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Spanned verläuft das Achtelfinale des World Cups. In der gestrigen ersten Runde gibt es in den 16 Partien gleich 8 Sieger. Tomashevsky, Le, Nakamura, Gelfand, Kamsky, Vachier-Lagrave, Svidler und Grii gehen jeweils mit 1:0 in Fürhung. Für sechs von ihnen ist es bereits das Ticket für das Viertelfinale, denn heute enden 13 der 16 Partien mit Remis. Lediglich Granda Zuniga kann seine Niederlage der ersten Runde kompensieren und ebenso noch das Tie-Break erreichen wie Alexander Girschuk, der Le in 154 Zügen eine lange ausgeglichen Stellung doch noch abnimmt. Nakamura gewinnt gegen Adhiban als einziger mit 2:0. Daraus folgt, dass alle Remisspieler des ersten Tages mit weiteren Remisen am zweiten Tag in den morgigen Stichkampf gehen. Insgesamt wird es zehn Tie-Break Entscheidungen geben. Draußen ist hingegen mit Levon Aronian bereits die Nummer 1 der Setzliste. Er kann seine Weißniederlage nicht mehr kompensieren. In den Stichkampf müssen mit Caruana, Grischuk und Kramnik die drei weiteren Top-Vier Spieler. (wk, Foto: Turnierseite)
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Im Tie-Break der zweiten Runde setzten sich mit ein paar Ausnahmen die Favoriten durch und bestätigten, dass die Schnellpartien ihre Chancen verbessern. Eine der Überraschungen ist das Ausscheiden von Michael Adams, der vor kurzem das GM Turnier in Dortmund vor Kramnik gewinnen konnte. In den Schnellpartien des Worldcups zieht er mit 0,5:1,5 gegen Yuriy Kryvoruchko den Kürzeren. Draußen ist auch der Georgier Baadur Jobava. Anton Korobov gewinnt insgesamt mit 3:1. Den spannendsten Zweikampf lieferten sich der siebzehnjährige Daniil Dubov und Ex-Weltmeister Ruslan Ponomariov, dem dieses Format in der Vergangenheit stets gut lag. Nach insgesamt sechs Remisen, nicht alle davon waren ausgekämpft, musste eine letzte Blitzpartie entscheiden. Dubov hatte Weiß und sechs Minuten Bedenkzeit, Ponomariov Schwarz und nur vier Minuten, wäre aber mit einem Remis weiter gewesen. Nach spannendem Verlauf entscheidet Dubov die "Armageddon" Partie für sich. Ponmariov ist draußen. Heute startet um 15:00 Uhr die Runde der letzten 32. (wk, Foto: Turnierseite)
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Vorbei ist das World Cup Abenteuer 2013 für Österreichs Hoffnung Markus Ragger. In der Rückrunde gegen Nikita Vitiugov überrascht Ragger mit einem Grünfeldinder. Der Russe zeigt aber sein psychologische Klasse und wählt mit Weiß eine Nebenvariante, die er noch nie gespielt hatte. Das ungestüme 5.h4 verschärft die Partie und Vitiugov opfert bereits im 12. Zug auf h7 die Qualität. Die Stellung wird unklar. Im 18. Zug greift Ragger mit Da5 daneben. Der beabsichtigte Gegenangriff kommt zu spät. Ragger gibt im 31. Zug auf. Unterm Strich bleibt Positives. Erstmals hat ein Österreicher im World Cup eine Runde überstanden. Ragger war zudem der beste deutschsprachige Spieler und darf sich über ein Preisgeld von 6.000 Euro freuen. Insgesamt sind neben Vitiugov noch weitere 16 Spieler bereits für das Achtelfinale qualifiziert. 30 Spieler müssen heute noch ins Tie-Break, darunter Aronian, Kamsky, Svidler, Karjakin und Kramnik. Out sind bereits Peter Leko und Alexej Shirov. Das Tie-Break beginnt heute wie üblich um 15:00 Uhr. (wk, Foto: ChessBase)
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Im Zeichen der Favoriten steht der erste Tag der zweiten Runde. Das System klingt einfach: Weiß gewinnt, Schwarz remisiert. So war es zumindest überwiegend. Der einzige Sieg der "eloschwächeren Spieler" gelingt Granda-Zuniga gegen Peter Leko. Mit Schwarzsiegen "der Favoriten" tanzen noch Iwantschuk und Vachier-Lagrave aus der Reihe. In Summe gibt es in den 32 Partien zehn Weißsiege und zwei mit Schwarz. Markus Ragger wählt gegen Vitiugov eine Variante des klassischen Damengambits und öffnet früh die Stellung, bietet aber im 24. Zug das Remis an. Heute folgt um 15:00 Uhr die Rückrunde. (wk, Foto: ChessBase)
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Markus Ragger ist im World Cup eine Runde weiter. In den beiden Schnellschachpartien besiegt Ragger den Russen Ivan Popov mit 1,5:0,5. Den Grundstein für den Aufstieg legt Ragger bereits in der ersten Partie. Popov versucht mit Italienisch eine Überraschung, Ragger zeigt aber seine theoretische Stärke, wählt die schärfste Variante und opfert kurzfristig zwei Bauern. Nach einem kurzen taktischen Geplänkel gewinnt Ragger die Qualität und spielt den Vorteil sicher heim. In der zweiten Partie versucht der Russe bis zum 90. Zug alles, Ragger hält das Damenendspiel aber Remis und steht im Feld der letzten 64. Heute wartet auf den Österreicher mit Nikita Vitiugov erneut ein Russe. Vitiugov liegt mit einer Elozahl von 2719 auf Rang 26 in der Weltrangliste, ist aber durchaus in Reichweite. Plagen müssen sich Peter Svidler gegen Damenweltmeisterin Anna Ushenina und Alexej Shirov gegen Yifan Hou. Beide kommen erst in der zweiten Doppelrunde der Schnellschachpartien weiter. Das gleiche gilt für Radjabov gegen Jorge Cori. In diesem Match verliert Cori die erste Partie der zweiten Schnellschachrunde weil er zu Rundenbeginn nicht rechtzeitig am Brett war. Er hatte geglaubt die Runde würde um 6.50 beginnen und nicht um 6:15. Das "Appealscommittee" hat seine Berufung abgelehnt. Radjabov ist mit einem sicheren Remis in der zweiten Partie weiter. (wk, Foto: Turnierseite)
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