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190715 GP RigaSechs der acht Begegnungen der ersten Runde des FIDE Grand Prix in Riga wurden erst im Tie-Break entschieden, nur Maxime Vachier-Lagrave und Shakriyar Mamedyarov waren bereits in den klassischen Partien weitergekommen. Im Tie-Break machte Alexander Grischuk mit Nikita Vitiugov kurzen Prozess und siegt bereits in den ersten beiden Schnellpartien mit 2:0. In der Begegnung zwischen Veselin Topalov und Hikaru Nakamura kam es zur ersten großen Überraschung. Topalov, dem man keine besondere Stärke in den schnelleren Disziplinen nachsagt, setzt sich ausgerechnet gegen den "Rapid/Blitz Spezialisten" Hikaru Nakamura mit 1,5:0,5 durch. In der zweiten Schnellpartie erreicht der bulgarische Ex-Weltmeister eine Stellung nach seinem Geschmack, in schwieriger Stellung stellt der Amerikaner eine Figur und die Partie ein. Ebenfalls 1,5:0,5 gewinnen Wesley So gegen Pentala Harikrishna und Jan-Krzysztof Duda gegen Peter Svidler. Dramatisch verlaufen die Begegnungen zwischen Sergey Karjakin gegen Anish Giri und yu Yangyi gegen Levon Aronian. Karjakin gewinnt die erste Schnellpartie, Giri kann in der zweiten zurückschlagen. Nach Remisen in zwei Schnellpartien mit verkürzter Bedenkzeit und zwei weiteren Blitzpartien muss die Entscheidung in der Armageddon Partie fallen. Karjakin gewinnt mit Weiß und steigt auf. Eine Armageddon Entscheidung gibt es auch zwischen Yu und Aronian. Jeder der beiden gewinnt nach vorangegangenen vier Remisen in den Schnellpartien, eine der Blitzpartien. Die Armageddon Partie endet mit Remis, der Chinese ist weiter weil er Schwarz hatte.  Das Viertelfinale beginnt heute um 14:00 Uhr MEZ mit den Paarungen Karjakin-So, Duda-Mamedyarov, Grischuk-Yu und Topalov-MVL. (wk, Logo: FIDE)
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190714 GP RigaDie erste Runde mit 16 Spielern bringt beim FIDE Grand Prix in Riga nach den beiden Standardpartien nur zwei Entscheidungen. Maxime-Vachier Lagrave kann nach seinem gestrigen Sieg die zweite Partie gegen David Navara mit einem Bauernopfer in den Remishafen lenken und in die zweite Runde aufsteigen. Er trifft dort auf den Sieger aus Nakamura gegen Topalov. Die Beiden müssen nach zwei Remisen morgen ebenso in den Stichkampf wie Aronian-Yu, Grischuk-Vitiugov, Svidler-Duda,  So-Harikrishna und Karjakin-Giri. Den direkten Aufstieg hat neben MVL heute noch Shakriyar Mamedyarov mit einem Schwarzsieg gegen Daniil Dubov geschafft. Er wartet auf den Sieger aus Svidler gegen Duda. Die Stichkämpfe beginnen morgen, Sonntag, im 14:00 Uhr MEZ. (wk, Logo: FIDE)
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190712 GP RigaIn Riga, Lettland, begann heute das zweite Turnier der Grand Prix Serie 2019 mit einem Blitzsieg von Maxime Vacher-Lagrave gegen David Navara. Alle anderen ersten Partien der ersten Runde endeten mit Remisen. Die Match-Paarungen lauten:

Sergey Karjakin (2748, Russia) — Anish Giri (2779, Netherlands)
Wesley So (2763, USA) — Pentala Harikrishna (2734, India)
Peter Svidler (2737, Russia) — Jan-Krzysztof Duda (2729, Poland)
Shakhriyar Mamedyarov (2765, Azerbaijan) — Daniil Dubov (2700, Russia)
Nikita Vitiugov (2727, Russia) — Alexander Grischuk (2766, Russia)
Levon Aronian (2756, Armenia) — Yu Yangyi (2736, China)
Hikaru Nakamura (2754, USA) — Veselin Topalov (2740, Bulgaria)
Maxime Vachier-Lagrave (2775, France) — David Navara (2734, Czech Republic)

Die Rückrunde der "ersten Runde" beginnt morgen, Samstag, um 14:00 Uhr MEZ. Die erste Station in Moskau hat Ian Nepomniachtchi vor Alexander Grischuk gewonnen. Weitere Stationen sind in Hamburg im November und in Tel Aviv im Dezember. Die ersten Zwei der Gesamtwertung qualifizieren sich für das Kandidatenturnier 2020. (wk, Logo: FIDE)
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190708 gct zagrebMagnus Carlsen spielt in der Form seines Lebens wie ein eindrucksvoller Turniersieg bei der Grand Chess Tour in Zagreb unter Beweis stellt. Carlsen besiegt in der Schlussrunde Maxime Vachier-Lagrave scheinbar mühelos, gewinnt  damit seine fünfte Partie und das Turnier überlegen mit acht Punkten aus elf Partien. Zudem wird Carlsen in der Weltrangliste im August mit 2882 seine bisherige Höchstzahl vom Mai 2014 einstellen. Kein Wunder, dass der Weltmeister im Interview meinte: "Es macht einfach Spaß". In der Gesamtwertung der Grand Chess Tour führt Carlsen nach zwei Turnieren mit 33 Punkte vor Wesley So (22) und Ding Liren (13). Wesley So verdankt diesen zweiten Platz seinen 15 Punkten, die er in Zagreb gewonnen hat. So bleibt in Zagreb ungeschlagen, holt sieben Punkte und sichert in der Schlussrunde mit einem Remis gegen Levon Aronian den ungeteilten zweiten Platz. Caruana und Aronian teilen einen Punkt dahinter Rang drei vor dem Trio Ding Liren, Anish Giri und Ian Nepomniachtchi (alle 5,5). Dahinter fogen Karjakin (5), Vachier-Lagrave, Mamedyarov und Anand (alle 4,5). Schlusslicht ist ein enttäuschter Hikaru Nakamura. Er kann wie Anand, Vachier-Lagrave und Karjakin keine Partie gewinnen, muss aber drei Niederlagen verkraften. Weiter geht es in der Grand Chess Tour Ende Juli mit Rapid/Blitz in Paris. Dort ist der Weg frei für einen neuen Sieger. Carlsen wird erst wieder im August in St. Louis antreten. (wk, Foto: Turnierseite)
Grand Chess Tour Zagreb

190705 gctMagnus Carlsen setzt sich mit einem Zwischenspurt bei der Grand Chess Tour in Zagreb allein an die Spitze, nur Wesley So bleibt ihm an den Fersen. Nach seinem Sieg in der sechsten Runde gegen Hikaru Nakamura teilte Carlsen mit Ian Neponiachtchi und Ding Liren die Führung. Der Zufall der Auslosung wollte es, dass Carlsen gerade gegen diese Beiden in den Runden sieben und acht mit Schwarz zu spielen hatte. Carlsen löste diese Aufgabe mit bravour. Nepomniachtchi fällt einem risikoreichen Spiel des Weltmeisters zum Opfer. Im entscheidenden Moment greift er fehl und Carlsen gewinnt mit einer kleinen Kombination. In der Partie gegen Ding Liren brilliert Carlsen mit einer Neuerung, erreicht ein Endspiel mit zwei Läufern gegen Läufer und Springer und zeigt seine bekannte Stärke in der letzten Phase der Partie. Das waren übrigens seine ersten Siege im Standardschach gegen Neponmiachtchi und Ding Liren. Zudem ist Carlsen in der Live-Rating-Liste mit 2881 wieder ganz knapp an seinem höchsten Stand und hat in einem halben Jahr seinen Vorsprung auf Caruana um 60  Punkte ausgebaut. Kein Wunder, dass der Weltmeister im Interview mit Maurice Ashley voll zufrieden strahlte. Das Turnier in Zagreb ist aber trotz dieser weltmeisterlichen Glanzleistung noch offen. Wesley So gelingt gestern im amerikanischen Duell gegen Hikaru Nakamura sein dritter Sieg. Er liegt in der Tabelle nur einen halben Punkt hinter Carlsen. Caruana, Nepomniachtchi und Aronian sind bereits eineinhalb Punkte zurück. Heute trifft Carlsen ab 16:30 Uhr auf Aronian, So spielt mit Schwarz gegen Nepomniachtchi. In der Runde darauf folgt das direkte Duell zwischen So und Carlsen.  (wk, Foto: Turnierseite)
Grand Chess Tour Zagreb

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