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Sieger des Sparkassen Chess-Meetings in Dortmund wurde am Sonntag der Engländer Michael Adams. Der 41-jährige Großmeister erzielte 7,0 Punkte aus neun Partien und verwies Wladimir Kramnik (Russland), der 6,5 Punkte holte, auf den zweiten Platz. In der Schlussrunde trennten Adams und Kramnik sich bereits nach knapp zwei Stunden remis, der Seriensieger von Dortmund fand mit Schwarz kein Mittel, um den Engländer zu bezwingen. „Mickey“ Adams präsentierte ihm eine Zugwiederholung und war damit am Ziel seiner Wünsche. Hinter dem Spitzenduo ist eine große Lücke in der Abschlusstabelle. Mit je 4,5 Punkten belegten Peter Leko (Ungarn) und Arkadij Naiditsch die nächsten Plätze. Naiditsch besiegte zuletzt seinen Teamkollegen Igor Khenkin. Die deutschen Nationalspieler nutzten das Turnier zur Vorbereitung auf die Mannschafts-EM, die im Herbst in Warschau stattfindet. Die DSB-Auswahl ist dort Titelverteidiger. Der Vorjahressieger von Dortmund, Fabiano Caruana aus Italien, sowie der Chinese Wang Hao blieben unter ihrer Form und landeten in der unteren Tabellenhälfte. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt Dortmunds neuem Schachkönig Michael Adams und den anderen Stars nicht. Am kommenden Freitag reist der Engländer wie Wladimir Kramnik, Peter Leko und Wang Hao bereits zum FIDE-Weltcup ins norwegische Tromsø. (wk, Text/Foto: Turnierseite)
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Vom 10. August bis 3. September findet in Tromsö der World Cup 2013 statt. Topgesetzt im 128 Teilnehmer großen Feld sind Aronian, Caruana, Kramnik und Grischuk. Geht es nach der Papierform treffen im Semifinale Aronian auf Grischuk und Caruana auf Kramnik. In der Regel wird bei diesem K.O. Turnier die Papierform aber oft auf den Kopf gestellt. Markus Ragger hat sich bei der EM 2013 in Legnica zum zweiten Mal für den World Cup qualifiziert und trifft in der ersten Runde auf den Russen Ivan Popov (2644). Ragger ist mit seiner aktuellen Elozahl von 2680 leichter Favorit. In der nächsten Runde wäre mit Vitiugov ein weiterer Russe zu erwarten. Der World Cup wird auf der Turnierseite Live übertragen und Live kommentiert. Das Kommentatorteam der Runden 1 bis 4 sind Lawrence Trent und Susan Polgar, die Runden 5 bis 7 kommentieren Dirk Jan ten Geuzendam und Nigel Short. (wk, Foto: Turnierwebsite)
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Vom 26. Juli bis 4. August findet im Schauspielhaus in Dortmund das Sparkassen-Chess-Meeting 2013 statt. Die Stars der Veranstaltung sind Fabiano Caruana und der Seriensieger von Dortmund, Vladimir Kramnik. Insgesamt treffen sechs "Ausländer" auf das deutsche Nationalteam: Arkadij Naiditsch, Daniel Fridman, Georg Meier und Igor Khenkin. Nach vier Runden führen Adams und Kramnik mit drei Punkte vor Wang (2,5) das Feld an. Kramnik gewinnt gegen den Chinesen Hao Wang und gestern gegen Meier. Adams war gegen Caruana ud Andreikin erfolgreich. Caruana übersprang mit einem Auftaktsieg gegen Andreikin kurzfristig die 2800-Marke, verliert dann aber gegen Adams und Naiditsch. Eine Live-Übertragung gibt es auf der Turnierseite und auf www.schach.de.  (wk, Foto: ChessBase)
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Alexandra Kosteniuk schrieb in der Schweiz Schachgeschichte. Als erste Frau gewann die russisch-schweizer Doppelbürgerin die Schweizer Einzelmeisterschaft in Grächen (10.-19. Juli). Miezis und Bauer erzielten zwar einen halben Punkt mehr als die frühere Weltmeisterin, sind aber als Nicht-Schweizer nicht titelberechtigt. Kosteniuk holte sich den Titel nach Stichkampf und gewann naturgemäß auch den Einzeltitel. (wk, Text/Bild: ChessBase)
Bericht bei ChessBase
Website Schweizer Schachbund
Schachblog Kosteniuk

Spannend verläuft die Schlussrunde des FIDE Grand Prix Turniers in Peking. Trotz einer Niederlage in der Vorschlussrunde sichert sich der regierende Schnellschach Weltmeister Shakhriyar Mamedyarov mit einem Remis gegen Boris Gelfand den Sieg, da Alexander Grischuk sein Schicksal teilt und die gleichen Ergebnisse erzielt. Wichtiger als dieser Einzelsieg ist aber der Kampf um die Gesamtwertung, den der Bulgare Veselin Topalov für sich entscheidet. Topalov gewinnt in der Schlussrunde gegen Morozevich, erreicht damit noch den dritten Rang und weitere 100 Punkte. Damit steht Topalov mit 410 Punkten vor dem letzten Turnier dieser Serie bereits als Gesamtsieger fest und hat als solcher einen Fixplatz im nächsten Kandidatenturnier. Mamedyarov liegt mit 390 Punkten auf dem zweiten Rang und hat gute Chancen auf das zweite Ticket für die nächste WM-Stufe. Lediglich Grischuk oder Caruana könnten ihn noch einholen. Beide brauchen dafür aber im letzten Turnier einen ungeteilten Sieg. (wk, Foto: Turnierseite)
Ergebnisse/Partien bei Chess-Results
Offizielle Turnierseite (mit Live-Übertragungn)
Website FIDE Grand Prix

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