German English Russian Spanish

Fotogalerie

Blog Internationales

170716 GP Genf r9Teimour Radjabov gewinnt die dritte Station des FIDE Grand Prix in Genf mit sechs Punkten aus neun Partien vor Alexander Grischuk und Ian Nepomniachtchi (beide 5,5). Radjabov gewinnt in der siebenten Runde gegen Peter Svidler seine dritte Partie im Turnier und übernimmt wieder die alleinige Führung. In der Schlussrunde verteidigt der Aserbaidschaner im direkten Duell um den Sieg gegen Nepomniachtchi die Führung. Radjabov ist einem Sieg sogar näher als der Russe, letzlich sichert ihm aber das Remis den Sieg in Genf und 170 Punkte für die Gesamtwertung. Den Gesamtstand nach drei von vier Turnieren muss man noch raten. Mamedyarov sollte für seinen geteilten vierten Platz in Genf 60 Punkte bekommen und würde mit 340 Punkten knapp vor Grischuk (336,4) führen. Beide werden aber im vierten Turnier in Mallorca nicht mehr spielen. Radjavov und Ding Liren haben es in der Hand sie zu überholen und den Grand Prix zu gewinnen. Sie benötigen in der letzten Station zumindest 100 Punkte. Dafür ist nach den bisherigen Ergebnissen ein Platz in den Top-3 notwendig. Aus dem Rennen um einen der beiden Plätze für das Kandidatenturnier ist mit Levon Aronian der Elofavorit. Der Armenier schafft nach einem schlechten Ergebnis in Sharjah auch in Genf nur einen elften Platz. Das ist zuwenig. Schlecht ergangen ist es in Genf auch Richard Rapport und Yifan Hou. Sie teilen mit Saleh Salem den letzten Platz (alle 2,5). Sicherheit steht beim Grand Prix an erster Stelle. 51 der 81 Partien endeten mit einem Remis. Das sind 63%. 18 Weißsiegen (22%) stehen in Genf 12 Schwarzsiege (14,8%) gegenüber. 19 Partien endeten sogar vor dem 30. Zug mit einer Punkteteilung. Das sind 24% aller Partien oder zwei ganze Runden. Remiskaiser in Genf wurde Boris Gelfand. Er hat alle Partien remisiert. Ungeschlagen blieben auch Radjabov, Grischuk und Mamedyarov. Die Entscheidung um den Grand Prix fällt im November in Palma de Mallorca. (wk, Foto: FIDE)
Website FIDE Grand PrixErgebnisse bei Chess-Results

170711 GP GenfTeimour Radjabov und Alexander Grischuk führen nach fünf von neun Runden das Feld beim FIDE Grand Prix in Genf an. Radjabov hat seinen beiden Auftaktsiegen drei blutleere Remisen gegen Aronian, Harikrishna und Mamedyarov folgen lassen. Das gab Grischuk die Chance gestern mit einem sehenswerten Schwarzsieg gegen Pavel Eljanov zum Tabellenführer aufzuschließen. Auf der Lauer liegen Aronian, Mamedyarov, Harikrishna und Svidler. Sie alle haben wie Radjabov und Grischuk noch keine Partie verloren, aber "nur" eine gewonnen. Ungeschlagen und sieglos sind Chao Li und Boris Gelfand. Sie teilen mit Adams, Eljanov, Giri, Jakovenko, Inarkiev und Nepomniachtchi die Plätze im Mittelfeld bei der 50%-Marke. Erste Siege gelangen gestern Inarkiev gegen Saleh Salem und Rapport gegen Hou. Die Chinesin liegt mit einem Punkt derzeit am letzten Platz. Heute ist in Genf Ruhetag. Die sechste Runde startet morgen um 14:00 Uhr. (wk, Foto: FIDE)
Website FIDE Grand PrixErgebnisse bei Chess-Results

170709 GP GenfTeimour Radjabov erwischt beim Grand Prix Turnier in Genf den besten Start. Der Aserbaidschaner gewinnt in den ersten beiden Runden gegen Anish Giri und Pavel Eljanov und remisiert gestern mit Schwarz gegen den Elofavoriten Levon Arionan problemlos. Zweieinhalb Punkte aus drei Runden bringen Radjabov die alleinige Führung. Auf den Fersen sind ihm Aronian, Harikrishna, Mamdeyarov, Eljanov, Adams und Grischuk. Mit Ausnahem von Eljanov haben alle eine Partie gewonnen. Eljanov kompensierte seine Niederlage gegen Radjabov mit Weißsiegen gegen Yifan Hou und Ian Nepomniachtchi. Die stärkste Schachspielerin der Welt remisiert nach ihrer Auftaktniederlage gegen Eljanov gegen Riazantsev und Inarkiev. Das Tabellenende zieren Saleh Salem und Richard Rapport mit einem Remis bei zwei Niederlagen. Heute kommt es zu den folgenden Spitzenpaarungen: Radjabov-Harikrishna, Grischuk-Aronian, Mamedyarov-Eljanov und Svidler-Adams. (wk)
Website FIDE Grand PrixErgebnisse bei Chess-Results

Logo FIDE 300pxVom 5. bis 16. Juli findet in Genf, Schweiz, die dritte Station des aktuellen FIDE Grand Prix statt. Die ersten Beiden waren in Sharjah und Moskau. Der Armenier Levon Aronian kommt mit Siegen vom Grenke Classic und Norway Chess und führt die Setzliste an. Der zweite 2800er im Turnier ist der Aserbaidschaner Shakhriyar Mamedyarov. Er hat das Gashimov Memorial gewonnen und wurde in Moskau Zweiter. Insgesamt sind 24 Spieler im aktuellen Grand Prix, jeweils 18 spielen in einem Turnier. Die ersten Beiden qualifzieren sich für das Kandidatenturnier. Nach zwei Stationen führt Mamedyarov die Grand Prix Gesamtwertung mit 280 Punkten an. Ding Liren folgt mt 240 vor Alexander Grischuk und Maxime Vachier Lagrave (je 211,4). Organisiert wird die Serie von Agon Limited. Auf worldchess.com wird eine kostenpflichtige Live-Übertragung angeboten, allerdings geizt die Turnierseite noch mit Informationen aus Genf und auch die Grand Prix Unterseite ist nicht aktuell. Österreichs Werner Stubenvoll wird das Turnier als Schiedsrichter leiten. (wk)
Website FIDE Grand Prix, Ergebnisse bei Chess-Results

1700703 GCT LeuvenMagnus Carlsen gewinnt nach Paris auch die zweite Station der Grand Chess Tour in Leuven und bestätigt eindrucksvoll seine Vormachtstellung in den schnellen Schachdisziplinen. Während er in Paris den Grundstein zum Sieg im Schnellschach legte, war in Leuven seine Blitzleistung ausschlaggebend: +12 =5 -1. Das ist eine Performance von 3018 (!!). Die Blitzwertung gewinnt Carlsen mit 14,5 Punkten aus 18 Partien und viereinhalb Punkten Vorsprung auf Maxime Vachier-Lagrave und Anish Giri. Eine unglaubliche Leistung des Norwegers! Die drei Punkte Rückstand in der Gesamtwertung auf Titelverteidiger Wesley So waren schon am ersten Blitztag wett gemacht, nach weiteren neun Runden stand Carlsen mit drei Punkten Vorsprung als Sieger fest. So rettet den zweiten Platz vor Vachier-Lagrave. Es folgen Giri, Kramnik, Aronian, Nepomniachtchi, Anand, Ivanchuk und Jobava. Dem Georgier wollte nichts gelingen, er stürzt mit einem Remis im Schnellschach und zweieinhalb Punkten im Blitzschach schwer ab. Das neue Format bei der Grand Chess Tour überzeugt und ist ein Publikumsmagnet. Die Organisatoren sprechen von einer Verdoppelung der Zuschauerzahlen im Internet verglichen zum Vorjahr auf 500.000 Besucher. Die nächste Station der Tour ist Anfang August der Sinquefield Cup in St. Louis. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite Grand Chess Tour Leuven

Partner

170531 LOGO Stmk Land Sport