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Blog Internationales

Das Jahr 2014 startet mit einem sensationellen Erfolg von Eva Moser beim iV. Internationalen Senator-Max-Gutman-Memorial GM-Turnier in Augsburg, das vom 27. Dezember 2013 bis 4. Jänner 2014 über den Jahreswechsel ausgetragen wurde. Moser besiegt gleich zum Auftakt den heimischen Turnierfavoriten Michael Prusikin (2532) in einer heißen Kampfpartie und lässt vier weitere Siege gegen Christoh Lipock (GER, 2193), IM Velislav Kukov (BUL,2413), FM Jan Rooze (BEL, 2340) und GM Petar Arnaudov (BUL,2442) folgen. In der zweiten Turnierhälfte reichen ein weiterer Sieg gegen IM Chrisoph Renner (GER, 2385) und Remisen gegen GM Schmittdiel (GER, 2440), IM Stefan Bromberger (GER,2500) und in der Schlussrunde gegen IM Julian Geske (GER 2402) zum Turniersieg mit 7,5 Punkten. Eine Elo-Leistung von 2678 (!) bringt zudem die heißersehnte GM-Norm und ein kräftiges Elo-Plus für die Weltrangliste. Wie bei der Staatsmeisterschaft 2006 in der offenen Klasse lässt Moser in einem Rundenturnier die gesamt männliche Konkurrenz hinter sich. Prusikin wird mit 7 Punkten Zweiter. Arnaudov folgt auf Rang Drei bereits mit einem Respektabstand. Ungeschlagen wie Moser wird Bromberger Vierter, allerdings ist er mit acht Remisen bei einem Sieg nur der Remiskönig des Turniers. Mosers Leistung verdient das Prädikat Weltklasse, ist die erzielte Performance doch um rund 50 Punkte höher als die aktuelle Elozahl von Weltmeisterin Yifan Hou. (wk)
Ergebnisse bei Chessresults
Bericht bei Chess-International

Vom 12. bis 18. Dezember wurden in Peking die World Mind Games ausgetragen. Schach war mit je 16 Damen und Herren vertreten. Gespielt wurden die Disziplinen Blitzschach, Schnellschach und das "basikische System" bei dem zwei Spieler zeitgleich zwei Partien gegeneinander spielen, was im Schnellschachmodus doch zu Turbulenzen führte. "Baskisch" lag den Chinesinnen am besten. Zhao Xue, Yifan Hou und Wenjun Ju feierten gleich einen Dreifachsieg. Einen chinesischen Sieg gab es auch im Blitzschach durch Hou vor Valentina Gunina und Anna Muzychuk. Im Schnellschach konnte Gunina den Spieß umdrehen und vor Hou und Ju die Goldmedaille holen. Bei den Herren holt Sergey Karjakin zwei Siege. Er gewinnt das neue baskische System überlegen vor Shakhriyar Mamedyarov und Ruslan Ponomariov und im Bitzschach knapp vor Levon Aronian und Maxime Vachier-Lagrave. Im Schnellschach gibt es durch Yue Wang einen weiteren Erfolg für Gastgeber China. Auf den Plätzen landen Peter Leko und Alexander Grischuk. (wk, Foto: Turnierseite)
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Vom 7. bis 15. Dezember fand in London das jährlich ausgetragene "Chess Classic" statt. Neben einem Open wurde heuer das "Classic Super 16" als Schnellschachturnier mit vier Vierergruppen nebst Viertelfinale, Semifinale und Finale gespielt. Bereits im Viertelfinale kommt es zum Schlager zwischen Anand und Kramnik, den der Russe in der zweiten Partie mit einem Schwarzsieg für sich entscheiden kann. Im Halbfinale ist dann aber auch für Kramnik Schluss. Zwar hat er erneut in der zweiten Partie gegen Nakamura mit Schwarz gute Chancen, verpasst aber eine gewinnträchtige Fortsetzung und stellt am Ende auch noch seinen Turm ein. Den Finaleinzug schafft zudem Boris Gelfand gegen Lokalmatador Michael Adams. Im Finale erweist sich Nakamura als der bessere Schnellschachspieler. Er gewinnt die erste Partie überzeugend und holt sich mit einem Remis in der zweiten den Turniersieg. Das parallel ausgetragene Open gewinnt Carlsons Sekundant Jon Ludvig Hammer vor dem Russen Boris Grachev und dem Franzosen Tigran Gharamian. Insgesamt waren 191 Spieler/innen am Start. (wk, Foto: ChessBase)
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Italiens Fabiano Caruana gewinnt mit 5 Punkten aus 8 Partien das "King´s Tournament" in Bukarest, das mit fünf Teilnehmer doppelrundig ausgetragen worden ist. Caruana scort gegen Nisipeanu, Radjabov und Ponomariov jeweils 1,5:0,5 und kann sich für den ungeteilten Sieg sogar ein 0,5:1,5 gegen den Chinesen Hao Wang leisten. Hinter Caruana fädeln sich in der Tabelle Wang (4,5), Nisipeanu (4), Radjabov (3,5) und Ponomariov (3) im halbe Punkte Abstand ein. (wk, Foto: ChessBase)
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BudvaIm montenegrinischen Budva haben die österreichischen Teilnehmer/innen heute zum letzten Mal die Chance auf volle Punkte - nachdem der vorletzte Spieltag überwiegend nicht die erhofften Resultate brachte. Einzig Robert Rieger (U18) durfte sich über einen Sieg freuen. Martin Christian Huber (U16), der die aussichtsreichste Position auf eine vordere Platzierung innehatte, musste sich nach langem Kampf der Nummer 3 der Setzliste, IM Alexey Zenzera (2428), geschlagen geben. Ein Sieg in der Schlussrunde könnte ihm noch einen Platz unter den Top 15 bringen. Auch für Khanh Do Quoc (U10) ist eine Top-15-Platzierung in Reichweite - nach seinem gestrigen Remis hält er ebenso wie Martin Christian Huber bei 5 Punkten aus 8 Partien. Angelina Zhbanova (MU10) könnte noch den Sprung unter die besten 20 schaffen; Robert Rieger und Julian Maresic (U12) würden mit vollen Punkten die 50-Prozent-Marke erreichen. (em)
Turnierseite, Fotos in der ÖSB-Fotogalerie,
Ergebnisse bei Chess-Results: Klassisches Schach

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