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180814 GCT stlouis rapHikaru Nakamura und Shakhriyar Mamedyarov führen in St. Louis nach den neun Schnellschachpartien das Feld an. Dabei war WM-Kandidat Fabiano Caruana bei seinem "Heim-Turnier", er wohnt in unmittelbarer Nachbarschaft des St. Louis Chess Clubs, zu Beginn dem Feld enteilt. Er gewinnt alle drei Partien des ersten Spieltages, kann dann aber keine weitere mehr gewinnen. Das Blatt dreht sich aber erst zu seinen Ungunsten nachdem er am dritten Spieltag eine Gewinnstellung gegen Leinier Dominguez einstellt. Das gibt Nakamura und Mamedyarov, für den Aserbaidschaner ist es der erste Turnierauftritt in den USA, die Chance mit Caruana gleichzuziehen und in der Schlussrunde noch zu überholen. Vor den Blitzpartien, die ersten Neun heute ab 20:00 Uhr, führen daher Nakamura und Mamedyarov mit je 12 Punkten vor Caruana (11). Dominguez, Karjakin und Aronian (alle 9) sowie Vachier-Lagrave und Tourleader So (beide 8) liegen durchaus noch im Titelrennen. Nur Anand und Grischuk sind mit je 6 Punkten schon etwas abgeschlagen. In 18 Runden Blitzschach kann aber noch viel passieren. (wk, Foto: Turnierseite)
Saint Louis Rapid & BlitzSinquefield Cup

180813 riga opRobert Kreisl gelingt beim "University-Open" in Riga mit einer Performance von 2629 seine zweite Norm für den Titel eine Großmeisters. Zum Auftakt gelingen dem Steirer zwei "Pflichtsiege", darauf folgen vier Partien gegen Großmeister in denen Kreisl mit zweieinhalb Punkten den Grundstein für die Norm legt. Einem Remis gegen den Deutschen Jan-Christian Schröder folgt ein Sieg gegen dessen Landsmann Dmitrij Kollars. Die einzige Niederlage im Turnier gegen Ilia Smirin kann Kreisl mit einem Sieg gegen den Esten Kado Kulaots sofort wieder wettmachen und einen weiteren Sieg gegen den ungarischen IM Florian Kaczur nachlegen. Zwei Remisen gegen den Deutschen Alexander Donchenko und den Spanier Cazorla Pere Garriga sichern die Norm und einen elften Platz im Endklassement. Eine tolle Platzierung für den am 50. Platz der Startrangliste gesetzten Österreicher. Der Turniersieg geht mit je siebeneinhalb Punkten an die Armenier Robert Hovhannisyan und Manuel Petrosyan. Sieben Spieler folgen punktegelich mit jeweils sieben Punkten.  Valentin Dragnev spielt im Rahmen seiner Erwartung und beendet das Turnier mit sechs Punkten am 32. Platz.   (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

Die Grand Chess Tour hat sich zu einem Fixpunkt im internationalen Turnierkalender entwickelt. Insbesondere das neue Format "Rapid & Blitz" bietet neue Möglichkeiten für Spieler und Zuschauer. In der zweiten Augusthälfte gastiert die Grand Chess Tour mit beiden Formaten in St. Louis. In einem Doppelschlag wird vom 11. bis 16. August Rapid & Blitz gespielt, nach einer kurzen Pause folgt vom 18. bis 28. August der Sinquefield Cup im Standardschach. Es sind nach Leuven und Paris die Stationen drei und vier der Tour. Das Finale folgt im Dezember in London. Wesley So kommt als Führender der Tour nach St. Louis, dicht gefolgt von Nakamura und Karjakin. Hochkarätig ist wie immer das Teilnehmerfeld. Am Start sind in allen Bewerben Alexander Grischuk, Fabiano Caruana, Hikaru Nakamura, Levon Aronian, Maxime Vachier-Lagrave, Shakhriyar Mamedyarov, Sergey Karjakin, Viswanathan Anand und Wesley So. Ergänzt wird das Feld im Schnell- und Blitzschach von Leinier Dominguez und im Sinquefield Cup von Weltmeister Magnus Carlsen. Mit Spannung erwartet St. Louis dabei das letzte Duell zwischen Carlsen und Caruana vor ihrem WM-Match im November in London. Zuerst stehen aber von heute bis Montag neun Runden Schnellschach sowie am Dienstag und Mittwoch 18 Runden Blitzschach am Programm. Die Live-Übertragung und Kommentierung beginnt in St. Louis. um 13:00 Uhr, das ist 20:00 MEZ. (wk, Foto: Turnierseite)
Saint Louis Rapid & Blitz, Sinquefield Cup

180807 shirovDer Lette Alexey Shirov gewinnt den Callavision Cup in Schweden dank eines Sieges im direkten Duell gegen Johnny Hector. Am Ende haben beide Spieler je sieben Punkte aus neun Partien erreicht. Die bessere Zweitwertung entscheidet für Shirov, der übrigens seit kurzem wieder für Spanien spielberechtigt ist. Es ist bereits das zweite Mal, dass Shirov von Lettland nach Spanien wechselt. Das ist möglich, weil die FIDE die Vergabe einer Spielberechtigung nicht mit der Staatsbürgerschaft verknüpft. Olympische Sportarten haben diesen Spielraum hingegen nicht. Das IOC ist hier strenger. Beste Frau unter insgesamt 185 Spielerinnen und Spielern wurde Pia Carmling mit secheinhalb Punkten am sechsten Platz, punktegleich mit Nils Grandelis, Hillarp Persson und Viealy Sivuk. (wk, Foto: ChessBase)
Turnierseite

180802 bielDas 51. Internationale Schachfestival Biel wurde in der neunten und vorletzten Runde entschieden. Der Aserbeidschaner Shakhryiar Mamedyarov schlug Weltmeister Magnus Carlsen überzeugend. Mamedyarov übernahm mit den weissen Figuren während des Spiels allmählich die Oberhand und gewann dann einen Bauern. Er befand sich in einer Situation, die Experten als "Spielen auf zwei Ergebnisse" bezeichnen, nämlich Sieg oder Unentschieden, ohne das Risiko das Spiel zu verlieren. Magnus Carlsen kann dem Druck diesmal nicht standhalten und gibt nach einem Fehler im 57. Zug auf. Dank dieses Ergebnisses ist der Turniersieg bereits eine Runde vor dem Ende entschieden. Am Schlusstag remisiert Mamedyarov mit Schwarz gegen Peter Svidler, währen Carlsen gegen Georgiadis und Vachier-Lagrave gegen Navara gewinnen. In der Schlusstabelle ist Carlsen mit eineinhalb Punkten Rückstand Zweiter, Vachier-Lagrave und Svidler teilen den Dritten, einen halben Punkt hinter dem Weltmeister. Navara ist mit vier Punkten einigermaßen dabei. Georgiadis muss sich mit drei Remisen zufrieden geben. (wk, Foto: Turnierseite)
TurnierseiteErgebnisse bei Chess-Results

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