist mit Helene Mira auch die "Grande Dame" des österreichischen Schachsports wieder einmal mit dabei. Nummer Eins der Setzliste ist die Serbin Marija Rakic vor der Ungarin Klara Varga und Newrkla. Eine weitere Serbin, Sandra Djukic sowie Daiva Batyte und Laima Domarkaite vom Plunge Chess Club in Litauen ergänzen das Feld. Organisatoren sind Johann Pöcksteiner und David Shengelia, Schiedsrichterin ist Margit Almert. Gespielt wird jeweils ab 15:00 Uhr, abgesehen von der Schlussrunde, die bereits um 10:00 Uhr beginnt. Der Eröffnung ist am Samstag um 14:00 Uhr. Kiebitze sind willkommen. (wk)
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