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140131 zuerichMagnus Carlsen beginnt das Turnier in Zürich mit einer glänzenden Vorstellung. In seiner ersten Partie als Weltmeister schafft der Norweger gegen Boris Gelfand ein kleines Schachjuwel wie Daniel King mit seiner Videoanalyse bei Youtube beweist. Aber auch die beiden anderen Partien zeigten kämpferisches und hochklassiges Schach. Aronian bringt gegen Anand eine interessante Idee in einer katalanischen Eröffnung ohne d4 und nötigt Anand zu einem Figurenopfer. Lange war nicht klar ob Aronan seine Mehrfigur verwerten kann, letztlich streift der Armenier aber doch den ganzen Punkt ein. Nakamura kommt gegen Caruana eher schlecht aus der Eröffnung. Italiens Hoffnung verpasst aber seine Chance und landet in einem Endspiel mit einem Bauern weniger, das er aber problemlos halten kann. Heute kommt es in Zürich zum großen Schlager zwischen Carlsen und Aronian. Beginn: 15:00 Uhr. Auf der Turnier-Website gibt es eine Live-Kommentierung mit Werner Hug, Yannick Pelletier und Peter Leko. (wk, Foto: Turnierseite)
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140130 zuerich
Die "Zurich Chess Challenge 2014" wird vom 30. Jänner bis 3. Februar nach Angaben der Organisatoren als das bisher stärkste Turnier aller Zeiten ausgetragen. Nun sind Vergleiche nicht immer leicht zu ziehen, aber der phantastische Eloschnitt von 2801 rechtfertigt die Ansage zumindest nach diesem Kriterium. Zum Auftakt des Turniers wurde gestern um die Vergabe der Startnummern ein Blitzturnier gespielt. Nach einer Auftaktniederlage gegen Caruana und zwei Remisen gegen Gelfand und Aronian kann Weltmeister Carlsen sich mit zwei Siegen gegen Nakamura und Anand doch noch die Nummer 1 holen vor dem punktegleichen Aronian (beide 3). Es folgen Nakamura, Caruana, Anand (alle 2,5) sowie Gelfand (1,5). Carlsen, Aronian und Nakamura haben damit den Vorteil von drei Weißpartien in der Sprintdistanz von nur fünf Runden. Gespielt wird das Turnier im Hotel Savoy. Die erste Runde startet heute um 15:00 Uhr und wird auf der Turnierseite live übertragen. (wk, Foto: Turnierseite)
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140126 wijk r11Levon Aronian siegt beim Tata Steel Masters 2014 trotz eines Schönheitsfehlers in der Schlussrunde überlegen mit 8 Punkten aus 11 Partien und eineinhalb Punkten Vorsprung auf Anish Giri und Sergey Karjakin. Der Weltranglistenzweite gewinnt in der Vorschlussrunde mit Schwarz gegen Dominguez seinen sechste Partie im Turnier. In der Schlussrunde dominiert Aronian gegen Van Wely erneut das Geschehen am Brett fällt aber im 38. Zug einem taktischen Trick zum Opfer. Dieser Schönheitsfehler einer Niederlage schmälert aber keineswegs sein phantastisches Spiel mit einer Performance von 2906. Der Überraschungsmann ist Anish Giri. Der junge Holländer bleibt als einziger Spieler ungeschlagen. Ein versöhnliches Ende bringt das Turnier für Naiditsch und Gelfand. Sie kommen zwar vom Tabellenende nicht mehr weg, können aber in einem verhauten Turnier mit jeweils zwei Siegen in den beiden Schlussrunden den Schaden begrenzen. Trotzdem gibt es für beide ein Minus von 16 Elopunkten. Wenig zufrieden wird auch Nakamura mit Rang 9 sein, denn mit 13 verlorenen Elopunkten ist Rang 3 in der Weltrangliste gleich wieder weg. Das originellste Spiel zeigte Ungarns Richard Rapport. Allerdings wird er seine Turnierstrategie nach sechs Niederlagen doch überdenken müssen. Solide Leistungen zeigen Caruana, Dominguez, So, Harikrishna und Van Wely auf den Rängen 4-8. Im Challenger Turnier gewinnt Ivan Saric mit 10 Punkten aus 13 Partien vor Jan Timman und Badur Jobava (je 8,5). Saric qualifiziert sich damit für das Masters 2015. (wk, Foto: ChessBase)
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140124 wijk r9Zwei Runden vor Schluss steht Armeniens Vorkämpfer Levon Aronian knapp vor einem weiteren großen Erfolg seiner Karriere. Aronian schaltet mit einem Sieg gegen Karjakin, dem Fünften im Turnier, seinen lezten verbleibenden Konkurrenten aus und ist mit 7 Punkten und eineinhalb Zählern Vorsprung auf Giri, Caruana, Dominuez und Karjakin praktisch nicht mehr einholbar. Auf der anderen Seite der Tabelle gibt es große Verlierer. Deutschlands Arkadij Naiditsch katapulitert sich mit 1,5 Punkten aus 9 Partien aus dem elitären Kreis der 2700-er. Boris Gelfand liegt mit vier Niederlagen und noch ohne Sieg am vorletzten Platz. Drittletzter ist die Nummer 3 der Weltrangliste Hikaru Nakamura. Der Veranstalter spielt diesmal einzelne Runden in anderen Orten Hollands, so wurde die gestrige 9. Runde in Eindhoven gespielt. Wegen der Reisestrapazen gibt es davor und heute jeweils einen Ruhetag. Die letzten beiden Runden der Masters-Gruppe folgen daher am Wochenende. (wk, Foto: ChessBase)
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140120 wijk r7Levon Aronian setzt beim Tata Steel in der Masters-Gruppe die Maßstäbe. Nach 7 von 11 Runden führt der Armenier mit 5,5 Punkten vor Giri und Karjakin mit je 4,5. Sein beeindruckendes Spiel macht ihn wohl zum Favoriten für das kommende Kandidatenturnier. Weniger gut verläuft es für die aktuelle Nummer 3 der Weltrangliste, Hikaru Nakamura. Der Amerikaner verliert gegen Aronian und gestern gegen Van Wely. Auf der Habenseite steht "nur" ein Sieg gegen Naiditsch. Deutschlands Nummer 1 liegt mit drei Remisen und vier Niederlagen am Tabellenende. Zwischen ihm und Nakamura liegt Boris Gelfand. Dem letzten WM-Finalisten läuft es in Wijk diesmal mit bereits drei Niederlagen und noch ohne Sieg gar nicht. Immerhin erkämpft er gestern ein Remis gegen Aronian. Auffallend ist der "Carlsen-Effekt". Immer öfter greifen die Spieler zu ungewöhnlichen Eröffnungen. So bringt beispielsweise Caruana in einer Wiener Partie Giri früh zum Nachdenken. Mister Kreativ des Turneres ist aber der Ungar Richard Rapport. Er bringt ihn jeder Partie etwas originelles, wie gestern mit Df3 in der Hauptvariante von Caro-Kann. (wk, Foto: ChessBase)
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