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180916 stlouis 960Im Champions Showdown in St. Louis besiegt Veselin Topalov im Duell der Ex-Weltmeister Garry Kasparov relativ deutlich mit 14,5:11,5. Gespielt wurden im Schach 960, hier wird die Grundstellung vor der Partie ausgelost, sechs Partien im Schnellschach und vierzehn Partien im Blitzschach. Topalov verdankt seinen Sieg dem besseren Ergebnis im Schnellschach, wo er drei Partien gewinnen konnte und nur eine verloren hat. Da die Partien im Schnellschach doppelt zählen, fiel der Sieg optisch deutlich aus. Im Blitz hatte hingegen Kasparov knapp die Nase vorne. Dem besseren Ergebnis im Schnellschach verdankt auch Hikaru Nakamura ein 14:12 gegen Peter Svidler. Hier wäre das Ergebnis ohne doppelte Punkte ein 10:10 gewesen. Klare Siege feiern Maxime Vachier-Lagrave gegen Sam Shankland und Levon Aronian gegen Leinier Dominguez mit jeweils 17,5:8,5. Deutlich fällt das 14,5:11,5 von Wesley So gegen Anish Giri aus. Immerhin konnte Giri nach ganz schlechtem Start mit einem guten Finale die Niederlage in Grenzen halten. (wk, Foto: Turnierseite)
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1809112 schreinerVom 1. bis 8. September fand in Triest ein Schachfestival mit 62 Spielern und zwei Spielerinnen im Open statt. Nach neun gewinnen der Ukrainer Andrey Sumets und der Russe Vladimir Burmakin mut jeweils sieben Punkten vor dem Italiener Sabino Brunello mit sechseinhalb. Elofavorit Sergej Tiviakov führt mit sechs Punkten am vierten Platz eine Gruppe von zehn Spielern an zu der auch Österreichs Nationalspieler Peter Schreiner zählt. Der in Wien lebende Steirer erzielt dabei eine Performance von 2536 und bliebt mit drei Siegen und sechs Unentschieden ungeschlagen. Österreichs Neo-GM Andreas Diermair spielt sieben Runden um den Sieg mit, vergibt aber in den Schlussrunden mit Niederlagen gegen Gukesh und Stocek seine Chancen. Für beide war es ein letztes Aufwärmen für die Schach Olympiade in Batumi, die am 24. September beginnt. (wk)
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1809112 stlouis 960Vom 11.-14. September findet in St. Louis kurz nach dem Sinquefield Cup ein Champions Showdown im Format 960 statt, bei dem die Grundstellung der Partie aus 960 Möglichkeiten gelost wird. Gespielt werden Zweikämpfe über 20 Partien, sechs davon im Schnellschach und 14 im Blitzschach. Die Punkte im Schnellschach zählen doppelt. Der Star der Veranstaltung ist Garry Kasparov, wohl die Schachlegende schlechthin. Er liegt nach zwei Partien im Schnellschach und zwei im Blitzschach gegen Veselin Topalov, einen anderen Ex-Weltmeister, mit 2,5:3,5 zurück. Topalov gewann die zweite "schnelle" Partie, Kaspaov konnte die zweite Blitzpartie für sich entscheiden. Die weiteren Zwischenstände: Peter Svidler gegen Hikaru Nakamura 2,5:3,5, Wesley so gegen Anish Giri 4,5:1,5, Maxime Vachier-Lagrave gegen Sam Shankland 4:2 und Leinier Dominguez gegen Levon Aronian 2,5:3,5. Der zweite Spieltag beginnt heute um 20:00 Uhr MEZ. Die Partien werden auf der Turnierseite live übertragen und kommentiert. (wk, Foto: Turnierseite)
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180905 HorvathDominik Horvath hat vom 17. bis 26. August an einem GM-Turnier in Budapest teilgenommen und einen hervorragenden 2. Platz erzielt. Der Burgenländer startet mit vier Remisen gegen Ivan Farago (2379), Anita Gara (2369), Miklos Nemeth (2470) und Balazs Csonka (2450), alle aus Ungarn. Dabei trauert er vor allem gegen Farago einem ganzen Punkt nach. Einem Sieg gegen den Inder Nagpal Vardan (2450) folgt ein fünftes Remis gegen Robert Torma (2457), einen weiteren Ungarn. Danach bringt ein Doppelschlag gegen den Rumänen Levente Vajda (2558) und den Kanadier Raja Panjwani (2459) sogar die Chance auf eine GM-Norm. Dafür hätte Horvath in der Schlussrunde gegen seinen ungarischen Namensvetter Adam (2481) mit Schwarz gewinnen müssen. Das gelingt nicht, auch die sechste Partie gegen einen Ungarn endet mit einer Punkteteilung. Die Norm wird um einen halben Punkt verpasst, mit einer Performance von 2578 tastet sich Österreichs "Meister von morgen" aber langsam an seine erste GM-Norm heran. Im Turnier belegt Hovath ungeschlagen mit sechs Punkten hinter Robert Toma den zweiten Platz und lässt damit die GM´s Adam Horvath, Levente und Farago hinter sich. Burgenlands Krone widmete Horvath aus diesem Anlass den Artikel "Ein Sommer am Schachbrett". (wk)
Ergebnisse bei Chess-Results, Turnierseite

180828 sinquefieldDer Sinquefield Cup brachte in der Nacht in St. Louis ein dramatisches Finale. Zuerst sichert sich Fabiano Caruana mit einem problemlosen Remis gegen einen wenig ambitionierten Wesly So den zumindest geteilten Turniersieg. Dann geht Levon Aronian gegen Alexander Grischuk "all in" und spielt ein phantastisches Turmopfer im Stile Tals. Vielleicht akademisch nicht ganz korrekt aber mit besten praktischen Chancen. Aronian wird für seinen Mut belohnt, gewinnt eine Glanzpartie, erzwingt beim Sinquefield Cup ein Tie-Break um den Sieg und schließt in der Grand Chess Tour zum bisher souverän führenden Hikaru Nakamura auf. Weltmeister Magnus Carlsen erreicht gegen Nakamura eine aussichtsreiche Stellung, der Amerikaner verteidigt aber großartig und rettet sich in ein Endspiel mit Turm und Damen, das wohl Remis werden sollte. Carlsen kämpft, kann die Damen tauschen worauf Nakamura im Turmendspiel eine Festung anstrebt. Carlsen glaubt prinzipiell nicht an Festungen, knackt auch diese und ist schließt im letzten Moment zu Caruana und Aronian auf. Damit gibt es heuer drei Sieger.  Ein Stichkampf ist um den vierten Platz für das Tour-Finale in London notwendig, nachdem Caruana und So in der Tourwertung mit je 26 Punkten am geteilten vierten Platz liegen. Im Stichkampf qualifiziert sich Caruana neben Nakamura und Aronian auch Maxime Vachier-Lagrave. (wk, Foto: Turnierseite)
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