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IM Danner – als Schachtausendsassa zum Seniorenboss

Quasi die steirische „Kombinationskeule“ bei der im St. Veiter Fuchspalast zu Ende gegangenen Senioren-Staatsmeisterschaft 2013 schwang Topfavorit Georg Danner. Der 67-Jährige veredelte seinen Nummer-1-Status zum völlig verdienten Titelgewinn mit gerade Mal drei zugelassenen Punkteteilungen innerhalb neun attraktiver Spieltage. Die wohl lebende Schachlegende fügte seinem Erfolgslauf auf Kärntner Boden (GM-Norm in Velden) einen weiteren famosen Turniersieg jetzt zu. Das war IM Danners gelungener Auftakt zum Einsatz in sieben nationalen Meisterschaften!

Keineswegs im Schatten des Siegers stand Kärntens Maß MK Heimo Töfferl.
Im Gegenteil – mit drei Siegen am Stück und einem Remis gegen den Champion schaffte das regionale Denksport-Urgestein jüngeren Datums aus der Lavantaler Metropole Wolfsberg Superrang zwei. Vielleicht auch ein Fingerzeig für den 64-Jährigen zu seinem Trip zur Senioren-WM. (wk, Text: Alfred Eichhorn)

 

Zweifelsfrei den Part eines Kämpfers vor dem Herrn lebte Niederösterreichs „Vorzeige-Oldie“ ÖM Dr. Felix Winiwarter mit seiner Dauerpräsenz im Top-3-Kreis aus. Dieser 83-jährige Ausnahme-Könner vertrat zudem die Spezies Titelverteidiger nahezu perfekt, steckte einen Verlust gegen Danner locker weg und schaffte sogar noch den Punktegleichstand mit ihm. Sein zweiter Stolperstein am Finaltag gegen Oberösterreichs „Feld-Youngster“ Alfred Enzendorfer (61) war ein bisschen seiner Silber-Mission geschuldet, konnte ihn freilich aber nicht am „souveränen“ Podest-Beschlag vor seinem nun punktgleichen, gesamt-aufzeigenden Bezwinger (beide Sechs) hindern. Mit MK Klaus Nickl etablierte sich ein zweiter Steirer im Kreis der nationalen Topsenioren, knapp vor dem Wiener Adolf Hirsch (beide 5,5) und Niederösterreichs Seniorenreferent ÖM Friedrich Wöber als Bester der Akteure mit fünf Punkten vor Hans Singer, Karl Gneiss und Herbert Titz.

Unisono Lob für diese gelungene Veranstaltung gab’s sowieso. Denn rundum (bei der Siegerehrung im Namen der Spieler von Champion Danner kundgetan) gab es Applaus für diese Senioren-ÖS in der „Schachstadt“ St. Veit an der Glan.
Auch Österreichs Schachpräsident Prof. Kurt Jungwirth beteiligte sich zusammen mit St. Veits Sportstadtrat Manfred Kerschbaumer, indem sie die Teilnehmer zum „Rippalan-Essen“ im St. Veiter Autohof einluden.
Lob gab es im Besonderen für Friedrich Knapp der diese Veranstaltung – einmal mehr –  zuverlässig und souverän mit seinem „Familienteam des Schachvereins ASVÖ St. Veit“ zur vollsten Zufriedenheit abwickeln konnte. Daniel und Andreas Knapp fungierten als Co-Schiedsrichter, Gattin Andrea verwöhnte die Teilnehmer mit „süßen Köstlichkeiten“.
Ein sportlicher Nachschlag: „Das Kampfgeist bei dieser Senioren-ÖS hat mich echt überrascht“, meinte Friedrich Knapp der auch die Fairness der Teilnehmer besonders hervorhob.

Alfred Eichhorn

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