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190409 shamkirMagnus Carlsen sitzt nach dem Turnier in Shamkir wieder sicher am Thron des Weltranglistenersten. Nach seinem Sieg gegen Giri legt der Weltmeister in den beiden Schlussrunden gegen Karjakin und Grischuk nach, gewinnt drei Partien in Serie, fünf insgesamt und das Gashimov-Memorial mit zwei Punkten Respektabstand auf Sergey Karjakin und Ding Liren. Insbesondere die Partie gegen Karjakin demonstrierte perfekt eine neue Strategie, die Carlsen für das letzte WM-Match gegen Caruana mit Schwarz vorbereitet hat. Karjakin wählte in Shamkir die gleiche Variante gegen Sweschnikow wie Caruana in London. Die "Engines" mögen die weiße Stellung und die "Computer-Generation" glaubt noch immer nicht, dass sie diesen Vorteil gegen Carlsen nicht umsetzen können. Der setzt dagegen, dass sich die schwarze Stellung leichter spielt und bekommt gegen Karjakin wieder recht. Sein Sieg im Königsangriff macht ihm und den Zusehern ebensoviel Freude wie jener gegen Giri. In der Schlussrunde gewinnt Carlsen gegen Grischuk wieder in seiner gefürchteten technischen Perfektion. Nachdem Carlsen im November 2018 um seine Nummer Eins Position noch fürchten musste, Caruana war ihm auf drei Punkte nahe, liegt er jetzt wieder mit einer Elozahl von 2861 um 45 Punkte vorne. Zudem ist er seit 50 Partien ungeschlagen. Seine Eloleistung in Shamkir liegt über 2988 und gehört damit zu den besten Leistungen seiner Karriere. Die Konkurrenz stand in Shamkir in seinem Schatten. Hinter Kajakin und Ding folgen Grischuk, Radjabov und Anand mit 4,5 Punkten. Radjabov blieb wie Carlsen ungeschlagen, konnte aber keine Partie gewinnen. Mitgehalten haben auch Navara und Topalov mit je vier Punkten, enttäuscht mir ihren Leistungen sind hingegen Mamedyarov (3,5) und Giri (3), denen es nicht laufen wollte. Das nächste große Turnier ist ab 20. April das GRENKE Chess Classic in Deutschland. Carlsen wird am Start sein.  (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite

190408 shamkirIn Shamkir kommt es heute zu eine Wiederauflage des WM-Duells von 2016 zwischen Sergey Karjakin und Magnus Carlsen. Beide sind bisher ungeschlagen und dem Rest des Feldes enteilt. In der Tabelle führt Carlsen mit fünf Punkten vor Karjakin (4,5). Karjakin konnte in der sechsten Runde gegen Anand gewinnen und mit diesem zweiten Sieg zu Carlsen aufschließen. Der Weltmeister hat gestern zurückgeschlagen, gegen Anish Giri gewonnen und wieder die alleinige Führung übernommen. Gleich sechs Spieler liegen mit dreieinhalb Punkte bereits eineinhalb Zähler hinter dem Leader: Grischuk, Radjabov, Anand, Navara, Ding und Topalov. Schlecht geht es Mamedyarov (2,5) und Giri (2). Beide sind ebenso noch ohne Sieg wie Radjabov, der alle Partien remisieren konnte. Die Vorentscheidung um den Turniersieg wird heute ab 13:00 Uhr live auf der Turnierseite übertragen und kommentiert. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite

190408 GERchTAn diesem Wochenende ist in der deutschen Bundesliga die Entscheidung gefallen. Titelverteidiger OSG Baden-Baden gewinnt das Schlüsselmatch gegen die SG Solingen mit 5:3. Ragger remisiert für Solingen am zweiten Brett gegen Levon Aronian. Tags darauf überfährt Baden-Baden Düsseldorf mit 7:1 und sichert sich mit 26 von 28 möglichen Punkten den Meistertitel vor SV 1930 Hockenheim (24). Der Sieg für Baden-Baden kam wenig überraschend, hatte das Team in der vergangenen Saison doch Spieler wie Caruana, Vachier-Lagrave, Anand, Aronian oder Svidler im Einsatz. Top-Scorer des Teams war aber Neuzugang Richard Rapport mit 10,5 Punkten aus 13 Partien. Bei der SG Solingen war nach der Niederlage die Luft draußen. Das Match gegen die Schachfreunde Deizisau geht mit 2,5:5,5 verloren, Ragger muss sich dabei Gata Kamsky geschlagen geben und heuer mit 4/11 begnügen. Die SF Berlin hat an diesem Wochenende mit Peter Schreiner und Felix Blohberger zwei Österreicher im Einsatz. Das Team erkämpft gegen die SG Turm Kiel ein 4:4. In der Schlussrunde gelingt ein 4,5:3,5 Sieg gegen den Hamburger SK. Felix Blohberger wird in der längsten Partie mit seinem zweiten Sieg an diesem Wochenende zum Matchwinner. Peter Schreiner remisiert zweimal. In der Saison gelingen Peter Schreiner 4,5/10 und Felix Blohberger 5/8, was einer Performance von 2620 entspricht. Eine Partie mehr und es hätte eine GM-Norm sein können. Die MS Zugzwang mit Stefan Kindermann feiert zum Abschied gegen SV 1920 Hofheim mit 4,5:3,5 einen ersten und einzigen Sieg, landet aber mit zwei Punkten am letzten Platz. In der 2. Bundesliga Ost hat Bayern München den Wiederaufstieg geschafft. Valentin Dragnev hat 3,5 Punkte aus 5 Partien beigesteuert, darunter einen Sieg gegen Florian Schwabeneder, der für Passau im Einsatz war, und eine Performance über 2600 erzielt. (wk, Foto: ChessBase)
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190405 shamkirIn Shamkir sind inzwischen fünf von neun Runden gespielt. Nach fünf Remisen in der vierten Runde gab es gestern wieder drei entschiedene Partien. Vishy Anand gelingt gegen Anis Giri mit einer strategisch sehenswerten Partie sein zweiter Sieg. Einen ersten Erfolg feiert Alexander Grischuk gegen Veselin Topalov. Grischuk demonstrierte die Stärke des Läuferpaars gegen ein Springerpaar. Dritter Sieger des Tages ist David Navara gegen Ding Liren. Es ist auch für Navara ein erster Sieg, für Topalov und Ding waren es erste Niederlagen. Teimour Radjabov erzielt gegen Sergey Karjakin sein füntes Remis. Ebenfalls Remis endet der Schlager zwischen Magnus Carlsen und Shakhriyar Mamedyarov. Keiner konnte in diesen Partien einen nennenswerten Vorteil erzielen. In der Tabelle führt Carlsen mit 3,5 Punkten vor Karjakin (3). Grischuk, Navara, Radjabov und Ding liegen einen Punkt hinter Carlsen. Heute ist in Shamkir ein Ruhetag. Die sechste Runde beginnt morgen um 13:00 Uhr. Der Schlager der Runde ist Ding Liren gegen Magnus Carlsen. (wk, Foto: Turnierseite)
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190403 shamkirMagnus Carlsen gelingt in Shamkir in der dritten Runde ein Schwarzsieg gegen David Navara. Erneut vertraut der Weltmeister auf den Sweschnikow-Sizilaner, seine Waffe aus dem WM-Match. Navara zeigt sich gut vorbereitet, aber nicht gut genug. Carlsen erlangt die Initiative, kann eine Qualität gewinnen und lässt sich diesen Vorteil nicht mehr nehmen. Mit diesem Sieg übernimmt Carlsen mit zweieinhalb Punkten die alleinige Führung vor Karjakin und Ding (je 2). Zudem ist es seine 44 Partie in Folge ohne Niederlage. Das ist die bisher längste Serie seiner Karriere. Der zweite Sieger des Tages ist Vishy Anand. Allerdings steht Anand in einem Italiener gegen Mamedyarov mit Weiß rasch auf Verlust. In gegnerischer Zeitnot kann Anand noch eine Falle stellen und die Partie drehen. Die Begegnungen Karjakin-Topalov, Grischuk-Giri und Radjabov-Ding enden mit Punkteteilungen. Heute trifft Carlsen auf Topalov. Es ist seine dritte Schwarzpartie in den ersten vier Runden. Ding trifft auf Anand, Karjakin auf Grischuk. Beginn der Runde ist um 13:00 Uhr. (wk, Foto: Turnierseite)
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