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160808 olyRio und die Olympiade 2016. Unvermeidlich sind bei einem solchen Monsterprojekt die Riesenprofite im Baubusiness, das Elend von Arbeitssklaven, die Fouls von internationaler Sportpolitik. Es ist gut, das alles zwischendurch zu vergessen. Es ist interessant, Leistungen von Athleten und Athletinnen zu bewundern, das eine oder andere Drama mitzuerleben. Es ist erfreulich, dass sich in dieser unruhigen Welt Sport ohne Panzer und Raketen versammelt.

Den österreichischen Athleten haben wir alles Gute gewünscht, gutes Gelingen gegen eine oft übermächtige Konkurrenz. 74 waren in 25 Sportarten selektiert. Schade, dass der Schachsport gefehlt hat. Warum eigentlich? Schließlich sind wir ein echter Weltsport. Die FIDE nähert sich der Mitgliederzahl von 190 Nationen. (Kurt Jungwirth)

Weiterlesen: Schachsport und geschlossene Gesellschaft

Walter Kastner ist Generalsekretär des Österreichischen Schachbundes und sorgt hier seit vielen Jahren für ausgezeichnete strukturelle Bedingungen. In dieser Sendung setzt er sich (er ist auch Instruktor – B-Trainer) allerdings nicht mit organisatorischen Strukturen sondern rein schachlich auseinander. Das schachliche Verständnis entwickelt sich enorm mit dem Studium häufiger Bauernstrukturen. Das Thema der Sendung ist die Maroczy-Struktur. Ausgestrahlt wird die Sendung am Montag, dem 4. Juli ab 16:00 Uhr live auf www.schach.de (dort gibt es auch die Software zum Download) im Raum Übertragungen (dann den Reiter Partien wählen). Die erforderliche Software ist gratis erhältlich, die Sendung ist kostenfrei zu sehen, ein Gast-Zugang ist ausreichend. Wer die Sendung live verpasst findet sie später in unseren Archiven. Alle Sendungen werden auf www.schach.de (Raum: Premium Videos/Training/TV ChessBase Austria) und auf YouTube archiviert. (wk, Text: Harald Schneider-Zinner) 

CBTV Austria Sendung 25 (Ausschreibung, PDF)
Infoseite ChessBase TV Austria (inklusive Archiv aller Sendungen)

Die 24. Sendung von ChessBase TV Austria ist dem "Zauberer von Riga" gewidmet. Wie kein anderer Spieler ist Michail Tal berühmt und beliebt für seine spektakulären Opfer. Keineswegs alle waren korrekt, wie Computer heute nachweisen. Am Brett stellten sie Tals Gegner aber vor unlösbare Probleme. Zu Gast bei Harald Schneider-Zinner ist erneut Karl-Heinz Schein. Ausgestrahlt wird die Sendung am Sonntag, dem 22. Mai ab 15:00 Uhr live auf www.schach.de (dort gibt es auch die Software zum Download) im Raum Übertragungen (dann den Reiter Partien wählen). Die erforderliche Software ist gratis erhältlich, die Sendung ist kostenfrei zu sehen, ein Gast-Zugang ist ausreichend. Wer die Sendung live verpasst findet sie später in unseren Archiven. Alle Sendungen werden auf www.schach.de (Raum: Premium Videos/Training/TV ChessBase Austria) und auf YouTube archiviert. (wk, Info: Harald Schneider-Zinner) 

CBTV Austria Sendung 24 (Ausschreibung, PDF)
Infoseite ChessBase TV Austria (inklusive Archiv aller Sendungen)

"Das Schachspiel ist ihr Leben" titelte die Kleine Zeitung einen Artikel über Grete Katholnig anlässlich der Verleihung des Ehrenzeichens der Stadt Graz im Dezember 2007.  Nun ist dies Vergangenheit. Grete Katholnig verstarb gestern im 82. Lebensjahr. 

Bereits mit 16 Jahren ist sie zum Schach gekommen und hat mit "ihrem" Sepp natürlich einen Schachspieler geheiratet. Immer stärker ist sie an seiner Seite in die Tätigkeit als Funktionärin hinein gewachsen. So hat sie unter anderen 41 Stadtmeisterschaften und 25 Senioren-Landesmeisterschaften organisiert. Bei ihrem Verein Styria Graz war sie die gute Seele und viele Jahre Obfrau, der insbesondere das Jugendschach und die Senioren am Herzen lagen. Als Internationale Schiedsrichterin des Weltschachbundes hat sie nationale und internationale Turniere geleitet, zuletzt hat sie noch 2015 beim Graz Open ausgeholfen. Im Landesverband Steiermark war Grete Katholnig unter anderem als Schriftführerin aktiv, eine Tätigkeit, die sie auch im Österreichischen Schachbund mehrere Jahre ausgeübt hat. Erst 2007 begann sie sich langsam aus allen Funktionen zurück zu ziehen. Trotzdem ist sie der Schachgemeinde stets als helfende Hand verbunden geblieben und war ein gern gesehener Gast.

Die Verabschiedung von Grete Katholnig findet am kommenden Samstag, den 18. Juni 2016, um 11:30 Uhr, in der Feuerhalle in Graz statt. (wk)

160215 op GrazMarkus Ragger druchbricht gestern beim Schach Finale der Bundesliga in Jenbach mit einem Sieg gegen den deutschen Großmeister Thomas Luther erstmals die Elo-Grenze von 2700, die als inoffizielle Schallmauer die engere Weltspitze vom Rest der Welt trennt. Als Draufgabe wird Ragger mit seinem Klub Maria Saal erstmals in der Vereinsgeschichte die Bundesliga gewinnen. Zwei Runden vor Schluss liegt Maria Saal vier Punkte vor Titelverteidiger Jenbach und kann praktisch nicht mehr eingeholt werden. Das Elosystem wurde 1959 vom Ungarn Arpad Elo entwickelt und spiegelt aufgrund der statistischen Auswertung bisheriger Turnierergebnisse genau die Spielstärke von Schachsportlern wider. Markus Ragger hatte sich 2015 in der Weltrangliste von Platz 101 auf den 50. Platz vorgekämpft und im Laufe des Jahres mehrmals an der magischen Grenze von 2700 gekratzt, konnte sie aber nie überspringen. Beim ersten Grendke Schach Open in Karlsruhe zeigte sich Österreichs Nummer Eins vorige Woche groß in Form, kämpfte mit um den Sieg und belegte nach neun Runden den siebenten Platz unter 566 Teilnehmern. Direkt aus Karlsruhe kam Ragger zum Finale der österreichischen Bundesliga nach Jenbach, wo von Donnerstag bis Samstag die Runden neun bis elf gespielt werden. Ragger führt in der Saison 2015/2016 seinen Klub Maria zum ersten Meistertitel in der Geschichte. Nach dem gestrigen 5,5:0,5 Kantersieg gegen Absam können die Kärntner die Sektkorken schon knallen lassen. Titelverteidiger Jenbach ist vier Punkte zurück und könnte Maria Saal selbst mit zwei 6:0 Siegen nur noch theoretisch einholen. Als Draufgabe sprengt Ragger in der täglich aktualisierten "Live-Rating-Liste" erstmals die 2700 Elogrenze. (wk)
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