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180731 BielShakriyar Mamedyarov ist in Biel zwei Runden vor Schluss am Weg zum Sieg. Der Aserbaidschaner gewinnt in der Rückrunde gegen Georgiadis und Navara und liegt nach einem weiteren Remis gegen Vachier-Lagrave in der Tabelle mit sechs Punkten vor Carlsen (5) und Peter Svidler (4,5). Weltmeister Magnus Carlsen kommt nach seinen beiden Auftakterfolgen über Remisen nicht mehr hinaus, zuletzt gestern gegen Svidler. Seine Chance auf den Turniersieg liegt in der heutigen direkten Partie mit Mamedyarov, allerdings hat Carlsen die schwarzen Steine. Maxime Vachier-Lagrave konnte sich nach schlechtem Start (1/4) mit Siegen gegen Georgiadis und Svidler wieder auf 50% bringen. David Navara hält mit dreieinhalb Punkten gut mit, Lokalmatador Nico Georgiadis verpasst gegen den Tschechen gestern die Chance auf einen ersten Sieg, erreicht aber immerhin ein zweites Remis. Die Vorentscheidung in Biel wird heute auf der Turnierseite ab 14:00 Uhr live übertragen und von Daniel King und Anna Rudolf kommentiert. (wk, Foto: Turnierseite)
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180727 biel r5In der fünften Runde kam es in Biel zum Gipfeltreffen der Tabellenführer. Magnus Carlsen eröffnete mit dem Königsbauern, Shakriyar Mamedyarov verteidigte sich Spanisch. In der modernen Variante dieser Eröffnung erhielt Carlsen einen leichten Vorteil, konnte diesen aber nicht verdichten und die Partie endete in einem Damenendspiel mit Remis. Zuvor kam Maxime Vacher-Lagrave gegen Lokalmatador Nico Georgiadis seinem ersten Sieg, der ihn aber noch vom vorletzten Platz wegbringt. Sein Rückstand auf Carlsen und Mamedyarov beträgt vor dem heutigen Beginn der Rückrunde bereits eineinhalb Punkte. Die Chance seinen fünf Siegen in Biel einen sechsten hinzuzufügen ist nur mehr gering. In der dritten Partie des Tages teilten Peter Svidler und David Navara die Punkte. Svidler liegt einen halben Punkt hinter dem Führungsduo, Navara einen ganzen. (wk, Foto: Turnierseite)
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180725 biel r3Das doppelrundige Großmeisterturnier in Biel bringt in den ersten drei Runden eine bemerkenswerte Siegquote. Sechs der bisherigen neun Partien brachten einen Sieger. Magnus Carslen gewann in der zweiten Runde mit Schwarz gegen Maxime Vachier-Lagrave seine zweite Partie, musste aber gestern gegen Peter Svidler ein erstes Remis zugestehen. Das konnte Shakriyar Mamedyarov nutzen um mit einem Sieg gegen Vachier-Lagrave aufzuschließen. Der französische Co-Favorit findet sich nach diesen beiden Niederlagen nur am vorletzten Platz. Schlechter erging es nur Lokalmatador Nico Georgiadis. Er hat bisher alle drei Partien gegen Mamedyarov, Svidler und Navara verloren. Die Gegner werden aber nicht leichter. Heute wartet Magnus Carlsen auf den Schweizer. (wk, Foto: Turnierseite)
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180723 biel 2Magnus Carlsen gewinnt in einer unterhaltsamen ersten Runde in Biel seine Auftaktpartie gegen David Navara. Carlsen opfert seine Dame gegen Turm und Leichtfigur. Allerdings verteidigt sich Navara lange gut und die Partie bleibt im dynamischen Gleichgewicht. Im Endspiel schiebt er dann aber seine Bauern zu weit vor, verliert einen davon. Diese Chance lässt sich der Weltmeister nicht nehmen. Der zweite Sieger des Tages ist Shakriyar Mameyarov. Er gewinnt gegen den Schweizer Nico Georgiadis, dem ob seiner Elozahl von 2526 in diesem Teilnehmerfeld wohl ein schweres Turnier bevor steht. In der dritten Partie des Tages trennen sich Maxime Vachier-Lagrave und Peter Svidler mit einem Remis. Heute spielen ab 14:00 Uhr MVL-Carlsen, Navara-Mamedyarov und Svidler-Georgiadis. Daniel King und Anna Rudolf kommentieren auf der Turnierseite live. (wk, Foto: Turnierseite)
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180723 dortmundIan Nepomniachtchi war beim siebenrundigen Super-GM-Turnier in Dortmund nicht zu stoppen. Der russische Weltklassespieler verliert ebenso wie Kovalev keine Partie, kann aber gegen Meier, Kramnik und Nisipeanu gewinnen. In der Schlusstabelle liegt Nepomniachtchi mit fünf Punkten einen ganzen Zähler vor Kovalev, Duda und Giri. Er gewinnt zudem 11 Elopunkte, überholt in der Weltrangliste Aronian, Grischuk und Yu, womit er sich auf den 12. Platz vorkämpft. Schlecht läuft es hingegen für seinen russischen Landsmann Vladimir Kramnik. Der zehnfache Dortmundsieger verliert neben Nepomniachtchi auch gegen Giri und rutscht in der Weltrangliste vom zweiten auf den siebenten Platz. Noch schlechter geht es in seinem Heimturnier Liviu-Dieter Nisipeanu. Er lässt seine gewohnte Solidität vermissen und verliert gleich vier der sieben Partien, ohne eine gewinnen zu können. Das zementiert Markus Raggers Position als bester deutschsprachiger Spieler. Nisipeanu liegt nun bereits dreißig Punkte hinter ihm. (wk, Text/Foto: Turnierseite)
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