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Das "Favoritensterben" beim World Cup geht munter weiter. Nachdem im Achtelfinale bereits Morozevich, Karjakin, Gelfand, Iwantschuk und Nakamura auf der Strecke blieben, erwischte es im Viertelfinale auch Caruana, Kamsky und Svidler. Einzig Kramnik zeigt sich bisher souverän und zieht mit einem 1,5:0,5 gegen Korobov problemlos ins Semifinale. Die anderen drei Semifinalisten sind allesamt in die Kategorie Sensation zu stufen. Der Franzose Vachier-Lagrave besiegt mit Caruana die Nummer 2 der Setzliste in den Schnellpartien und steigt mit dem Gesamtscore von 2,5:1,5 auf. Als letzter Westeuropäer wird er heute auf Kramnik treffen. Im zweiten Semifinale spielen zwei junge Russen. Dmitry Andreikin wirft seinen renommierten Landsmann Peter Svidler ebenfalls erst in den Schnellschachpartien aus dem Bewerb. Die Sensation ist bisher ist Evgeny Tomaschevsky. Sein Zweikampf im Achtelfinale gegen Morosevich war an Spannung kaum zu überbieten. Im Viertelfinale biegt Tomashevsky dann Gata Kamsky bereits in den klassischen  Partien mit einem Schwarzsieg am zweiten Tag. Da Kramnik für das Kandidatenturnier bereits qualifiziert ist, werden zwei der drei jungen Löwen einen Platz in diesem begehrten Turnier ergattern. (wk, Foto: Turnierseite)
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Nachdem im Tie-Break der 3. Runde mit Grischuk gege Le ein weiterer Favorit auf der Strecke geblieben ist und sich Morozevich gegen Ragger-Bezwinger Vitiugov und Karjakin gegen Eljanov nur mit Mühe in den Blitzpartien durchsetzen konnten, begann gestern das Achtelfinale mit einer Traumpartie von Gata Kamsky gegen Mamedyarov. Der Amerikaner zaubert eine wahre Opferorgie aufs Brett, holt sich den schwarzen König nach vorne und siegt bereits im 30. Zug. Siege in der ersten Partie gelingen auch Caruana gegen Granda Zuniga, den letzten 2600-er im Feld und Kramnik mit Schwarz gegen Iwantschuk. Die Partien Morozevich gegen Tomashevsky, Le gegen Svidler, Adreikin gege Karjakin, Nakamura gegen Korobov und Vachier-Lagrave gegen Gelfand enden mit Punkteteilungen, wobei vor allem Le gegen Svidler gute Gewinnchancen verpasst hat. Heute folgt ab 15:00 Uhr die Rückrunde. (wk, Foto: Turnierseite)
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Spanned verläuft das Achtelfinale des World Cups. In der gestrigen ersten Runde gibt es in den 16 Partien gleich 8 Sieger. Tomashevsky, Le, Nakamura, Gelfand, Kamsky, Vachier-Lagrave, Svidler und Grii gehen jeweils mit 1:0 in Fürhung. Für sechs von ihnen ist es bereits das Ticket für das Viertelfinale, denn heute enden 13 der 16 Partien mit Remis. Lediglich Granda Zuniga kann seine Niederlage der ersten Runde kompensieren und ebenso noch das Tie-Break erreichen wie Alexander Girschuk, der Le in 154 Zügen eine lange ausgeglichen Stellung doch noch abnimmt. Nakamura gewinnt gegen Adhiban als einziger mit 2:0. Daraus folgt, dass alle Remisspieler des ersten Tages mit weiteren Remisen am zweiten Tag in den morgigen Stichkampf gehen. Insgesamt wird es zehn Tie-Break Entscheidungen geben. Draußen ist hingegen mit Levon Aronian bereits die Nummer 1 der Setzliste. Er kann seine Weißniederlage nicht mehr kompensieren. In den Stichkampf müssen mit Caruana, Grischuk und Kramnik die drei weiteren Top-Vier Spieler. (wk, Foto: Turnierseite)
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Im Tie-Break der zweiten Runde setzten sich mit ein paar Ausnahmen die Favoriten durch und bestätigten, dass die Schnellpartien ihre Chancen verbessern. Eine der Überraschungen ist das Ausscheiden von Michael Adams, der vor kurzem das GM Turnier in Dortmund vor Kramnik gewinnen konnte. In den Schnellpartien des Worldcups zieht er mit 0,5:1,5 gegen Yuriy Kryvoruchko den Kürzeren. Draußen ist auch der Georgier Baadur Jobava. Anton Korobov gewinnt insgesamt mit 3:1. Den spannendsten Zweikampf lieferten sich der siebzehnjährige Daniil Dubov und Ex-Weltmeister Ruslan Ponomariov, dem dieses Format in der Vergangenheit stets gut lag. Nach insgesamt sechs Remisen, nicht alle davon waren ausgekämpft, musste eine letzte Blitzpartie entscheiden. Dubov hatte Weiß und sechs Minuten Bedenkzeit, Ponomariov Schwarz und nur vier Minuten, wäre aber mit einem Remis weiter gewesen. Nach spannendem Verlauf entscheidet Dubov die "Armageddon" Partie für sich. Ponmariov ist draußen. Heute startet um 15:00 Uhr die Runde der letzten 32. (wk, Foto: Turnierseite)
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Vorbei ist das World Cup Abenteuer 2013 für Österreichs Hoffnung Markus Ragger. In der Rückrunde gegen Nikita Vitiugov überrascht Ragger mit einem Grünfeldinder. Der Russe zeigt aber sein psychologische Klasse und wählt mit Weiß eine Nebenvariante, die er noch nie gespielt hatte. Das ungestüme 5.h4 verschärft die Partie und Vitiugov opfert bereits im 12. Zug auf h7 die Qualität. Die Stellung wird unklar. Im 18. Zug greift Ragger mit Da5 daneben. Der beabsichtigte Gegenangriff kommt zu spät. Ragger gibt im 31. Zug auf. Unterm Strich bleibt Positives. Erstmals hat ein Österreicher im World Cup eine Runde überstanden. Ragger war zudem der beste deutschsprachige Spieler und darf sich über ein Preisgeld von 6.000 Euro freuen. Insgesamt sind neben Vitiugov noch weitere 16 Spieler bereits für das Achtelfinale qualifiziert. 30 Spieler müssen heute noch ins Tie-Break, darunter Aronian, Kamsky, Svidler, Karjakin und Kramnik. Out sind bereits Peter Leko und Alexej Shirov. Das Tie-Break beginnt heute wie üblich um 15:00 Uhr. (wk, Foto: ChessBase)
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