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150218 zuerichViswanathan Anand stoppt gestern den Erfolgslauf von Hikaru Nakamura. Der Amerikaner gewann überzeugend das Gibraltar Open und legt auch in Zürich mit 2,5/3 ordentlich los. Doch gestern zeigte Anand seine alte Klasse. In einem Lf4 Damengambit, mit dem er auch bei der WM gegen Carlsen eine Partie überzeugend gewinnen konnte, schafft Anand eine Musterpartie und übernimmt damit von Nakamura die Führung im Turnier. Heute trifft Nakamura auf Aronian während Anand mit Schwarz gegen Karjakin spielt. In der dritten Partie stehen sich Caruana und Kramnik gegenüber. Kramnik liegt mit vier Remisen am dritten Platz während Caruana, Aronian und Karjakin bei 1,5 Punkten aus 4 Partien halten. Nach der heutigen Schlussrunde im Standardschach folgt morgen die "Rückrunde" im Schnellschach. (wk, Foto: Turnierseite)
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150216 grandprixVom 15.-28. Februar findet in Tiflis der Auftakt zum neuen Grand Prix Zyklus statt. Diesmal stehen nur vier statt bisher sechs Turniere am Programm. Den Kampf um einen Platz im nächsten Kandidatenturnier beginnen die Teilnehmer ohne großes Abtasten. Die beiden Elofavoriten glänzen mit Schwarzsiegen. Alexander Grischuk, in der Live-Rating Liste bereits hinter Carlsen und vor Caruana die Nummer 2, gewinnt gegen Rustam Kasimdzhanov ebenso wie Anish Giri gegen Peter Svidler. Im Kampf der Nummern drei und vier der Setzliste stolpert Maxime Vachier-Lagrave in einem Najdorf Sizilianer über Shkhriyar Mamedyarov. Dabei ist MVL selbst einer der großen Experten mit Schwarz in dieser Eröffnung. Der einzige Weißsieg der Runde gelingt Evgeny Tomashevsky gegen Baadur Jobava, der in seiner kreativen Spielweise bereits im 15. Zug eine Figur reinknallt, nur um wenig später ein Endspiel mit zwei Bauern gegen eine Figur verteidigen zu müssen. Die Partien zwischen Leinier Dominguez Perez und Teimour Radjabov sowie Dmitry Andreikin und Dmitry Jakovenko zeigen die Solidität der Berliner Mauer und enden rasch friedlich mit Remis. (wk, Foto: ChessBase)
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150216 zuerichIn der zweiten Runde brilliert Viswanathan Anand gegen Levon Aronian mit einem Figurenopfer. In einem Grünfeldinder weicht Anand im 12. Zug von einer Vorgängerpartie ab, die er im WM-Kampf gegen Carlsen gespielt hatte. Drei Züge später bietet er ein Figurenopfer an, das Aronian praktisch annehmen muss. Die daraus entstehende Stellung ist entzückend unklar, aber ein Minenfeld für jenen Spieler, der unvorbereitet hineintappt. Auch Aronian schafft es nicht unbeschadet zu bleiben und bereits im 20. Zug steht Anand klar auf Gewinn. Wenige Züge später gibt Aronian auf. Dieser Sieg ist für Anand Balsam nach seinem schlechten Abschneiden knapp zuvor in Baden-Baden. In der Tabelle liegen Nakamura und Anand nun gleichauf an der Spitze, da die gestrigen Partien zwischen Kramnik und Nakamura bzw. Karjakin und Caruana remis enden. (wk, Foto: Turnierseite)
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150215 zuerichVom 13. bis 19. Februar findet in Zürich die Chess Challenge 2015 statt, die in einnem interessanten Modus ausgetragen wird. Am Eröffnungstag spielen sich die sechs Top-Stars - heuer sind es Caruana, Nakamura, Anand, Kramnik, Aronian und Karjakin - in einem Blitzturnier die Startnummern aus. Es folgt ein fünf Runden langes Turnier im Standardschach. Diese Partien zählen für die Gesamtwertung doppelt. Am Schlusstag stehen noch fünf Schnellschachrunden am Programm, die ebenfalls für die Gesamtmwertung zählen, aber einfach. Der erste Sieger im Turnier ist Nakamura. Er gewinnt mit Schwarz in einem umkämpften Najdorf-Sizilianer gegen Caruana. Anand und Kramnik sowie Aronian und Karjakin trennen sich mit einem Remis. Die heutige zweite Runde beginnt um 15:00 Uhr. Sie wird auf der Turnierseite ebenso live übertragen wie auf dem Schachserver von ChessBase. Einen Live Kommentar gibt es auf www.schach.de von Klaus Bischoff auf Deutsch. Die Kommentare sind für Premium Mitglieder kostenlos. Premium Account im ChessBase Shop kaufen... (wk, Foto: Turnierseite)
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150210 badenbadenSpannend verläuft das GM Turnier der Weltklasse in Baden-Baden. Carlsen und Naiditsch gehen punktegleich in die Schlussrunde. Carlsen verpasst gegen Bacrot nur knapp einen möglichen Sieg. Da Naiditsch gegen Aronian ebenfalls über ein Remis nicht hinaus kommt und Caruana mit Schwarz trotz eines Mehrbauern gegen Baramidze nicht gewinnen kann, liefern sich Caruana und Naiditsch einen Stichkampf um den Sieg. In den beiden Schnellpartien gewinnt jeder seine Weißpartie, die beiden Blitzpartien enden Remis. In der entscheidenden Armageddon Partie holt sich Carlsen mit einem Sieg in einem Najdorf Sizilianer schließlich doch noch den Turniersieg. Trotzdem war Naiditsch die Überraschung des Turniers. Caruana, Adams und Bacrot zeigen solide Leistungen, Aronian schafft "nur" die 50% Marke. Ein rabenschwarzes Turnier erwischt Anand. Er gewinnt zwar gegen Baramidze muss aber gegen Carlsen, Aronian und in der Schlussrunde gegen Adams Niederlagen hinnehmen. David Baramidze zahlt in diesem Klassefeld Lehrgeld. Am Ende zeigt er aber heroische Verteidigungsleistung gegen Caruana. (wk, Foto: ChessBase)
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