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170723 dortmundDer polnische Großmeister Radoslaw Wojtaszek gewinnt in der Schlussrunde gegen den Deutschen Liviu Dieter Nisipeanu und sichert sich mit viereinhalb Punkten aus sieben Partien den alleinigen Sieg beim Sparkassen Chess Meeting in Dortmund. Die letzte Runde hatte es in sich. Alle vier Partien endeten mit Ganzentscheidungen, das sind gleich viele Siegpartien wie in den sechs Runden davor! Der Russe Vladimir Fedoseev gewinnt überzeugend gegen Yue Wang und hätte Wojtaszek nach Feinwertung sogar noch überholt, hätte dieser seine Partie nur remisiert. Einen Sieg feiert auch Maxime Vachier-Lagrave. Der Franzose gewinnt mit Schwarz gegen Dmitry Andreikin. Vladimir Kramnik, der zehnfache Sieger von Dortmund, verhindert in seinem 25. Antreten mit einem Sieg in letzter Minute gegen Matthias Blübaum eine Blamage und katapultiert sich vom letzten auf den vierten Rang nach vorne. Einen halben Punkt hinter Kramnik und eineinhalb hinter dem Sieger teilen Blübaum, Andreikin, Nisipeanu und Wang mit jeweils drei Punkten den letzten Platz. Die Schlussrunde in Dortmund entschädigte die Fans für so mache Remisorgie zuvor. Trotz der hohen Remisquote, am Ende sind es noch immer 71%, hat es keine typischen Kurzremisen gegeben. (wk, Foto: ChessBase)
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170722 dortmundSiege sind beim Sparkassen Chess Meeting in Dortmund weiter Mangelware. In 20 Partien gab es bisher nur vier Entscheidungen bei 16 Remisen. Das ist eine Remisquote von exakt 80%. Gestern wurde nach zwei 100%-igen Remisrunden der Bann aber gebrochen. Der Chinese Wang Yue besiegt den bisher Führenden Lokalmatador Matthias Blübaum. Dabei zeigt Yue die typisch excellente Endspieltechnik der Chinesen. Er gewinnt ein Endspiel mt Turm und Läufer gegen Turm und Springer indem er einen Freibauern forcieren kann. In der Tabelle führt nun Wojtaszek allein mit drei Punkten aus fünf Partien. Alleiniges Schlusslicht ist ausgerechnet der zehnfache Rekordsieger von Dortmund, Vladimir Kramnik. Alle anderen Spieler halten mit zweieinhalb Punkten die 50%-Marke, wobei Vachier-Lagrave, Andreikin und Nisipeanu wie der führende Pole noch ungeschlagen sind. (wk, Foto: ChessBase)
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170720 dortmundDie Runden drei und vier beim Sparkassen Chess Meeting in Dortmund endeten jeweils mit vier Remisen. Im Gegensatz zum Grand Prix der FIDE waren aber alle Partien ausgekämpft. An der Spitze kam es daher zu keinen Änderungen. Matthias Blübaum und Radoslaw Wojtaszek führen mit zweieinhalb Punkten vor Maxime Vachier-Lagrave, Vladimir Fedoseev, Dmitry Andreikin und Liviu Dieter Nisipeanu (alle zwei Punkte) sowie Vladimir Kramnik und Yu Wang (beide eineinhalb Punkte). Drei Runden vor Schluss können noch immer alle Spieler das Turnier gewinnen. Blübaum hat gestern gegen Andreikin verpasst, seine Ausgangslage entscheidend zu verbessern. In einer spannenden Partie gewinnt Blübaum Material und landet in einem Endspiel mit zwei Türmen gegen einen Turm und zwei Bauern. Das war aber alles andere als ein einfacher Gewinn. Am Ende rettet Andreikin nach 121 Zügen die Punkteteilung. Die Entscheidung in Dortmund fällt nach einem heutigen zweiten Ruhetag in den drei Schlussrunden von Freitag bis Sonntag. (wk, Foto: ChessBase)
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170717 dortmundVom 15. bis 23. Juli findet in Dortmund das Sparkassen Chess Meeting 2017 statt. Im "Kramnik Turnier", das nach dem 10-fachen Dortmundsieger benannt ist, führt nach zwei Runden mit Deutschlands Hoffnung Matthias Blübaum der eloschwächste Spieler das Feld an. Blübaum remisiert in der ersten Runde gegen seinen deutschen Teamkollegen Nisipeanu mit Schwarz und besiegt gestern Vladimir Fedoseev in sehenswertem Angriffsstil. Fedoseev seinerseits gelang zum Auftakt mit Schwarz gegen Vladimir Kramnik die Sensation. In der Abtauschvariante der Caro Kann Verteidigung findet der Russe einen interessanten Plan. Kramnik setzt dann mit einem Figurenopfer alles auf eine Karte, bekommt aber keine ausreichende Kompensation. Stark spielt auch der Pole Radoslaw Wojtaszek. Er verpasst zwar gegen Titelverteidiger Maxime Vachier-Lagrave eine Gewinnstellung, besiegt dann aber den Chinesen Yue Wang und teilt mit Blübaum die Führung. Heute ist im "Kramnik-Turnier" ein Ruhetag, die dritte Runde folgt morgen um 15:00 Uhr. (wk, Foto: ChessBase)
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170716 GP Genf r9Teimour Radjabov gewinnt die dritte Station des FIDE Grand Prix in Genf mit sechs Punkten aus neun Partien vor Alexander Grischuk und Ian Nepomniachtchi (beide 5,5). Radjabov gewinnt in der siebenten Runde gegen Peter Svidler seine dritte Partie im Turnier und übernimmt wieder die alleinige Führung. In der Schlussrunde verteidigt der Aserbaidschaner im direkten Duell um den Sieg gegen Nepomniachtchi die Führung. Radjabov ist einem Sieg sogar näher als der Russe, letzlich sichert ihm aber das Remis den Sieg in Genf und 170 Punkte für die Gesamtwertung. Den Gesamtstand nach drei von vier Turnieren muss man noch raten. Mamedyarov sollte für seinen geteilten vierten Platz in Genf 60 Punkte bekommen und würde mit 340 Punkten knapp vor Grischuk (336,4) führen. Beide werden aber im vierten Turnier in Mallorca nicht mehr spielen. Radjavov und Ding Liren haben es in der Hand sie zu überholen und den Grand Prix zu gewinnen. Sie benötigen in der letzten Station zumindest 100 Punkte. Dafür ist nach den bisherigen Ergebnissen ein Platz in den Top-3 notwendig. Aus dem Rennen um einen der beiden Plätze für das Kandidatenturnier ist mit Levon Aronian der Elofavorit. Der Armenier schafft nach einem schlechten Ergebnis in Sharjah auch in Genf nur einen elften Platz. Das ist zuwenig. Schlecht ergangen ist es in Genf auch Richard Rapport und Yifan Hou. Sie teilen mit Saleh Salem den letzten Platz (alle 2,5). Sicherheit steht beim Grand Prix an erster Stelle. 51 der 81 Partien endeten mit einem Remis. Das sind 63%. 18 Weißsiegen (22%) stehen in Genf 12 Schwarzsiege (14,8%) gegenüber. 19 Partien endeten sogar vor dem 30. Zug mit einer Punkteteilung. Das sind 24% aller Partien oder zwei ganze Runden. Remiskaiser in Genf wurde Boris Gelfand. Er hat alle Partien remisiert. Ungeschlagen blieben auch Radjabov, Grischuk und Mamedyarov. Die Entscheidung um den Grand Prix fällt im November in Palma de Mallorca. (wk, Foto: FIDE)
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