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180305 tal mem rapViswanathan Anand glänzt im ersten Teil des Tal Memorials in Moskau und gewinnt den Schnellschachbewerb mit sechs Punkten aus neun Partien klar vor Shakhriyar Mamedyarov, Sergey Karjakin und Hikaru Nakamura (alle fünf Punkte). Anand verliert zwar gegen Mamedyarov gewinnt aber gegen Dubov, Nepomniachtchi, Nakamura und in der Schlussrunde mit einer sehenwerten Kombination gegen Grischuk als einziger Spieler vier Partien. Mamedyarov legt am ersten Tag mit zweieinhalb Punkten aus drei Partien bei Siegen gegen Svidler und Anand vor, kann dann aber keine Partie mehr gewinnen und stolpert zudem in der Vorschlussrunde gegen Dubov. Karjakin bleibt ungeschlagen, kommt aber erst in der Schlussrunde gegen Kramnik zu einem Sieg. Licht und Schatten erlebt Hikaru Nakamura mit drei Siegen bei zwei Niederlagen. Solide spielen Gelfand und Grischuk. Beide landen bei der 50%-Marke. Knapp darunter liegen Kramnik und Dubov (beide 4) sowie Svidler und Nepomniachtchi (je 3,5), die beide sieglos bleiben. Heute folgt der zweite Teil des Tal Memorials 2018 mit 13 Runden Blitzschach. (wk, Foto: Eteri Kublashvili)
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Das "Accentus Young Masters 2018" findet vom 27. Februar bis 8. März in Bad Ragaz, Schweiz, statt. In diesem neunrundigen Einladungsturnier treffen vier Schweizer Nachwuchsspieler auf sechs starke Konkurrenten aus fünf Nationen. Das Turnier wird vom Schweizerischen Schachbund (SSB) in Zusammenarbeit mit dem Schachclub Gonzen organisiert und von der Stiftung ACCENTUS, Fonds Schach Schweiz, unterstützt. Die Teilnehmer des «Accentus Young Masters 2018» stammen aus sechs verschiedenen Ländern. Aus der Schweiz nehmen der Grossmeister Noël Studer (Muri BE/2481 ELO), die zwei Internationalen Meister Oliver Kurmann (Luzern/2467) und  Gabriel Gähwiler (Neftenbach/2429) sowie der 15-jährige Fabian Bänziger (Pfäffikon SZ/2373) teil. Dazu kommen aus Russland IM Nikita Petrov (2573), aus Deutschland GM Andreas Heimann (2582) und IM Lev Yankelevic (2446), aus Italien GM Luca Moroni Jr. (2558), aus Frankreich GM Adrien Demuth (2547) und aus Österreich IM Georg Fröwis (2428). Georg Fröwis verliert zum Auftakt gegen den Franzosen Adrien Demuth holt dann aber gegen den Italiener Luca Moroni sowie gegen Fabian Baenzger und Gabriel Gaehwiler drei Remisen. Heute trifft der Vorarlberger mit Noel Studer auf den dritten Schweizer in Serie. In Führung liegen nach vier Runden Petrov, Moroni und Demuth mit jeweils drei Punkten. (wk, Foto/Text: Schweizer Schachbund)
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180302 aeroflotDer Weißrusse Vladislav Kovalev gewinnt das Aeroflot in Moskau mit sieben Punkten aus neun Partien, wobei er alle fünf Weißpartien gewinnen kann (!!), und einer Performance von 2791 alleine vor dem Inder S.P. Sethuraman und dem Russen Dmitry Gordievksy (beide 6,5). Wie schwer dieses starke Turnier mit einer offiziellen Elogrenze von 2550 zu spielen ist zeigen die Ergebnisse der drei Topgesetzten. Keiner von ihnen landet in den Top-20 oder erreicht mehr als fünf Punkte. Die Nummer Eins, Vladimir Fedoseev (2724), landet mit viereinhalb Punkten gar nur am 46. Platz. Santosh Gujrathi Vidit (2723) wird mit fünf Punkten 35., Dmitry Andreikin (2712) erreicht ebenfalls mit fünf Punkten den 22. Platz. Starke Leistungen zeigen hingegen der Chinese Xiangyu Xu und der Armenier Tigran L. Petrosian. Sie platzieren sich auf den Plätzen vier und fünf, dabei geht Xu nur als Nummer 54 der Setzliste in das Turnier, Petrosian als Nummer 40. Diesem starken Feld hat sich auch Valentin Dragnev gestellt. Er beendet das Turnier mit drei Punkten um 86. Platz. Das entspricht seiner Einstufung, ist aber doch unter den Erwartungen. Immerhin lässt Dragnev das Turnier mit einem Schwarzsieg gegen GM Tuan Minh Tran (2522) versöhnlich ausklingen. (wk, Foto: Jain Niklesh)
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180225 BL GER logoIn der 10. Runde der deutschen Schach-Bundesliga kam es heute zum großen Schlager zwischen Titelverteidiger OSB Baden-Baden und der SG Solingen. Das Team von Markus Ragger gewinnt dieses Match auf Augenhöhe knapp mit 4,5:3,5 und setzt sich in der Tabelle mit 19 Punkten an die Spitze. Bisher hatte Solingen nur eine Punkteteilung gegen Werder Bremen zugelassen, ebenso wie die OSG Baden-Baden überraschend gegen den Hamburger SK. Die heutige Begegnung der beiden Titelkandidaten brachte sieben Remisen, davon jenes von Ragger am dritten Brett gegen den Polen Radoslaw Wojtaszek. Den Sieg für Solingen sichert Erwin L´Ami mit seinem Erfolg gegen Arkadij Naiditsch. Solingen scheint nun auf Titelkurs, allerdings sind noch fünf Runden zu spielen. Am Samstag feierte Solingen einen 7,5:0,5 Kantersieg gegen die SG Speyer-Schwegenheim. Ragger gewann mit Schwarz gegen Lev Yankelevich. Peter Schreiner gelingen an diesem Wochenende für SF Berlin 1903 ebenso zwei Remisen wie Stefan Kindermann für MAS Zugzwang. Berlin gewinnt heute gegen SV Mühlheim mit 5:3, Zugzwang holt gegen Werder Bremen ein überraschendes 4:4. In der Tabelle liegt Berlin mit 10 Punkten am 9. Platz, Zugzwang mit vier Punkten am 15. Platz, das ist der Vorletzte. Die direkten Duelle der Abstiegskandidaten stehen noch aus. (wk, Foto: Schachbundesliga)
Website Deutsche Schachbundesliga

180221 aeroflot r1Das Aeroflot 2018 findet vom 20. bis 28. Februar in Moskau statt. Es ist eines der stärksten Open der Welt. In der A-Gruppe dürfen nur Spieler mit einer Elozahl von 2550 oder mehr spielen, der Veranstalter erlaubt aber Ausnahmen für besondere Talente. Für "Frischlinge" ist es oft ein Stahlbad, schwer zu spielen, aber unheimlich wertvoll für die weitere Entwicklung. Das bekam gestern auch Valentin Dragnev zum Auftakt zu spüren. Dragnev spielt gegen GM Maghsoodloo (2594) aus dem Iran zwar eine ansprechende Partie und hälte sie lange im Gleichgewicht, am Ende kann er aber ein schwieriges Turmendspiel nicht halten. Heute waretet auf den Österreicher mit dem Argentinier Alan Picho (2552) der nächste GM. Insgesamt sind in der A-Gruppe 92 Spieler am Start, darunter 60 Großmeister und 27 Internationale Meister. Die zweite Runde beginnt heute um 13:00 MEZ. (wk, Foto: ChessBase)
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