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161126 kindermannNicht nur im Big Apple wird auf der Schach-Weltmeisterschaft großes Schach gespielt. Bei „Beautiful Minds – Krulich Cup“ treten am Samstag und Sonntag in München zwölf herausragende Schach-Persönlichkeiten gegeneinander an. Damit findet nicht nur erstmals seit 20 Jahren wieder ein internationales Spitzenschachturnier Dank der Unterstützung von Roman Krulich und Immobilien Krulich in München statt. „Beautiful Minds – Krulich Cup“ ist zugleich ein Meilenstein für die Münchener Schachakademie, die dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert. Hinter der Münchner Schachakademie steht federführend Stefan Kindermann. Er ist Doppelstaatsbürger und hat Österreich bei den Olympiaden in Dresden (2008) und Istanbul (2012) vertreten. Das Teilnehmerfeld beim "Krulich Cup" besteht aus fünf Frauen und sieben Herren. Am Start sind neben Österreichs Markus Ragger und Stefan Kindermann die Schwestern Anna und Mariya Muzychuk, Antoaneta Stefanova, Dorsa Derakshshani, Sabrina Neide Vega Gutierrez sowie die Herren Nigel Short, Francisco Vallejo Pons, Gerald Hertneck, Michael Bezold und Stefan Bromberger. Gespielt wird heute und morgen ein Schnellschachturnier mit Beginn jeweils um 11:00 Uhr. (wk, Text/Foto: Website Münchner Schachakademie)
Website Münchner Schachakademie

161121 BL GERIn der deutschen Schach Bundesliga ist Valentin Dragnev an diesem Wochenende der Held des FC Bayern München. Im Wettkampf gegen den SK König Tegel kommen die Bayern durch eine rasche Niederlage von Thomas Reich gegen Ulf Von Herman in Rückstand. Nach sechs Remisen ist nur noch am dritten Brett die Partie von Dragnev gegen Emilio Moreno Tejera offen. Valentin behält die Nerven, presst einen Gewinn aus der Stellung und rettet Bayern damit ein 4:4 das im Abstiegskampf zählen könnte. Tags darauf setzt es gegen SF Berlin 1903 allerdings eine klare 2:6 Niederlage. Dragnev verliert gegen Daniele Vocaturo (2583). Markus Ragger gelingen für Solingen eineinhalb Punkte. Einem Remis gegen Matthias Bluebaum folgt ein Sieg gegen Niclas Huschenbeth. Solingen gewinnt gegen Werder Bremen 5:3 und gegen den Hamburger SK trotz einer überraschenden Niederlage von Pentala Harikrishna am Spitzenbrett mit 5,5:2,5. In der Tabelle liegt Solingen punktegleich mit OSG Baden-Baden und dem SV 1930 Hockenheim am zweiten Platz. Diese drei Teams haben noch eine weiße Weste. Bayern liegt mit drei Punkten in der 16-er Liga am 11. Platz. MSA Zugzwang, der Klub von Stefan Kindermann, liegt nur am vorletzten Platz. SF Berlin 1903, jener von Peter Schreiner, hält bei vier Punkten und einem sechsten Rang im Mittelfeld. Kindermann und Schreiner waren diesmal nicht im Einsatz. (wk, Foto: Deutsche Bundesliga)
Deutsche Schachbundesliga

161114 stlouisNach zwei von drei Bewerben ist Vishy Anand der Mann der Stunde beim Champions Showdown in St. Louis. Der Ex-Weltmeister beeindruckt im klassischen Schach und vor allem Schnellschach mit seinem Spiel und ist nach 12 Partien als einziger Spieler ungeschlagen. Im klassischen Schach mit einer Bedenkzeit von einer Stunde pro Spieler und Partie plus fünf Sekunden "delay" pro Zug gewinnt Anand gegen Nakamura eine Partie bei weiteren fünf Remisen und teilt am Ende mit Topalov den Sieg. Beide erreichen 3,5 Punkte, Nakamura erzielt 3, Caruana nur 2. Im Schnellschach legt Anand dann noch eins drauf. Er besiegt zweimal Topalov und ein weiteres Mal Nakamura und liegt am Ende mit 4,5 Punkte klar vor Nakamura (3,5), Caruana (2,5) und Topalov (1,5). Dabei hatte Anand noch Luft nach oben. Insbesondere in seiner Schwarzpartie gegen Nakamura stand er klar auf Gewinn. In der Gesamtwertung liegt Anand vor den heutigen 12 Blitzpartien mit acht Punkte vor Nakamura mit sechseinhalb. Topalov und Caruana werden es schwer haben noch um den Gesamtsieg mitzumischen. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite mit Live-Übertragung

161111 stlouisAmerika steht nach den Wahlen ganz im Zeichen des Schachs. Die WM beginnt heute in New York, seit gestern läuft zudem ein "Champions Showdown" in St. Louis, dem Schachherzen der Vereinigten Staaten. Am Start sind die beiden heimischen Olympiasieger Fabiano Caruana und Hikaru Nakamura sowie die Ex-Weltmeister Vishy Anand und Veselin Topalov. Gespielt werden zunächst sechs Runden klassisches Schach, allerdings mit einer Bedenkzeit von einer Stunde pro Partie plus fünf Minuten Verzögerung (delay) pro Zug. Danach folgen sechs Runden Schnellschach und zwölf Runden Blitzschach. Der Trend geht offenbar zu kürzeren Bedenkzeiten, die Fans nehmen es dankbar an und werden mit dramatischen Partien belohnt. Zum Auftakt besiegt Topalov mit einem sehenswerten spekulativen Figurenopfer den elofavorisierten Caruana. Anand knetet in einer italienischen Partie Nakamura lange aber erfolglos. In der zweiten Runde des Tages hält Anand eine schlechtere Stellung gegen Topalov mit aktivem Spiel remis. Die Kombination des Tages lässt Caruana gegen Nakamura vom Stapel. Trotz knapper Zeit findet er die besten Züge und steht klar auf Gewinn. Doch Nakamura leistet weiter hatnäckig Widerstand und wird bei beiderseits hängenden Klappen noch mit einer Punkteteilung belohnt. Caruana staht am Ende trotz zweier Gewinnstellungen mit einem Remis da. Tabellenführer ist Topalov mit eineinhalb Punkten. Die dritte Runde beginnt heute um 20:00 Uhr MEZ, die vierte dann um 22:30 Uhr. Auf der Turnierseite gibt es die bereits gewohnte Live-Übertragung im hohen St. Louis Standard mit Yasser Seirawan und Tanja Sachdev. (wk, Foto: ChessBase)
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161103 karpov trophiyEtienne Bacrot gewinnt im Finale der Karpov Trophy gegen Edouard Romain mit 1,5:0,5. Das Turnier wurde im Beisein des 12. Weltmeisters der Schachgeschichte und Namensgebers der Veranstaltung, Anatoly Karpov, im französischen Cap D'Agde ausgetragen. In der Vorrunde spielten mit Etienne Bacrot, Romain Edouard, Anatoly Karpov und Matthieu Cornette vier Herren und mit Anna Muzychuk, Dronavalli Harika, Marie Sebag und Sabrina Vega Gutierres vier Frauen. Im Kampf der Geschlechter setzten sich die elofavorisierten Herren durch und spielten ab dem Semifinale unter sich. Im Seminifale setzte sich Bacrot gegen Cornette mit 1,5:0,5 durch während Edouard gegen Karpov mit 2:0 die Oberhand behielt. Das Finale mit den beiden Elofavoriten entscheidet Bacrot mit einem Schwarzsieg für sich. In der zweiten Finalpartie reichte ihm mit Weiß bereits ein Remis. Bacrot entscheidet sich gegen Französisch für die Abtauschvariante und hat keine Mühe die Punkteteilung zu erreichen. (wk, Foto: ChessBase)
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