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140624 gp damen r5Weltmeisterin Yifan Hou zeigt sich im fünten Turnier des Damen Grand Prix am georgischen Lopota-See wieder von ihrer besten Seite. Hou führt nach fünf Runden mit 4,5 Punkten vor ihrer chinesischen Landsfrau Wenjun Ju und Lokalmatadorin Nana Dzagnidze (beide 4). Hou gibt nur gegen ihre schärfste Konkurrentin, die Inderin Humpy Koneru, ein Remis ab, siegt aber gegen Stefanova, Khotenashvili, Zhao und Muminova. Im Gesamtklassement hat Hou noch Aufholbedarf, ist ihr der Auftakt in Genf doch gänzlich misslungen. Diese Scharte lässt sich aber ausbessern, zählen im Grand Prix jeweils die besten drei von vier Ergebnissen. Nach vier Bewerben führt in der Gesamtwertung Anna Muzychuk vor Koneru und Bela Khotenashvili. Ein Sieg am Lopota-See könnte Hou aber weit nach vorne bringen. Gefährlichste Konkurrentin ist Koneru mit zwei Turniersiegen. Je einen Turniersieg haben bisher Khotenasvili und Hou gefeiert. (wk, Foto: Turnierseite)
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140614 stavanger r9Sergey Karjakin wiederholt in Stavanger seinen Vorjahressieg. In der Schlussrunde gelingt Karjakin mit Schwarz gegen Caruana sein dritter Sieg in Serie und gewinnt damit trotz eines schwächeren Turnierstarts mit zwei Remisen und einer Niederlage gegen Aronian mit 6 Punkten vor Carlsen (5,5). Der Weltmeister behält im Norwegerduell gegen Agdestein die Oberhand, bekommt aber wegen der Niederlage Caruanas keine Chance mehr für einen Stichkampf. Alexander Grischuk wird nach einem glücklichen Sieg gegen Kramnik mit 5 Punkten alleiniger Dritter gefolgt von Caruana und Topalov, der sich gestern von Aronian mit Remis trennt, aber eine Gewinnchance verpasst. Ex-Weltmeister Kramnik wird hinter Aronian, Svidler und Giri nur Vorletzter. Dabei hat Kramnik nach fünf Runden noch geführt, doch die Niederlage gegen Erzfeind Topalov wirft ihn komplett aus der Bahn. Im Finale holt er nur mehr ein Remis aus vier Partien. Das hat es bei Mister "Supersolid" wohl noch nie gegeben. Dem krassen Außenseiter Simen Agdestein geht in den letzten beiden Runden die Energie aus. Trotz des letzten Platzes hat der Norweger mit sieben Remisen schwer überzeugt und hinter Karjakin die meisten Elopunkte gewonnen. (wk, Foto: No Logo Norway Chess 2014)
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140613 stavanger r8Sergey Karjakin ist mit einem Doppelschlag gegen Giri und Kramnik der große Sieger der Runden 7 und 8 im norwegischen Stavanger. In einer Monsterpartie von 161 Zügen verpasst Giri nach ewiglangem Lavieren und einem letztlich gelungenen Durchbruch einen forcierten Gewinn und muss am Ende gegen Karjakin sogar noch den König umlegen. Gestern presst Karjakin in einer lange ausgeglichenen Stellung gegen Kramnik etwas Vorteil aus der Stellung und nützt im Endspiel seine Chance zum zweiten Sieg in Folge. Damit geht Karjakin plötzlich mit 5 Punkten aus 8 Partien als Führender in die heutige Schlussrunde, da Carlsen gestern gegen Svilder einen klaren Gewinn verpasst und nur remisiert. Die Entscheidung um den Turniersieg fällt heute ab 14:30 Uhr in der direkten Partie zwischen Caruana und Karjakin. Carlsen spielt das Norwegerduell gegen Agdestein, der gestern gegen Topalov erstmals verliert, und kann mit einem  Sieg noch um den Gesamtsieg kämpfen, sofern Karjakin nicht gewinnt. (wk, Foto: ChessBase)
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140609 stavanger r5Tragische Irrtümer und vergessene Varianten prägen das GM-Turnier der Weltelite in Stavanger. In den Runden vier und fünf gibt es insgesamt vier Ganzentscheidungen, allesamt zugunsten der Weißspieler. Doch eigentlich gewann jedesmal der "Falsche". Einzig Kramnik gewinnt dank eines Versehens von Caruana gestern ein Turmendspiel, dass Remis hätte werden sollen und übernimmt vom Italiener die Führung. In der vierten Runde überspielt Grischuk in einem Grünfeldinder Karjakin mit Schwarz, am Ende gewinnt Karjakin. Gestern steht Carlsen gegen Aronian auf Verlust, doch der Armenier verpasst die vollständige Paralyse der gegnerischen Stellung und lässt den Weltmeister wieder ins Spiel und zum Sieg kommen. Hollands Anish Giri vollendet die Reihe der "falschen Ergebnisse" gegen Topalov und dreht nach einigen schwächeren Zügen des Bulgaren die Stellung vom Verlust zum Gewinn. Der Held des Turniers ist der zweite Norweger im Feld, Simen Agdestein. Der ehemalige Profifußballer hat zumindest 130 Elopunkte weniger als jeder seiner Konkurrenten, hält aber ungeschlagen bei fünf Remisen und hätte gegen Aronian, Karjakin und gestern gegen Grischuk sogar gewinnen können. Zum zweiten Mal verteidigt Agdestein gegen Grischuk seine Spezialvariante der französischen Verteidigung, die von allen Konkurrenten nur ungläubiges Staunen hervorruft. Während sie Karkjakin und Grischuk als gefährlich bis unspielbar einschätzten, meinte Agdestein in der Pressekonferenz nur, "Schwarz ist ok". Das Ergebnis gibt ihm Recht... (wk, Foto: ChessBase)
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140607 stavanger r3Fabiano Caruana bleibt nach seiner Partie gegen Magnus Carslen in Stavanger in Führung, gibt aber seinen ersten halben Punkt ab. Carlsen erzielt in der Eröffnung etwas Vorteil greift dann aber daneben und muss sich in ein Endspiel mit einer Figur weniger retten. Der Norweger schafft es aber alle gegnerischen Bauern zu vernichten und ein Remis zu retten. Ebenfalls unentschieden enden die Partien zwischen Svidler und Topalov sowie Karjakin gegen Agdestein. Simen Agdestein, der zweite Norweger im Feld und krasser Außenseiter, holt sein drittes Remis und ist weiter ungeschlagen. Ganz zufrieden wird er aber nicht sein, war gegen Karjakin sogar ein Sieg möglich. Ein Desaster erleidet Levon Aronian mit Schwarz gegen Alexander Grischuk. Die Nummer 2 der Weltrangliste trifft die Eröffnung nicht gut und steht bereits nach 14 Zügen auf Verlust. Nach dem gestrigen Ruhetag kommt es heute zum Treffen der Jungstars zwischen Caruana und Giri. Carlsen trifft mit Schwarz auf Topalov. (wk, Foto: ChessBase)
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