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180713 ipca2018Vom 21. bis 30. Juni 2018 fand in Prag die 18. Weltmeisterschaft der IPCA (International Physically Disabled Chess Association) statt. 58 Teilnehmer aus 13 Nationen trafen sich im herrlichen Ambiente des Top-Hotel in Prag, um sowohl den Weltmeister und als auch einen weiteren Spieler für das Team, welches im Oktober 2018 die IPCA bei der Schacholympiade in Baku vertreten wird, zu ermitteln. Gespielt wurden 9 Runden nach Schweizer System. Besonderer Dank geht an das gesamte Organisationsteam (IPCA, Czech Productions s.r.o., Schiedsrichter, Sponsoren etc.), welches einen reibungslosen Ablauf der gesamten Veranstaltung ermöglichte. Hervorzuheben ist dabei, dass es gar nicht so einfach ist, einen Ort für eine derartige Veranstaltung zu finden, denn man suchte ein Hotel, welches über die räumlichen Möglichkeiten verfügte, alle Teilnehmer mit Betreuern an einem einzigen barrierefreien Ort unterzubringen. Auch der Spielsaal sollte groß genug sein, um allen Teilnehmern genügend Bewegungsfreiheit zu gewährleisten. Der Turniersieg ging an IM Igor Yarmonov (Ukraine, 7,5 / 9), vor IM Andrei Gurbanov (Israel, 7 / 9) und Lukacs Nowak (Polen, 6,5 / 9). Bester Österreicher: Robert Navratil, Platz 7 (6 / 9). (wk, Text: R. Navratil)
Ergebnisse bei Chess-Results, Fotos Siegerehrung, Turnierseite

180702 menezesDem Wiener Christoph Menezes gelang beim Open in Teplice, Tschechien, vor kurzem seine erste GM-Norm. Menezes erwischt mit drei Siegen einen Traumstart in das Turnier. Insbesondere der Sieg gegen GM Jiri Stocek in der dritten Runde legt den Grundstein zum Erfolg. In den Runden vier bis acht bleibt Menezes gegen stärkste Gegnerschaft ungeschlagen, aber auch ohne weiteren Sieg. In der Schlussrunde musste daher ein ganzer Punkt her um die Norm zu erreichen. Menezes behält die Nerven, gewinnt gegen Dinara Saduakassova (2491) aus Kasachstan und darf sich über die erzielte GM-Norm freuen. In der Endtabelle landet der als Nummer 28 gesetzte Wiener mit sechseinhalb Punkten am achten Platz. Der Sieg geht an die Russen Evgeny Romanov und Evgeny Vorobiov, die wie der Türke Dastan, der Ungar Erdos und der Slowake Repka sieben Punkte erreichen.  (wk)
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180701 pulaDas auch bei Österreichern sehr beliebte Open in Pula dominieren heuer englische Spieler. Insgesamt beenden sechs Spieler das Turnier mit sieben Punkten aus neun Runden. Nach Feinwertung gewinnt der englische IM Ravi Haria vor dem polischen IM Szymon Gumularz (U18) und seinem Landsmann Daniel Howard Fernandez. Die Kroaten müssen sich durch Ante Saric, Robert Loncar und Nenad Fercec mit den Plätzen vier bis sechs begnügen. Bester Österreicher wird Gert Schnider in der Gruppe der Spieler mit 6,5 Punkten am 18. Platz. Zwei Niederlagen in den Runden vier und sechs werfen ihn aus dem Kampf um den Sieg. Michael Pichler und Matthias Heindl landen in der Guppe der Spieler mit sechs Punkten. Vom Damen-Nationalkader gelingen Julia Novkovic gut 5,5 Punkte, während Barbara Teuschler mit fünf unter iherer Erwartung bleibt. Insgesamt waren 196 Spieler aus 22 Nationen am Start, darunter 34 aus Österreich. (wk, Foto: Turnierseite)
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180630 legendenIm Rahmen eines internationalen Schachfestivals in Girona, Spanien, findet ein Turnier der Legenden mit Ex-Weltmeister Anatoly Karpov, Ljubomir Ljubojevic, Anatoli Vaisser und Eugenio Torre statt. Gespielt werden sechs Runden Schnellschach und 12 Runden Blitzschach. Nach dem Schnellschach führt Vaisser mit 4,5 Punkten vor Karpov (4). Ljubojevic (2,5) und Torre (1) sind schon etwas abgehängt. In den zwölf  Blitzrunden erzielen Karpov mit 8,5 Punkten das beste Ergebnis vor Vaisser mit 7,5. Ljubojevic folgt mit drei Punkten und Torre ist mit drei erneut das Schlusslicht. (wk, Foto: Turnierseite)
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180625 GCT blitzHikaru Nakamura holt sich in der zweiten Station der Grand Chess Tour den Gesamtsieg und das erste Preisgeld in Höhe von 37.500 Dollar. Dabei kam der Amerikaner erst am letzten Tag auf die Überholspur. Nach den neun Partien im Schnellschach, hier zählen die Punkte doppelt, hatte noch Wesley So mit 12 Punkten geführt, gefolgt von Nakamura und Karjakin, die beide für ihre Blitzstärke bekannt sind. Am ersten Blitztag startet Karjakin mit 5,5/6 sensationell, übernimmt die Führung und scheint dem Feld zu enteilen. Doch dann schmilzt der Vorsprung mit Niederlagen gegen Vachier-Lagrave und Mamedyarov. Nakamura kommt auf einen Punkt heran. Die Entscheidung um den Gesamtsieg wird vertagt. Am zweiten Blitztag trumpft Nakamura mit 6,5 Punkten auf, während Karjakin nur 50% der Punkte schafft. Die Blitzwertung geht damit mit 12 Punkten ebenso an Nakamura wie der Gesamtsieg mit 23 Punkten. In der Blitzwertung folgen Karjakin und Vachier-Lagrave mit je 10,5 Punken, in der Gesamtwertung von "Rapid & Blitz" Karjakin (21,5) und So (21). In der Grand Chess Tour führt So vor den Turnieren in St. Louis, sie werden vom 10.-28. August ausgetragen, mit 21 Punkten vor Nakamura (20) und Karjakin (19). Chancen auf den Toursieg haben auch noch Vachier-Lagrave (15) und Aronian (13). Grischuk (9), Anand (8), Mamedyarov (7) und Caruana (4) liegen wohl bereits zu weit zurück. (wk, Foto: Turnierseite)
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