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190403 moser evaÖsterreichs erste Schach-Großmeisterin Eva Moser ist am vergangenen Wochenende in Graz im Alter von 36 Jahren überraschend verstorben. Unvergessliche Highlights ihrer Karriere sind ein Vize-Europameistertitel 1998 bei den Mädchen und der Gewinn der Staatsmeisterschaft 2006 in der Allgemeinen Klasse.

Moser kam bereits in der Schulzeit in ihrem Heimatort Spittal mit Schach in Kontakt und stellte mit dem Gewinn der Österreichischen Jugendmeisterschaft rasch ihr großes Talent unter Beweis. Sieben weitere Titel folgten. International gewann sie bei der Heim-Europameisterschaft in Mureck 1998 bei den Mädchen U-16 mit einem zweiten Platz die Silbermedaille. Zudem gelang ihr im gleichen Jahr bei der Weltmeisterschaft in Odessa ein fünfter Platz, die beste Platzierung einer Österreicherin.

Ihr Debüt im Frauen-Nationalteam feierte Eva Moser bei der Schach-Olympiade 2000 in Istanbul. Acht Jahre später in Dresden gelangen ihr ungeschlagen herausragende 8,5 Punkte aus 10 Partien, die meisten am Spitzenbrett. National konnte Moser bei den Staatsmeisterschaften 2006 in Köflach alle Männer hinter sich lassen und als erste Frau den Titel gewinnen. Im gleichen Jahr gewann sie mit ihrem Verein Styria Graz auch die Bundesliga. In Deutschland war Moser mit Baden-Baden zwischen 2008 und 2015 sechsmal in der Mannschaftsmeisterschaft der Frauen erfolgreich.

Ihre beste Platzierung in der Weltrangliste war ein 25. Platz im Juli 2012 mit einer Karriere-Höchstzahl von 2471 Elopunkten. Bereits 2003 wurde ihr vom Weltschachbund für ihre Leistungen der Titel einer Schach-Großmeisterin verliehen, ein Jahr später folgte der Männer-Titel eines Internationalen Meisters. Ihr nächstes Ziel war es den Großmeistertitel der Männer zu erringen. 2014 erzielte sie bei einem Turnier in Augsburg eine erste Norm.

Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei ihrer Familie. Das österreichische Schach verliert seine beste Spielerin und eine stets liebenswürdige und gern gesehene Freundin. (wk)

Todesanzeige

190326 sutovskyEmil Sutovsky, ehemaliger Europameister und neuer "General Director" der FIDE, hat in den vergangenen Tagen Wien besucht um Gespräche mit dem Österreichischen Schachbund über die Möglichkeiten der Austragung einer Schach-Weltmeisterschaft in Wien zu besprechen. Die FIDE hat sich vom bisherigen Veranstalter World Chess getrennt und wird die Vergabe der WM 2020 demnächst ausschreiben. Bisherige Bemühungen mit World Chess seitens des ÖSB sind daher hinfällig. Neu ist, dass potentielle Bewerber nun anstelle von World Chess als Veranstalter auftreten und damit auch das finanzielle Risiko tragen. Dies macht eine Bewerbung des ÖSB für 2020 laut Präsident Hursky naehzu unmöglich. Er wird in diesem Fall bei der Suche nach Sponsoren von Gerald Steger beraten, der als Experte bei den Gesprächen ebenso anwesend war wie PR-Berater Hannes Neumayer, Vizepräsident Johann Pöcksteiner und Generalsekretär Walter Kastner. Der ÖSB wird seine Ambitionen auf die Ausrichtung eines WM-Matches eher auf 2022 verlegen, vielleicht bietet sich davor im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2020 und als Testlauf für eine Match-Bewerbung eine Gelegenheit zur Ausrichtung einer anderen FIDE-WM. Die möglichen Spielorte und die Geschichte des Schachs in Wien hat Sutovsky jedenfalls positiv aufgenommen. Als kleine Erinnerung an den Wien Aufenthalt bekam Sutovsky ein handsigniertes Exemplar von Michael Ehns "Geniales Schach im Wiener Kaffeehaus" mit auf den Weg nach Tel Aviv. (wk)

logo oesb 300pxDer Österreichische Schachbund besetzt die Funktion des FIDE Rating Officers neu. Der FIDE Rating Officer ist Mitglied der Technischen Kommission des ÖSB und kann in diesem Bereich aktiv mitgestalten. Er ist die Kontaktperson des ÖSB zur FIDE und für die internationale Elowertung, die Vergabe von Identnummern und die Einreichung von Titeln zuständig. Der FIDE Rating Officer sollte Internationaler Schiedsrichter oder FIDE Schiedsrichter sein, gute Englisch und Computerkenntnisse haben und ein verlässlicher Partner in der Einhaltung der internationalen und nationalen Bestimmungen. Eine Abrechnung auf Honorarbasis oder mittels geringfügiger Anstellung ist möglich, zudem wird eine Arbeitsgerät zur Verfügung gestellt. Bewerbungen sind bis 31. März 2019 per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu senden. (wk)

Ausschreibung FIDE Rating Officer

Alman hat im November die 3-semestrige Trainerausbildung abgeschlossen. Seit vielen Jahren leitet er das Training im Salzburger Jugendkader und hat mit dem Funktionärsteam des Landesverbandes Salzburg einen hohen Anteil am erfolgreichen Salzburger Mädchenschach der letzten Jahre. Der Österreichische Schachbund hat ihn 2019 im Rahmen eines neuen Projekts (in Kooperation mit den Sport-Dachverbänden) zum regionalen Stützpunktleiter ernannt. Bauernschwächen, Felderschwächen, schwache Diagonalen, Raumvorteil, Figurenstellung und Bauernhebel – all diese Elemente sind für die Beurteilung der Stellung relevant – ebenso wie dynamische Elemente. Die korrekte Evaluierung der Stellung ist Voraussetzung für die Zugfindung. FIDE-Meister Alman Durakovic wird uns seinen Trainingsansatz zu diesem wichtigen Trainingsfeld geben. Ausgestrahlt wird die Sendung heute Donnerstag, dem 14.03.2019, 18:00 Uhr auf www.schach.de (dort gibt es auch die Software gratis zum Download) im Raum Übertragungen (dann den Reiter Partien wählen). Wer die Sendung live verpasst findet sie später in unseren Archiven. Alle Sendungen werden am Videoserver von ChessBase und auf YouTube archiviert. (wk, Text: Harald Schneider-Zinner)

CBTV Austria Sendung 49 (Ausschreibung, PDF)
Infoseite ChessBase TV Austria

Der Österreichische Schachbund hat heuer erstmals ein gemeinsames Projekt mit den Dachverbänden ASKÖ, ASVÖ und UNION (K-Projekt). Ein Teil des Projektes ist die Etablierung von Stützpunktvereinen in den Bundesländern. Wir laden interessierte Vereine ein sich dafür zu bewerben.

Projekt-Kurzbeschreibung:

Die Nachwuchskoordinatoren in vier Regionen (Nord, Süd, West, Ost) werden die Nachwuchsarbeit der Landesverbände im bundesweiten Sinne koordinieren und den Trainern „Know-How“ für die regelmäßige Trainingsarbeit vermitteln. Ziel ist es ein höheres und einheitlicheres Leistungsniveau für die Aufnahme in den Jugend A-Kader zu schaffen und damit die Chancen für eine Laufbahn als Spitzensportler zu verbessern.

In einem zweiten Schwerpunkt werden die vier Nachwuchskoordinatoren Stützpunktvereine in den Ländern besuchen und dort beispielhaft unterrichten. Zudem werden diese Koordinatoren den Vereinen beratend in deren Vereinsaktivitäten beistehen und Kontakte für Kooperationen mit Dachverbänden in der Nachwuchsarbeit, im Schulschach und in der Fortbildung der Funktionäre vermitteln.

Anforderungen für die Bewerbung als Stützpunktverein
• Zugehörigkeit bei einem der Dachverbände (ASKÖ, ASVÖ, Union)
• Engagement und Erfahrung in der Jugend-Arbeit
• (Arbeit im Mädchenschach als Pluspunkt)
• Trainingsmöglichkeit in geeigneten Räumlichkeiten

Wir bieten
• Training der eigenen Vereinsjugend durch einen qualifizierten Trainer
• Beratung bei der Planung des weiteren Jugendtrainings
• Unterstützung beim Auf- bzw. Ausbau der Kontakte zu den Dachverbänden
• Unterstützung beim Auf- bzw. Ausbau der Kontakte zum Schulschach

Bewerbungen sind bis spätestens 17. Februar 2019 per Mail an folgende E-Mailadresse zu senden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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