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logo oesb 300pxAm kommenden Samstag, dem 3. Dezember 2017, findet in Wien die nächste Trainerfortbildung statt. Das Thema ist der "Umgang mit Jugendlichen im leistungsorientierten Training". IM Harald Schneider-Zinner fasst die Erkenntnisse des 10. internationalen Symposiums für Nachwuchsleistungssport zusammen und stellt seine Grundsätzte im (Jugendschach)-Training vor. Dr. Markus Kunze liefert Hintergrundwissen aus Sicht der Hirnforschung und Dr. Markus Aufderklamm erläutert die Sicht der Sportpsychologie und Sportpädagogik.

Erinnert sei an dieser Gelegenheit, dass alle lizensierten Trainer/innen innerhalb von zwei Jahren eine Fortbildungsveranstaltung besuchen müssen, ansonsten wird die Lizenz ruhend gestellt. Infoblatt Lizenz (wk, Info/Text: Harald Schneider-Zinner)
Ausschreibung Workshop Wien siehe "Weiterlesen"

 

Talentförderung im Schach – sensible Phasen auf dem Weg zur Spitze

3. Dezember 2016
Referenten: Dr. Markus Aufderklamm, Dr. Markus Kunze, IM Harald Schneider-Zinner
Ort: 1160 Wien, Heigerleinstraße 60
Zeit: Samstag 3.12.2016, 13:00 – 17:30

Die Teilnahme ist gratis, Spesen sind selbst zu tragen.
Voranmeldung ist nötig bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Internationale Studien haben ergeben, dass bis zu 90% der Mädchen und 75% der Jungen
innerhalb von 5 Jahren nach Beginn des Trainings ausscheiden. Insbesondere der Weg vom sportlichen Talent zur Weltklasse kann sich als sehr hürdenreich erweisen.

In der Entwicklung des Menschen werden die Übergänge (wie Schulwechsel, neues Betreuungs- und Trainingsumfeld, Bezugspersonen, biologische Veränderungen) als sensible Phasen bezeichnet.

Der Druck auf die Jugendlichen wird immer größer, gleichzeitig steigt die Verantwortung der
betreuenden Personen. Der Vorbereitung und Begleitung eines Talents auf neue Herausforderungen kommt dabei eine besondere pädagogische Bedeutung zu.“ (aus dem Folder zum 10. Internationalen Symposium für Nachwuchsleistungssport)

Programm:
13:00 – 14:30: Dr. Markus Kunze:
- Was sind sensible Phasen? Wann treten sie auf?
- Wie sich das Gehirn, der Hormonhaushalt und das Verhalten verändern.
- Geschlechterunterschiede

14:45 – 15:30: Harald Schneider-Zinner:
Bericht von den Erkenntnissen des 10. Internationalen Symposium für
Nachwuchsleistungssport; Schlussfolgerungen für das Schachtraining
15:45 – 17:15: Dr. Markus Aufderklamm
Schlussfolgerungen für die Praxis aus der Sicht der Sportpsychologie und Sportpädagogik

Dr. Markus Kunze
hat Biochemie an der Universität Wien studiert und arbeitet seit 2002 im Zentrum für Hirnforschung der Medizinischen Universität Wien. Sein Fachgebiet sind genetisch bedingte Erkrankungen des Gehirns. Seit
vielen Jahren hält er Vorträge in Österreich und im Ausland und beschäftigt sich mit Fragen der zellulären Mechanismen bei der Krankheitsentstehung. Dr. Markus Kunze ist weiters ein starker Vereinsschachspieler (Elo um die 2100) und Vater zweier Kinder.

Dr. Markus Aufderklamm
arbeitet als Sportpsychologe im Leistungszentrum Südstadt. Er unterstützt durch Persönlichkeitsberatung AthletInnen und TrainerInnen in der Bewältigung psychosozialer Problemstellungen, in Krisen- und Konfliktsituationen und im Umgang mit der Doppelbelastung Schule und Leistungssport.

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