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Blog Info Verband

logo oesb 300pxAm 25. Mai 2018 tritt die neue Datenschutzgrundverordnung (DSVGO) der EU in Kraft. Sie ist nichts komplett Neues, entsprechende Regeln gab es bereits im Datenschutzgesetz 2000. Das Datenschutz-Anpassungsgesetz 2018 verschärft aber diese Regelungen und verpflichtet Verantwortliche (auch in Vereinen) zu transparenter und nachvollziehbarer Dokumentation der erhobenen Daten. Ziel ist der Grundsatz der Datenminimierung, also nur jene Daten zu erheben, die zu einem berechtigten Zweck benötigt werden.

Aus diesem Grund ist es vor allem erforderlich ein "Verfahrensverzeichnis" anzulegen, in dem festgelegt ist wer welche Daten erhebt und an wen diese Daten weitergegeben werden. Es gibt keine allgemein gültigen Vorlagen, die ohne Zutun verwendet werden können. Um den österreichischen Schachvereinen die Umsetzung der DSVGO zu erleichtern lässt der ÖSB derzeit eine entsprechende Vorlage erarbeiten, welche die Vereine dann auf ihre konkrete Situation anpassen können. Diese Vorlage und ein Infoblatt werden wir in den nächsten ein-, zwei Wochen zusenden.

Wer sich tiefer mit der Materie beschäftigen möchte findet Informationen und Vorlagen auch auf der Website der Bundessportorganisation unter folgendem Link: Website BSO - DSGVO

180430 dragnevDer gestrige Sonntag bringt in der 13. Runde der deutschen Bundesliga für das österreichische Schach eine Jubelmeldung aus Berlin. Valentin Dragnev gewinnt am ersten Brett von Bayern München gegen Michal Olszewski und sichert sich in seiner neunten Saisonpartie mit einer Performance von 2639 seine dritte Norm für den Titel eines Großmeisters. Zuvor hatte Dragnev in den Runden sechs und sieben mit Maxim Rodshtein und Matthias Bluebaum zwei weitere Großmeister geschlagen. Seine ersten beiden Normen hat Dragnev 2016 in Zadar und 2017 in Gibralter erzielt. Danach hat er einige Male die dritte Norm denkbar knapp verpasst. Jetzt ist der Bann gebrochen und der hochverdiente Großmeister Titel fixiert. Dragnev kann sich nun den nächsten Höhepunkten widmen, wie dem Mitropacup im Juni in Italien und der Schach-Olympiade Ende September in Batumi, bei der Österreich mit Ragger, Shengelia, Diermair und Dragnev erstmals vier Großmeister im Aufgebot haben wird. Die letzten Wochen waren mit den Großmeister Titeln von Andreas Diermair und Valentin Dragnev sowie den Internationalen Meistertiteln von Felix Blohberger und Dominik Horvath die erfolgreichsten der ÖSB Geschichte. Das ist für die Spieler und Trainer der Lohn einer harten Arbeit in den langfristigen Projekten "Batumi 2018" und "Meister von morgen", die nur mit der finanziellen Unterstützung durch die Bundessportförderung möglich sind. (wk, Foto: Schachbundesliga)
Deutsche Schachbundesliga

Felix Blohberger ist mit 15 Jahren Österreichs jüngster Nationalspieler. Mit 6 aus 7 startete er in die letzte Saison der 1. Bundesliga und kämpfte mit seinem Verein mpimmo Wien - SK Ottakring bis zum Schluss um eine Großmeisternorm. Mit einer aktuellen Elozahl von 2429 ist er bereits in den Top 15 der österreichischen Spieler angelangt. Die Nachwuchsarbeit in der Gruppe „Meister vom Morgen“ (Blohberger, Horvath, Mesaros, Morgunov) trägt Früchte. Gezeigt werden dynamische Beispiele der ÖSB Hoffnungen. Ausgestrahlt wird die Sendung morgen Montag, dem 23. April ab 21:00 Uhr auf www.schach.de (dort gibt es auch die Software gratis zum Download) im Raum Übertragungen (dann den Reiter Partien wählen). Wer die Sendung live verpasst findet sie später in unseren Archiven. Alle Sendungen werden am Videoserver von ChessBase und auf YouTube archiviert. (wk, Text: Harald Schneider-Zinner)
(Ausschreibung, PDF)
Infoseite ChessBase TV Austria
Archive: ChessBaseYoutubeBlog ÖSB

 

180426 horvathDominik Horvath schafft beim Spring-Festival in Budapest seine dritte Norm für den Titel eines Internationalen Meisters, überspringt mit einem Zugewinn von 35 Elopunkten zudem erstmals die Elogrenze von 2400 und hat damit alle Voraussetzungen für die Verleihung des Titels erfüllt. Horvath erwischt vor allem mit dreieinhalb Punkten aus vier Partien einen Traumstart in das Turnier und gewinnt gegen die Großmeister Danilo Milavonich (2488) und Chopra Aryan (2523). Ein weiterer Sieg gegen IM Jhann-Sebastian Christiansen (2498) und ein Remis inder Schlussrunde gegen IM Gabor Nagy (2481) lassen die Niederlagen gegen Boruchovsky, Papp und Vajda verschmerzen. Am Ende erzielt Horvath fünf Punkte aus neun Partien bei einer Eloleistung von 2530 und hat nun als nächstes Ziel den GM-Titel noch im Jugendalter vor Augen. Dank seines 2003er Jahrgangs ist da noch reichlich Zeit. Turniersieger in Budapest wird der Este Kaido Kulaots mit 7,5 Punkten vor fünf Spielern mit 7 Punkten. Aus Österreich haben mit den Vicze Schwestern auch zwei Talente aus Salzburg teilgenommen. Beide schlagen sich gut. Kata gewinnt 30 Elopunkte, Zsofia sogar 91. Österreichs Nachwuchs gibt jedenfalls kräftig Gas! (wk, Foto: Horvath)
Ergebnisse bei Chess-Results

180312 WM 2020ÖSB-Präsident Christian Hursky - am Bild mit den Schachjournalisten Löffler, Vitouch und Brustkern in Berlin beim Kanidatenturnier - möchte die Schach Weltmeisterschaft 2020 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Österreichischen Schachbundes nach Wien holen. Zu diesem Zweck besuchte Hursky das Kandidatenturnier in Berlin und konnte mit Ilya Merenzon erste informelle Gespräche führen. Merenzon ist Geschäftsführer von Agon und richtet mit World Chess die wichtigsten Turniere der FIDE aus. Dazu gehören das Match um die Weltmeisterschaft, das Kandidatenturnier, aber auch World Cup und Grand Prix. In einem Interview in der Kronen Zeitung, sie berichtete gestern über den geplanten Coup, meint Hursky: "Eine Weltmeisterschaft in Wien wäre nicht nur ein großer Impuls für den heimischen Schachsport, sondern auch eine hervorragende Werbung für die Stadt". Ein erster Schritt für eine zweite WM in Wien nach Lasker gegen Schlechter (1910) ist getan... (wk)
Artikel in der Krone...

Weiterlesen: Hursky will WM 2020 nach Wien holen

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