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Hochkarätig besetzt sind die ruissischen Mannschaftsmeisterschaften. Nach vier Runden führen drei Teams mit je 7 von 8 möglichen Punkten: SPb Chess Fed, Yugra und Malakhit Chess Club. Letzterer und St. Petersburg bringen ebenso wie Economist und SHSM einen Eloschnitt über 2700 auf die Waage. Im Spitzenkampf der vierten Runde zwischen diesen beiden Teams gab es allerdings sechs Remisen. Am Start sind insgesamt 18 Teams. Gespielt werden aber nur sieben Runden. Im Damenbewerb mit sechs Mannschaften teilen sich Yugra und SHSM Moskau mit je fünf Punkten aus drei Runden die Führung. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierwebsite
Ergebnisse bei Chessresults: RUS-Team Herren, RUS-Team Damen

Ein Deutscher mit Tirolerhut ist Doppelstaatsmeister. Nach seinem Erfolg mit Jenbach in Österreich gewinnt Philipp Schlosser mit der OSG Baden-Baden nun auch in Deutschland überlegen den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters. Das Team macht vorzeitig alles klar und legt am Ende mit 30 Punkten einen Respektabstand zu Mülheim Nord, das sich im direkten Duell mit Markus Raggers SG Solingen Rang 2 mit 25 Punkten sichert. Ragger überzeugt erneut am Spitzenbrett mit 8,5 Punkten aus 15 Partien, darunter Remisen gegen Swidler, Giri und Vachier-Lagrave. Eifrigster Punktesammler bei Meister Baden-Baden ist Etienne Bacrot mit 11,5/15. Schlosser holt mit 10/12 das beste Percentage (83%). Einen Hut müsste man tragen... (wk, Foto: Website Bundesliga)
Website Deutsche Schachbundesliga

Alles ist möglich. Eine Runde vor Schluss kämpft sich ein angeschlagen wirkender Magnus Carlsen wieder zurück im Kampf um den Sieg. Zuerst kommt Kramnik gegen Gelfand über ein Remis nicht hinaus, obwohl er einiges probiert um doch den ganzen Punkt zu holen. Zu diesem Zeitpunkt ist das Remis für den Russen kein Drama, weil Carlsen mit Schwarz gegen Radjabov kaum mehr als symboliischen Vorteil hat. Doch der Norweger zeigt wieder seine große Kämpferqualität und seine Vormachtstellung im Endspiel. Er versucht lange etwas Spannung in der Stellung zu halten und profitiert dann von der Zeitnot und der schlechten Form des Aserbeidschanders in diesem Turnier. In den beiden weiteren Partien überschreitet Iwantschuk gegen Swidler zum fünften Mal in diesem Turnier die Zeit und Grischuk trennt sich von Aronian mit Remis. In der morgigen Schlussrunde trifft Carlsen auf Swidler und Iwantschuk auf Kramnik. Die Ausgangslage ist schwer für Kramnik, da bei Punktegleichstand Carlsen in der Drittwertung mit der höheren Anzahl an Siegen sich das Recht des WM-Herausforderers erkämpfen würde. Die spannende Schlussrunde wird morgen am 1. April (kein Scherz) live auf der Turnierwebsite übertragen und kommentiert. (wk, Foto: Turnierseite)
Offizielle Turnierseite

Der Italiener Fabiano Caruana gewinnt überzeugend das Super-GM Turnier in Zürich vor Anand sowie Kramnik und Gelfand. Erst in der Rückrunde des Viererturniers gibt es auch Ganzentscheidungen. In der vierten Runde besiegt Caruana mit Schwarz Weltmeister Anand und setzt damit den Grundstein zu seinem bisher vielleicht größten Erfolg. In der Schlussrunde macht der Italiener mit einem zweiten Sieg gegen Gelfand seinen Sieg überzeugend. Anand kann mit einem Erfolg gegen Kramnik noch die rote Laterne abgeben, die sich am Ende Kramnik und Gelfand mit je einer Niederlage und sieglos teilen. (wk, Text/Foto: Schachgesellschaft Zürich)
Website Schachgesellschaft Zürich

Der Ukrainer Pavel Eljanov gewinnt mit 8 Punkten aus 10 Partien das starkbesetzte Open in Reykjavik vor Wesly So (PHI) und Bassem Amin (EGY), beide punktegleich mit dem Sieger. Hinter Anish Giri ud Ivan Cheparinov landet der Chinese Yi Wei mit 7,5 Punkten auf Rang 6. Das 1999 geborene Talent erzielt damit seine dritte GM-Norm und ist nun der jüngste Großmeister der Welt. Von den Österreicher/innen schlägt sich Peter Schreiner mit Rang 37 und einer Performance von 2486 bei 6,5 Punkten bestens. Gute 6 Punkte holt Andreas Diermair, während Lukas Handler mit 5,5 Zählern doch ein paar Elopunkte einbüßt. Katharina Newrkla erzielt 5 Punkte. Gute 5,5 Punkte gelingen Kiaras Pretterhofer, Alexander Newrkla übertrifft mit 4,5 Punkten seine Erwartung. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

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