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Georg Danner ist der Mann des ersten Drittels der im St. Veiter Fuchspalast laufenden österreichischen Senioren-Staatsmeisterschaften. Im Moment scheint IM Georg Danner wohl nichts aufhalten zu können. Die knapp 67-jährige österreichische Schachlegende ist auf bestem Wege zur neuen Nummer eins der österreichischen Senioren. Der Dauerläufer unter den führenden Oldies in der nationalen Szene ist mit Siegen über Fernschach-Super-Oldie Sven Teichmeister und gegen das nationale Meisterduo MK Harald Hicker & ÖM Felix Winiwarter famos aus den Startlöchern gekommen. (wk, Text: Alflred Eichhorn)
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Freilich ist sein Titel-Tischlein noch nicht komplett gedeckt, denn erfreulicherweise für die Kärntner & Osttiroler Schachszene erwischt Alfred Bodner mit seinem grandiosen Auftaktremis gegen Mitfavorit FM Hans Singer und den zwei Siegen über Josef Gallob sen. und Alfred Enzendorfer einen idealen Auftakt-Galopp.

Erwartungsgemäß gut auf Kurs ist auch Hans Singer, eine weitere nach Heimo Titz, der leider nicht mitwirkt, prägnante Schachpersönlichkeit vom SC Die Klagenfurter. Der 64-Jährige hat wohl einen Podestplatz auf seiner persönlichen Rechnung. Und auf eigene Sache bezogen ist dies nicht so schlecht für den Veranstalterverein ASVÖ St. Veit mit seinem Dirigent Friedrich Knapp. In Anlehnung ans Vorjahr – wo IM Danner nur als Achter eingezogen ist – bleibt das erwartete „Podestgerangel“ wohl bis Sonntag (Siegerehrung) weiter offen und einigermaßen ausgeglichen.

Aus dem übrigen Kreis der „Kärntner Verdächtigen“ ist MK Heimo Töfferl, besonders aber Maria Saals bester Oldie Arnulf Ramusch (Remis gegen Töfferl) mit zwei Zwischenzählern attraktiv ins Rennen gegangen. Dasselbe Score mit zwei Zählern machen auch MK Thomas Bürger und Hans Turian für sich geltend. Keineswegs außen vor im Tagesgeschäft um die Top 3 gelassen werden sollte der ehemalige Kärntner Landesmeister MK Klaus Nickl. Der 70-jährige Edelsteirer hat genug Klasse, um in diesem Feld (31-Top-Senioren) seine gefürchteten Ideen auf die gegnerischen Bretthälften zu manövrieren.

Im Übrigen gilt das wohl auch für einige andere, die in dieser „St. Veiter-Schach-Senioren-Woche“ noch die eine oder andere Tagesüberraschung zum Besten geben werden. In diesem Sinne dem österreichischen Seniorenschach eine wunderschöne Schachwoche und einen schönen Aufenthalt in der St. Veiter Sonnenstadt.

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