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wk 150202 raggerAm Wochenende standen in der deutschen Bundesliga die Runden acht und neun Am Spielplan. Markus Ragger war wie immer am Spitzenbrett der SG Solingen im Einsatz. Im Match gegen Katernberg bekam es Ragger mit Andrei Volokitin zu tun, der in Österreich für Jenbach spielt. Zwischen 2010 und 2014 hat es bereits sieben Partien zwischen den Beiden gegeben. Die Bilanz spricht mit zwei Siegen bei drei Unentschieden und einer Niederlage knapp für den Ukrainer. Allerdings hatte Ragger sechs Mal Schwarz, seine einzige Weißpartie konnte er gewinnen. Am Samstag kommt Ragger erneut mit Schwarz in einer Berliner Verteidigung unter Druck und muss einen Bauern geben, zeigt dann aber gute Technik und hält die Stellung in einem Damenendspiel Remis. Das sichert Solingen mit einem 4:4 einen Punkt. Am Sonntag siegt Solingen gegen Hansa Dortmund mit 5:3. Ragger besiegt am Spitzenbrett den deutschen IM Thomas Henrichs (2492), indem er mit einer Qualität für einen Bauern immer wieder Probleme stellt, bis Henrichs schließlich scheitert. Ragger hält nach seinem ersten Saisonsieg bei 4,5 Punkten aus 9 Partien. Zwei Siege feierte an diesem Wochenende Österreichs Nationaltrainer Zoltan Ribli für Hockenheim. Im Kampf um die Meisterschaft fügt Bremen dem Titelverteidiger OSG Baden-Baden mit einem 4:4 einen ersten Punkteverlust zu. In der Tabelle bleibt Baden-Baden aber mit 17 Punkten vor Bremen (15) und Schwäbisch Hall (12) in Führung. Solingen liegt mit 11 Punkten am fünften Platz und hat mit dem Abstiegskampf, in dem die halbe Liga steckt, nichts mehr zu tun. UPDATE: Ragger berichtet aktuell auf seiner Website und analysiert das Endspiel gegen Volokitin. (wk, Foto: Ragger)
Website Deutsche Schach Bundesliga
Website Ragger

wk 150201 gibraltarHikarua Nakamura ist der einzige Spieler mit einer weißen Weste im riesig stark besetzten Open in Gibraltar. In der fünften Runde besiegt der Amerikaner mit Schwarz den indischen Großmeister Baskaran Adhiban in einem angenommen Damengambit. Veselin Topalov, vor Nakamura die Nummer 1 der Setzliste, musste bereits in der zweiten Runde gegen Das Debashis, einen anderen GM aus Indien, ein Remis erlauben. Bereits zwei Remisen musste Peter Svidler hinnehmen. Der deutsche IM Dennis Wagner konnte dem vielfachen russischen Meister ebenso einen halben Punkt abnehmen wie Viktor Bologan. Insgesamt sind in Gibraltar allein im Masters-Turnier 256 Spieler/innen aus 46 Nationen am Start. Gespielt werden 10 Runden. (wk, Foto: ChessBase)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

wk 150127 moserEva Moser ist mit ihrem Verein OSG Baden-Baden nach einem erfolgreichen Wochenende in der deutschen Frauen Bundesliga auf Titelkurs. Am sechsten Spieltag weist Mosers Team mit einem 4:2 Sieg gegen SK Schwäbisch Hall einen der Hauptkonkurrenten im Kampf um den Titel. Moser legt mit einem Sieg gegen IM Irina Bulmaga den Grundstein zum Erfolg. In der siebenten Runde folgt ein klarer 5,5:0,5 Sieg gegen SF Friedberg. Moser siegt erneut, diesmal gegen WGM Elena Levushkina und ist mit ihrem sechsten Sieg im sechsten Einsatz die Top-Scorerin der Liga. (wk)
Deutsche Frauenbundesliga

wk 150126 wijk r13Magnus Carlsen gewinnt das Tata Steel 2015 in Wijk aan Zee mit 9 Punkten vor Vachier-Lagrave, Giri, So und Ding. Die ersten fünf sind somit alle maximal 24 Jahre alt oder jünger. Der Weltmeister gewinnt das Turnier nach schlechtem Start mit 1/3 dank sechs Siegen in Folge und vier Remisen am Ende. Eine junge Meute bestehend aus dem Franzosen Maxime Vachier-Lagrave, dem erst 20-jährigen Holländer Anish Giri, dem Neo-Amerikaner Wesley So und Chinas Nummer 1 Liren Ding hat es dem Weltmeister aber nicht leicht gemacht. Sie holen aus den beiden Schlussrunden jeweils 1,5 Punkte und landen gemeinsam mit jeweils 8,5 Punkten nur einen halben Punkt hinter Carlsen. Es sieht ganz danach aus als hätte Wijk einen Generationswechsel eingeläutet. Vasil Ivanchuk startet perfekt in das Turnier, führt die ersten Runden das Feld an, muss dann aber doch einen Gang zurück schalten und landet mit 7,5 Punkten am 6. Platz, knapp vor Fabiano Caruana, der mit seinen sieben Punkte nicht zufrieden sein wird. In der Schlussrunde wird er mit Weiß von Vachier Lagrave in einem Najdorf Sizilianer eiskalt ausgekontert. Radjabov holt solide 50%. Der Pole Wojtaszek brilliert mit Siegen gegen Carlsen und Caruana, die beiden Leader der Weltrangliste. Es sind aber seine einzigen Siege im Turnier. Levon Aronian, der Sieger des Vorjahres, wird diesmal mit drei Niederlagen bei nur einem Sieg enttäuschender Zehnter. Weltmeisterin Yifan Hou spielt ihre Erwartung, Saric und Van Wely bleiben kanpp darunter. Baadur Jobava verabschiedet sich versöhnlich mit einem Sieg gegen Radjabov, aber auch mit insgesamt neun Niederlagen und einem Elominus von 31 Punkten aus dem elitären Kreis der 2700-er. In der B-Gruppe sichert sich Yi Wei mit 10,5 Punkten vor David Navara (10) den Sieg und damit einen Platz in der A-Gruppe für 2016. (wk, Foto: ChessBase)
Turnierseite

wk 150124 wijk r11Wijk aan Zee geht an diesem Wochenende in seine beiden finalen Runden. Gestern konnte sich Wesley So, der Neo-Amerikaner mit phiippinischen Wurzeln, mit einem hübschen Angriffssieg gegen den Kraoten Ivan Saric in der Tabelle bis auf einen halben Punkt an Magnus Carlsen heranpirschen. So ist nicht nur als Einziger im Turnier, sondern zudem seit mehr als einem Jahr ungeschlagen. Seine letzte Niederlage war am 21. Jänner 2014 gegen beim Tata Steel gegen Dominguez Perez. Die Siegesserie von Carlsen war in der 10. Runde von Ivanchhuk beendet worden. Bei der Außenrunde in Den Haag wurde der Weltmeister eiskalt mit Schwarz abremisiert. Gestern ließ sich Carlsen gegen Vachier-Lagrave in eine lange Grünfeldinische Diskussion ein, konnte einen Bauern, nicht aber die Partie gewinnen. Siege gelingen gestern auch Anish Giri, im Duell der Holländer gegen Van Wely, und Liren Ding mit Schwarz gegen Radoslaw Wojtaszek. Der Pole ist zuvor mehrfach einer Stellungswiederholung ausgewichen. Georgiens Kreativgenie Baadur Jobava wird nach dem Turnier wohl einen guten Mentaltrainer brauchen. Jobava erreicht immer wieder ungewöhnliche interessante Stellungen und knickt dann ein. Gestern stellt Jobava ohne Zeitnot im 39. Zug eine Figur ein. Weltmeisterin Hou feiert so ihren ersten Sieg, für Jobava ist es die neunte Niederlage in elf Runden. Heute trifft Ding auf Carlsen und Giri auf So. (wk, Foto: ChessBase)
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