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170114 wijkMarkus Ragger trifft heute bei seinem ersten Auftreten in Wijk aan Zee ab 13:30 Uhr gleich auf den U-20 Weltmeister Jeffrey Xiong aus Amerika. Ragger ist im "Challengers" Elofavorit, Xiong einer seiner stärksten Konkurrenten im Kampf um den Sieg, der den Aufstieg ins "Masters" für 2017 bedeutet. In den beiden Rundenturnieren sind jeweils 14 Teilnehmer am Start. Das "Masters" beginnt heute ebenfalls mit einem Schlager. Wesley So, er wurde bei einer ChessBase Umfrage zum Spieler des Jahres 2016 gekürt, bekommt es zum Auftakt mit Weltmeister Magnus Carlsen zu tun. Carlsen gewann bei der gleichen Umfrage die Partie, das Endspiel und den Zug des Jahres. Spannung versprechen auch die Begegnungen Karjakin gegen Giri und Harikrishna gegen Aronian. Auf der Turnierseite werden die Partien live übertragen und kommentiert. Man darf gespannt sein ob die Stars gleich mit Pauken und Trompeten starten oder sich erst mal gegenseitig abtasten. (wk, Foto: Turnierseite)
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170109 wijkAm kommenden Samstag startet das internationale Schachjahr mit dem Klassiker in Wijk aan Zee. Das Festival bietet eine Reihen von Turnieren, darunter neben einem Open zwei hochkarätige Rundenturniere. Erstmals wird Österreich Aushängeschild Markus Ragger in Wijk antreten. Er führt die Setzliste des "Challengers" an, in dem ein Platz für das "Masters" im nächsten Jahr ausgespielt wird. Der begehrte Platz wird hart umkämpft sein. Unter den 14 Spieler/innen sind 12 Großmeister, darunter neun mit einer Elozahl über 2600. Der härteste Konkurrent Raggers könnte der amerikanische Jugendweltmeister Jeffery Xiong sein. Die Hauptattraktion ist aber natürlich das "Masters". Am Start ist Weltmeister Magnus Carslen. Seine stärksten Herausforderer sind Wesley So, Levon Aronian, Sergey Karjakin und Anish Giri, allesamt Top-10 Spieler der aktuellen Weltrangliste. Im Feld sind zudem Harikrishna, Nepomniachtchi, Eljanov, Wojtaszek, Andreikin, Rapport, Wei, Van Wely und Adhiban. Das Turnier dauert vom 14. bis 29. Jänner. (wk, Foto: ChessBase)
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161231 op krakauDer Pole Aleksander Mista gewinnt das über den Jahreswechsel ausgetragene Open in Krakau mit 7,5 Punkten vor seinem Großmeisterkollegen und Elofavoriten Vladimir Baklan (7) aus der Ukraine. Den dritten Platz teilen fünf Spieler mit sechseinhalb Punkten: Sadzikowski, Maluszewski, Kiekowski, Molenda (alle Polen) und Belous (UKR). Polen ist beim Heimturnier mit sieben Spielern in den Top-10 eine Macht. Bester Nicht-Pole oder Ukrainer wird Österreichs IM Georg Fröwis mit sechs Punkten am 13. Platz. Fröwis bleibt mit einer Eloleistung von 2383 aber etwas unter seiner Erwartung, ist aber im Turnier ungeschlagen. Einen halben Punkt dahinter landen die IM´s Christoph Menezes und Andreas Diermair mit jeweils fünfeinhalb Punkten auf den Plätzen 17 und 19 von 104 Teilnehmer/innen. Wie Fröwis zeigen sie Eloleistungen knapp unter 2400. Weitere Österreicher im A-Turnier in Krakau waren Marco Dietmayer-Kräutler, Fabian Matt, Joachim Wallner (alle 4), Simon Heinrici (3,5) und Annika Fröwis (2). (wk, Foto: Turnierseite)
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161231 op krakauVom 27. Dezember bis 3. Jänner findet um den Jahreswechsel in Krakau ein starkes Open statt. Österreich ist mit einigen Spieler/innen vertreten. Nach fünf von neun Runden liegen Christoph Menezes und Andreas Diermair mit jeweils 3,5 Punkten auf den Rängen 13 und 15 von 104 Teilnehmer/innen. Georg Fröwis, er ist wie Diermair noch ungeschlagen, hält bei drei Punkten, Fabian Matt bei zweieinhalb. Annika Fröwis konnte bisher eineinhalb Punkte verbuchen. An der Spitze liegen die IM´s Daniel Sadzikowski und Maciej Kiekowski mit je 4,5 Punkte. Radoslaw Gajek führt eine Gruppe von fünf Spielern mit je 4 Zählern an. Der beste der sieben GM´s ist derzeit Aleksander Mista am bescheidenen 12. Platz. (wk, Foto: Turnierseite)
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161219 London r9Der Amerikaner Wesley So sichert sich mit drei sicheren Remisen in den Schlussrunden gegen Kramnik, Caruana und Vachier-Lagrave den Turniersieg bei den Chess Classics in London und zugleich den Gesamtsieg der Grand Chess Tour 2016, der mit einem Preisgeld von 100.000 Dollar dotiert ist. Gemeinsam mit den Preisgeldern in den anderen Turnieren gewann So fast 300.000 Dollar. Hikaru Nakamura bekommt für den zweiten Platz in der Tour noch einen "Bonus" von 50.000 Dollar, der Dritte, Fabiano Caruana, geht bereits leer aus, ist aber für die Tour 2017 qualifiziert. Caruana holt sich wie schon beim Sinquefield Cup in St. Louis auch in London mit fünfeinhalb Punkten hinter So den zweiten Platz vor dem Trio Kramnik, Anand und Nakamura (je fünf). Anish Giri folgt allein mit viereinhalb Punkten, bleibt wie So, Caruana und Kramnik ungeschlagen aber auch ohne Sieg. Michael Adams gelingen nach zwei Auftaktniederlagen noch gute vier Punkte. Ebenfalls mit vier Punkten beenden Vachier-Lagrave und Aronian das Turnier, werden damit aber weniger zufrieden sein. Veselin Topalaov versüßt sich ein katastrophales Ergebnis, er musste sechs Niederlagen einstecken, mit einem Schlussrundensieg gegen Aronian. Die Grand Chess Tour entwickelt sich immer mehr zu einem Schachspektakel für Zuschauer und Weltklasse. Die Serie wird nächstes Jahr auf sechs Turniere aufgestockt. (wk, Foto: Turnierseite)
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