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180612 GCT LeuvenHeute beginnt in Leuven, Belgien, die Grand Chess Tour 2018. Am Start sind Alexander Grischuk, Fabiano Caruana, Hikaru Nakamura, Levon Aronian, Maxime Vachier-Lagrave, Shakhriyar Mamedyarov, Sergey Karjakin, Viswanathan Anand, Wesley So und Anish Giri. Weltmeister Magnus Carlsen fehlt. Er nimmt heuer an der Grand Chess Tour nicht teil. In Leuven stehen von Dienstag bis Donnerstag neun Runden Schnellschach am Programm und von Freitag bis Sonntag 18 Runden Blitzschach. Die Schnellschachpartien zählen für die Gesamtwertung doppelt. Das gleiche Programm folgt vom 20.-24 Juni in Paris und vom 11.-16. August in St. Louis. Danach folgt vom 17.-28. August erneut in St. Louis mit dem Sinquefield Cup ein Turnier im Standardformat. Das Finale wird im Dezember in London ausgetragen. Die LIVE-Show beginnt heute mit den ersten drei Runden um 14:00 Uhr, 15:30 Uhr und 17:00 Uhr. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite, Grand Chess Tour - LIVE

180610 mitropaÖsterreichs Herren beenden den Mitropacup in Süditalien mit einem 2:2 gegen Frankreich. Valentin Dragnev gewinnt am Spitzenbrett gegen Paul Velten, Florian Mesaros verliert am Nachbarbrett gegen Christophe Sochacki. Felix Blohberger und Robert Kreisl remisieren. Am Ende reicht es für das junge ÖSB-Team "nur" für einen neunten Platz vor der Slowakei und knapp hinter Frankreich, Kroatien, Tschechien und Slowenien. Ein fünfter Platz wäre gut möglich gewesen, insbesondere gegen Tschechien und die Slowakei wurden Siege vergeben. Das beste Einzelergebnis erzielt Valentin Dragnev mit fünf Punkten bei einer Performance von 2570. Die weiteren Jungstars, Florian Mesaros und Felix Blohberger, trüben ihre Leistung durch verpasste Chancen in den Runden fünf und sechs. Sie stellen gewonnene Partien ein und können sich davon nicht mehr erholen. Robert Kreisl liefert am vierten Brett eine gewohnt solide Leistung im Rahmen seiner Erwartung. Er verliert nur eine Partie, kann aber auch nur eine gewinnen. In Summe eine passable Leistung des jungen Teams, dem diesmal aber ein glücklicherer Spielverlauf versagt blieb. An der Spitze kämpften vier Teams um die Medaillen. Italien schafft den erhofften Heimsieg vor Ungarn, Deutschland und der Schweiz, die Silber erst in der Schlussrunde mit einer Niederlage gegen Tschechien vergibt. (wk, Foto: FSI)
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180609 mitropaDas österreichische Frauen-Nationalteam liefert beim Mitropacup in Kalabrien mit einem 2. Platz hinter Deutschland eine Sensation. In der Schlussrunde kämpft das Team gegen Deutschland sogar noch um den Sieg, unterliegt aber den klaren Favoritinnen knapp mit 1,5:2,5. Die Größenordnung der Überraschung ist am Besten in der Startrangliste zu sehen. Hier hatte nur Frankreich einen geringeren Eloschnitt. Insgesamt gibt das Team neben der Niederlage gegen Deutschland nur noch einen Punkt gegen Italien ab. Die fünf Begegnungen gegen Slowakei (3:1), Kroatien (3,5:0,5), Tschechische Republik (2,5:1,5), Frankreich (3:1) und Slowenien (3:1) gehen klar gewonnen. Auch in den Einzelleistungen verdient das Team ein Pauschallob. Keine Spielerin spielt unter der Erwartung. Top-Scorerin ist Denise Trippold. Sie kann alle ihrer sechs Einsätze gewinnen und darf sich über einen Gewinn von 68 (!!) Punkten für die Weltrangliste freuen. Stark agiert Annika Fröwis mit 4,5 Punkten aus 6 Partien. Das ist eine Eloleistung von 2366 und bringt 43 Elopunkte. Aber auch die anderen Frauen spielten stark: Veronika Exler konnte Brett 1 halten. Chiara Polterauer (bei ihrem ersten Einsatz für das Frauenteam) begeisterte mit starkem Kampfschach und Lisa Hapala rettete einige wichtige Punkte durch gute Verteidigung. Coach Harald Schneider-Zinner darf sich mit seiner Mannschaft über das bisher beste Ergebnis in der Geschichte des Frauen Mitropacups freuen. Zuvor gelang in der fünfzehnjährigen Geschichte nur ein Platz am Stockerl, der 3. Platz 2014 in Ružomberok. Im Herrenbewerb spielt Österreich heute in der Schlussrunde gegen Frankreich. Gestern war das Team aus Ungarn zu stark. Lediglich Robert Kreisl gelingt ein Remis. (wk, Foto: FSI)
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180608 norway chessSpannend verlief die Schussrunde beim Norway Chess in Stavanger. Carlsen, So, Nakamura und Caruana kämpften noch punktegleich um den Turniersieg. Magnus Carlsen teilt mit Schwarz gegen Vachier-Lagrave rasch den Punkt und musste darauf hoffen, dass auch die Konkurrenten nicht gewinnen um die Entscheidung in einem Tie-Break erzwingen zu können. Da spielt sein WM-Herausforderer aber nicht mit. Im amerikanischen Duell mit Wesley So gehen beide Spieler auf eine Entscheidung. Am Ende der Verwicklungen erhält Caruana ein Endspiel mit zwei Türmen plus Läufer gegen Dame. Das war zu viel Material, So gibt auf. Caruana darf sich über einen weiteren großen Erfolg freuen. Vishy Anand kann mit Schwarz seine zweite Partie in Serie gegen Sergey Karjakin gewinnen und kämpft sich damit noch in die Gruppe der Verfolger. Carlsen, Nakamura und Anand landen mit je 4,5 Punkten auf den Plätzen. So und Aronian landen im Mittelfeld, Mamedyarov, Vachier-Lagrave und Karjakin beenden das Turnier unter der 50%-Marke. Die nächsten großen Events der Weltklasse sind mit der Grand Chess Tour vom 12. bis 16. Juni in Leuven und vom 20. bis 24. Juni in Paris. Am Programm steht "Rapid und Blitz Chess". (wk, Foto: Turnierseite)
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180607 mitropaÖsterreichs Frauen sind beim Mitropacup weiter groß in Fahrt. In der vierten Runde nimmt das Team von Harald Schneider-Zinner den favorisierten Italienerinnen einen Punkt ab, wobei Trippold gegen Tea Gueci mit Schwarz glatt gewinnt und Elisabeth Hapala gegen Desiree Di Benedetto ein Endspiel heroisch verteidigt. Annika Fröwis remisiert zudem sensationell gegen Elena Sedina. Lediglich Veronika Exler zieht gegen Olga Zimina die Kürzere.  Gestern folgte gegen Frankreich mit einem 3:1 der vierte Sieg in der fünften Runde. Fröwis, Hapala und Trippold gewinnen, für Trippold ist es der vierte Sieg im vierten Einsatz! Das Team teilt weiter mit Deutschland die Führung und spielt in den Schlussrunden gegen Slowenien und Deutschland sogar um den Sieg. Die Herren verpassen in den Runden fünf und sechs gute Chancen. Das Match gegen die Tschechische Republik steht 1,5:1,5 als Felix Blohberger in Gewinnstellung zum Unglücksraben wird und die Dame einstellt. Trotz guter Leistung gibt es an diesem Tag keinen Punkt für das junge österreichische Team von Bundestrainer David Shengelia. Gestern folgt gegen die Slowakei mit einem 2:2 eine Punkteteilung. In diesem Match teilt Mesaros das Schicksal Blohbergers und verliert eine Partie aus glatter Gewinnstellung. Heute spielen die Herren gegen Deutschland. Mit einem Sieg könnte man in der Tabelle zum "großen Bruder" aufschließen. (wk, Foto: David Shengelia)
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