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180221 aeroflot r1Das Aeroflot 2018 findet vom 20. bis 28. Februar in Moskau statt. Es ist eines der stärksten Open der Welt. In der A-Gruppe dürfen nur Spieler mit einer Elozahl von 2550 oder mehr spielen, der Veranstalter erlaubt aber Ausnahmen für besondere Talente. Für "Frischlinge" ist es oft ein Stahlbad, schwer zu spielen, aber unheimlich wertvoll für die weitere Entwicklung. Das bekam gestern auch Valentin Dragnev zum Auftakt zu spüren. Dragnev spielt gegen GM Maghsoodloo (2594) aus dem Iran zwar eine ansprechende Partie und hälte sie lange im Gleichgewicht, am Ende kann er aber ein schwieriges Turmendspiel nicht halten. Heute waretet auf den Österreicher mit dem Argentinier Alan Picho (2552) der nächste GM. Insgesamt sind in der A-Gruppe 92 Spieler am Start, darunter 60 Großmeister und 27 Internationale Meister. Die zweite Runde beginnt heute um 13:00 MEZ. (wk, Foto: ChessBase)
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180215 op pfalzDas 9. Pfalz Open wurde vom 9. bis 13. Februar im deutschen Neustadt mit neun Runden in vier Tagen ausgetragen. Aus Österreich waren die Morgunov Brüder Daniel und Marc am Start. Beide schlugen sich hervorragend und erreichten jeweils sechs Punkte. Daniel besiegte in der dritten Runde IM Georgios Souleidis und in der sechsten IM Vadim Cernov (2417) und remisiert gegen IM Qilin Bao (2426). Er erzielt mit 2418 eine Performance weit über seiner Elozahl (2231) und gewinnt 89 Elopunkte. Ein halber Punkt mehr wäre sogar eine IM-Norm gewesen. Sein jüngerer Bruder Marc gewinnt in der Vorschlussrunde gegen WGM Klaudia Kulon (2364) und remisiert in der Schlussrunde gegen IM Lars Stark (2380). Seine Performance ist 2288, sein Elogewinn 43 Punkte. Insgesamt haben in der A-Gruppe 223 Spieler aus 20 Nationen teilgenommen, darunter 12 GM und 13 IM. Turniersieger wird der Lette Toms Kantans mit 7,5 Punkten vor dem deutschen Daniel Fridman und dem Chinesen Jinshi Bai, die wie weitere sieben Spieler sieben Punkte holen. (wk)
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180215 chess960"Die Zukunft des Schachs hat begonnen", titelt der Standard in seinem heutigen Online-Artikel über den Wettkampf Magnus Carlsen gegen Hikaru Nakamura im Chess960. In diesem Format wird die Stellung der Figuren auf der Grundreihe gelost. Einzige Voraussetzungen: Der König muss zwischen den beiden Türmen stehen, um weiter Rochaden zu ermöglichen, und die Läufer dürfen nicht die gleiche Farbe haben. Eines der Hauptziele ist es die weit ausanalysierten Eröffnungsvarianten im "Normalschach" zu umgehen. In einer "inoffiziellen Weltmeisterschaft", organisiert in Norwegen, wurde dieses Format gespielt. Zuerst spielten Carlsen und Nakamura acht Schnellschachpartien an vier Tagen. Am fünften Tag wurde mit acht Blitzpartien nachgelegt. Carlsen zeigte sich in beiden Bedenkzeiten überlegen und gewann am Ende klar mit 14:10, wobei bei den Schnellpartien doppelte Punkte vergeben wurden. Der Weltmeister bezeichnete den Versuch diplomatisch geschickt als interessant mit spannenden Partien, freut sich aber schon auf seine nächsten Turniere mit der klassischen Figurenstellung. (wk, Foto: derStandard.at)
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180210 op portugalAndreas Diermair und Georg Fröwis, zwei Spieler des ÖSB Nationalkaders, spielten diese Woche beim stark besetzten "Open de Portugal" in Lissabon. Diermair, gesetzt als Nummer 18, gelingt ein hervorragender fünfter Platz mit sieben Punkten aus neun Partien und einer Performance von 2554. Das bringt dem Steirer zehn Punkte für die Weltrangliste, womit er wieder über 2500 Elo klettert. Diermair gewinnt sechs Partien gegen eloschwächere Gegner, remisiert gegen Georgiens Baadur Jobava (2685) und den Norweger Sabastian Mihajlov. Seine einzige Niederlage muss er gegen den Russen Anton Domchenko (2671) einstecken. Nicht ganz so gut läuft es bei Georg Fröwis, Der Vorarlberger gewinnt zwar ebenfalls sechs Partien, remisiert aber gegen Alistair Hill (2159, ENG) und veliert gegen den Spanier Santos (2546) und den Polen Warakomski (2517). Seine Eloleistung von 2328 bringt ihm keine Verbesserung der Elozahl. Turniersieger wird nach Feinwertung der Serbe Aleksandar Indjic vor den Russen Anton Demchenko und Nikita Petrov (alle 7,5). Elofavorit Jobava wird mit sieben Punkten Vierter. (wk, Foto: Turnierseite)
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180209 moskauEinen Außenseitersieg gibt es beim Moskau Open 2018. In der A-Gruppe ist der 15-jährige Russe Semen Lomasov mit einer Elozahl vo 2530 unter 220 Spielern aus 29 Ländern "nur" als Nummer 12 gesetzt. Lomasov spielt die Konkurrez aber in Grund und Boden. Er erlaubt nur in den Runden drei und vier Remisen gegen Vokhidov (UZB) und Kalashian (ARM). Das bringt ihm mit acht Punkten aus neun Partien und einer Performance von 2765 den ungeteilten Turniersieg vor dem Israeli Tamir Nabaty (2658) und seinem Landsmann Maksim Vavulin (2575). Zudem darf sich Lomasov über eine Großmeisternorm freuen. Vom 19. Februar bis 2. März findet in Moskau ein weiterer großer Schachevent statt, das Aeroflot Open. Valentin Dragnev wird teilnehmen und versuchen seine dritte GM-Norm zu holen. (wk, Foto: ChessBase)
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