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Knapp vor Weihnachen kamen vom Bundessportförderfonds die mit Spannung erwarteten Förderverträge für das kommende Jahr. Das 2013 beschlossene neue Sportgesetz zeigt nach dem Übergangsjahr 2014 seine wahren Auswirkungen. Für viele Fachverbände, so auch dem Schachsport, ist es eine schlechte Post. Im Sinne olympischer Medaillen und eines "erfolgsorientierten Leisungssports" gibt es gravierende Umverteilungen. Der ÖSB verliert 2015 insgesamt 16,5% an Bundesfördermitteln verglichen mit 2014. Das ist ein Minus von fast 50.000 Euro und hinterlässt gewaltige Löcher im Budget, die nun mit schmerzhaften Kürzungen gestopft werden müssen. Bisher gibt es keine transparente Aufstellung welche Fachverbände davon profitieren und welche wie der ÖSB beträchtliche Kürzungen hinnehmen müssen. Auch gibt es keine Erklärung nach welchen Kriterien die Grund- und Projektförderungen vergeben wurden. Es darf aber vermutet werden, dass es im Durchschnitt zu einer weiteren Schlechterstellung der "Nicht-Olympischen-Sportarten" kam. Der ÖSB wird auf Transparenz und Aufklärung drängen. (wk)

 

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