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180725 biel r3Das doppelrundige Großmeisterturnier in Biel bringt in den ersten drei Runden eine bemerkenswerte Siegquote. Sechs der bisherigen neun Partien brachten einen Sieger. Magnus Carslen gewann in der zweiten Runde mit Schwarz gegen Maxime Vachier-Lagrave seine zweite Partie, musste aber gestern gegen Peter Svidler ein erstes Remis zugestehen. Das konnte Shakriyar Mamedyarov nutzen um mit einem Sieg gegen Vachier-Lagrave aufzuschließen. Der französische Co-Favorit findet sich nach diesen beiden Niederlagen nur am vorletzten Platz. Schlechter erging es nur Lokalmatador Nico Georgiadis. Er hat bisher alle drei Partien gegen Mamedyarov, Svidler und Navara verloren. Die Gegner werden aber nicht leichter. Heute wartet Magnus Carlsen auf den Schweizer. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

180723 biel 2Magnus Carlsen gewinnt in einer unterhaltsamen ersten Runde in Biel seine Auftaktpartie gegen David Navara. Carlsen opfert seine Dame gegen Turm und Leichtfigur. Allerdings verteidigt sich Navara lange gut und die Partie bleibt im dynamischen Gleichgewicht. Im Endspiel schiebt er dann aber seine Bauern zu weit vor, verliert einen davon. Diese Chance lässt sich der Weltmeister nicht nehmen. Der zweite Sieger des Tages ist Shakriyar Mameyarov. Er gewinnt gegen den Schweizer Nico Georgiadis, dem ob seiner Elozahl von 2526 in diesem Teilnehmerfeld wohl ein schweres Turnier bevor steht. In der dritten Partie des Tages trennen sich Maxime Vachier-Lagrave und Peter Svidler mit einem Remis. Heute spielen ab 14:00 Uhr MVL-Carlsen, Navara-Mamedyarov und Svidler-Georgiadis. Daniel King und Anna Rudolf kommentieren auf der Turnierseite live. (wk, Foto: Turnierseite)
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180723 dortmundIan Nepomniachtchi war beim siebenrundigen Super-GM-Turnier in Dortmund nicht zu stoppen. Der russische Weltklassespieler verliert ebenso wie Kovalev keine Partie, kann aber gegen Meier, Kramnik und Nisipeanu gewinnen. In der Schlusstabelle liegt Nepomniachtchi mit fünf Punkten einen ganzen Zähler vor Kovalev, Duda und Giri. Er gewinnt zudem 11 Elopunkte, überholt in der Weltrangliste Aronian, Grischuk und Yu, womit er sich auf den 12. Platz vorkämpft. Schlecht läuft es hingegen für seinen russischen Landsmann Vladimir Kramnik. Der zehnfache Dortmundsieger verliert neben Nepomniachtchi auch gegen Giri und rutscht in der Weltrangliste vom zweiten auf den siebenten Platz. Noch schlechter geht es in seinem Heimturnier Liviu-Dieter Nisipeanu. Er lässt seine gewohnte Solidität vermissen und verliert gleich vier der sieben Partien, ohne eine gewinnen zu können. Das zementiert Markus Raggers Position als bester deutschsprachiger Spieler. Nisipeanu liegt nun bereits dreißig Punkte hinter ihm. (wk, Text/Foto: Turnierseite)
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180721 biel ank
Das traditionelle Schachfestival in Biel findet heuer von 21. Juli bis 1. August statt. Die erste Runde des "Accentus Grandmaster Tournament" beginnt morgen mit der ersten Runde um 14:00. Weltmeister Magnus Carslen führt das Feld an. Englands Star-Kommentator Daniel King wird gemeinsam mit der Ungarin Anna Rudolf live kommentieren. Als "Appetizer" bringt King auf seinem Youtube-Channel eine Vorschau:

(wk, Foto: Turnierseite)
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180715 DortmundVom 14.-22. Juli steht Dortmund mit dem 35. Sparkassen Chess Meeting im Mittelpunkt der Schachwelt. Acht Spieler der Weltklasse, angeführt von Kramnik und Giri, messen in sieben Runden ihre Kräfte. In der gestrigen ersten Runde folgt der deutsche Nationalspieler Liviu-Dieter Nisipeanu gegen Wladimir Kramnik einer Niederlage des Russen mit Schwarz anno 2016 gegen Carlsen, weil er glaubte, „dass Wladimir davon angewidert war und die Stellung nicht mehr richtig anschaute. Die Stellung galt danach auch nicht mehr als spielbar für Schwarz“. Nisipeanu reanimierte diese jedoch und so kam es im Duell mit dem zehnmaligen Dortmund-Sieger nach rund 4,5 Stunden Spielzeit zum Friedensschluss. Relativ unaufgeregt endete auch das Duell zwischen Titelverteidiger Radoslaw Wojtaszek und Georg Meier. Der 30-Jährige überlegte bereits beim ersten Zug mehrere Minuten, nachdem der Pole mit 1.c4 begonnen hatte. „Ich wollte in diese Variante, die aufs Brett kam. Ich überlegte anfangs, wie ich da am besten reinkomme. Für mich lief danach alles gut.“ Auch das dritte Duell endete ohne Entscheidung. Ian Nepomniachtchi verzeichnete gegen Anish Giri „einigen Vorteil. Damit kann man mit Weiß zufrieden sein. Doch Schwarz war mit dem Glück im Bunde und hatte genügend Zeit zur Verteidigung.“ Nach mehr als 6,5 Stunden hatte auch Jan-Krzysztof Duda mit nur noch zwei Minuten auf der Uhr ein Einsehen und stellte seine Gewinnbemühungen gegen Vladislav Kovalev im 72. Zug ein. In der zweiten Runde kommt es heute ab 15 Uhr im Orchesterzentrum NRW zu den Duellen Meier – Giri, Nisipeanu – Duda, Wojtaszek – Kramnik und dem russischen Vergleich zwischen den einstigen Aeroflot-Open-Siegern Kovalev und Nepomniachtchi. (wk, Text/Foto: Turnierseite)
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