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150519 zalakaros raggerIn bestechender Form präsentierte sich Markus Ragger in der französischen Mannschaftsmeisterschaft. Ragger holt für sein Team Bischwiller sieben Punkte aus acht Partien und hat damit großen Anteil am Meistertitel. Das favorisierte Team aus Clichy wurde im direkten Duell bezwungen. Am Ende holt Bischwiller mit elf Mannschaftssiegen ohne Punkteverlust die Meisterschaft. Ragger darf sich darüber hinaus über eine Elozuwachs von 13 Punkten freuen und liegt in der inoffiziellen Live-Rating-List der Top 100 mit einer Elozahl von 2689 auf Rang 55. Deutschlands bester Spieler, Naiditsch, ist jetzt nur noch einen Punkt vor Ragger. Ab Sonntag wird Ragger für das österreichische Team beim Mitropacup in Mayrhofen spielen. Mit etwas Glück könnte ihm dort der Sprung in die Top-50 der Welt gelingen. Auf den Georgier Baadur Jobava fehlen gerade einmal vier Elopunkte. (wk, Foto: ChessBase)
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150605 FRA chT RaggerMarkus Ragger ist in der französischen Mannschaftsmeisterschaft mt seinem Team Bischwiller nach sechs von elf Runden auf Meisterkurs. In der gestrigen sechsten Runde gewann Raggers Team gegen den Hauptkonkurrenten Cllichy mit 2:1. Dieses Fußballergebnis erklärt sich daraus, dass die Franzosen Remisen nicht zählen. Die Siegpunkte für Bischwiller holten Anish Giri auf Brett 1 gegen Laurent Fressinet und Etienne Bacrot gegen Dmitry Jakovenko. Für Clichy konnte nur Almira Skripchenko am Damenbrett gege Nino Maisuradze gewinnen. Markus Ragger trägt zum Gesamtsieg ein Remis gegen Maxime Vachier-Lagrave (2754) bei. Zusammen mit vier Siegen bei seinen vier Einsätzen davor ist Ragger in der Live-Rating-List mit einer Elozahl von 2684 am 58. Rang der Weltrangliste klassiert. Das ist die höchste bisher erreichte Elozahl des Österreichers. (wk, Foto: ChessBase)
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150526 grandprixFabiano Caruana und Hikaru Nakamura gewinnen die Gesamtwertung des FIDE Grand Prix 2014/2015 und sind damit fix für das kommende Kandidatenturnier qualifziert. Gespielt wurden in dieser Serie vier Turniere in Baku, Tashkent, Tiflis und Khanty-Mansiysk, wo im letzten Turnier Jakovenko, Caruana und Nakamura den Sieg und die Punkte teilen. Lange Zeit sah Evgeny Tomashevsky wie ein sicherer Qualifikant aus, doch das Turnier in Khanty-Mansiysk verhaut er völlig und muss sich mit 30 Punkten für den drittletzten Platz begnügen. In der Gesamtwertung reicht das mit 282 Punkten nur für den vierten Platz hinter Caruana (370), Nakamura (347) und Jakovenko (310). Endstände siehe unter weiterlesen...  (wk, Foto: FIDE)
Official website http://khantymansiysk2015.fide.com

Weiterlesen: Caruana und Nakamura gewinnen FIDE Grand Prix

150522 zalakarosMarkus Ragger kämpft in der Schlussrunde des stark besetzten Opens in Zalakaros am Spitzenbrett mit Schwarz in der direkten Begegnung mit dem Letten Igor Kovalenko um den Turniersieg. Zwei Züge vor der Zeitkontrolle verpasst Ragger den Übergang in ein gewonnenes Bauernendspiel, das mit kurzer Bedenkzeit einfach nicht richtig zu berechnen war. Ragger dominiert die Partie trotzdem weiter, mehr als ein Endspiel mit Turm und Springer gegen Turm erreicht er aber nicht. Remis. Damit gewinnt Kovalenko mit 7 Punkten vor Boruchovsky, Ragger, Adhiban und Adam Horvath, die allesamt 6,5 Punkte erreichen. Adam Horvath wird als bester Ungar zugleich Landesmeister. Ragger darf sich neben dem dritten Preisgeld über die beste Turnierperformance (2734) und acht Punkte für die Weltrangliste freuen. Die Normenchancen der Österreicher lösen sich am Schlusstag ins Nichts auf. Robert Kreisl hat gleich doppeltes Pech. Die Partie gegen Peter Prohaszka kann er nicht wie erhofft ins Remis führen, trotz der Niederlage verpasst er die GM Norm mit einer Performance von 2598 (!!) nur um lächerliche zwei Punkte. So bleibt als Trost ein Zugewinn von 20 Elopunkten. Andreas Diermair war einer GM Norm auch nahe. Entscheidend für das Mißlingen war wohl weniger die Schwarzniederlage in der Schlussrunde gegen Tamas Banusz als die Partie gegen Dennis Wagner in der sechsten Runde. Die IM-Normchancen von Mesaros und Dragnev vor der Schlussrunde waren ob der starken GM-Gegnerschaft eher theoretischer Natur. Ihr Auftritt in Zalakaros bringt ihnen aber ein anerkennendes Lob von Turnierdirektor Tamas Horvath: "Die Jungs spielen schon stark!". Mario Schachinger lässt das Turnier mit dem einzigen heutigen Sieg eines Österreichers versöhnlich ausklingen, bei Peter Schreiner war hingegen die Luft schon draußen. In Summe ein erfreulicher Auftritt der sieben Österreicher, auch wenn zu einer Norm oder zum Turniersieg letztlich ein Alzerl Glück gefehlt hat. (wk)
Ergebnisse bei Chess-Results: Open über 2300, B-Turnier unter 2400
Fotos (ÖSB Fotogalerie)

150521 zalakarosEine Runde vor Schluß sind die Karten in Zalakaros gemischt. Markus Ragger benötigt nach seinem heutigen Remis gegen Berkes morgen mit Schwarz einen Sieg gegen Kovalenko um das Turnier zu gewinnen. Gute Chancen auf eine GM-Norm hat Robert Kreisl nach seinem Schwarzsieg gegen Robert Ruck. Morgen reicht Kreisl bereits ein Remis gegen GM Peter Prohaszka (2582). Chancen auf Normen haben auch noch Andreas Diermair, Florian Mesaros und Valentin Dragev. Ihre Aufgabe ist aber um einiges schwerer. Diermair benötigt gegen GM Tamas Banusz (2590) für eine GM-Norm ebenso einen Schwarzsieg wie Florian Mesaros gegen GM Vladimir Burmakin (2585) für eine IM-Norm. Valentin Dragnev könnte im letzten Moment dank "guter Auslosung" auch noch eine IM-Norm schaffen. Allerding muss gegen GM Robert Ruck (2562) ein Sieg her. Die letzte Runde beginnt in Zalakaros morgen bereits um 09:30 Uhr. (wk)
Ergebnisse bei Chess-Results: Open über 2300, B-Turnier unter 2400
Live-Übertragung (ab 09:30 Uhr), Fotos (ÖSB Fotogalerie, neue Bilder!)

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