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161014 Carlsen Kinostart2013 erklimmt das 22-jährige norwegische Ausnahmetalent Magnus Carlsen im indischen Chennai den Thron der Schachwelt. Dank seiner einzigartigen Kreativität und einem entscheidungssicheren Instinkt ließ Carlsen aber bereits mit 13 Jahren bestens vorbereitete Großmeister alt aussehen. Heute wird er von den Medien als neuer Popstar gefeiert, vom „Time Magazine“ gar unter den „einflussreichsten Menschen der Welt“ geführt. In MAGNUS entdeckt man einen ehrgeizigen, aber auch sehr einsamen und sensiblen jungen Mann, der vor allem dann aufblüht, wenn er sich im Kreise seiner Familie bewegt. Auf einen umfassenden Fundus an Archivmaterial und Home-Videos zurückgreifend, gibt MAGNUS Einblicke in das Heranreifen eines Genies.

Vom 11. bis 30. November findet in New York die Schachweltmeisterschaft 2016 statt zwischen Titelverteidiger Magnus Carlson und seinem Herausforderer Sergei Karjakin.

„Die beeindruckende Geschichte eines Ausnahmetalents – kurzweilig, spannend und mit vielen attraktiven Aufnahmen aus seiner Kindheit gespickt." Ab 11. November im Kino. (wk, Info/Text/Bild: Filmcasion & Polyfilm GmbH)

Link: http://www.magnus-derfilm.de, Trailer bei Youtube

160924 TagdesSportsWeil der Heldenplatz aufgrund des provisorischen Parlamentsumzugs als Austragungsort nicht mehr zur Verfügung stand, geht der Tag des Sports gleichsam einen logischen Schritt weiter. Er übersiedelt in den Prater, in den bewegten Hotspot Wiens, dorthin, wo 365 Tage im Jahr Sport stattfindet. „Der Wiener Prater als neue Location für den Tag des Sports ist eine ideale Lösung. Hier wurde aufgrund der erforderlichen Übersiedlung nicht nur aus der Not eine Tugend gemacht, sondern der nächste Schritt nach vorne gesetzt, den diese erfolgreiche Veranstaltung benötigt. Der Tag des Sports kann und wird weiterwachsen“, freut sich Sportminister Mag. Hans Peter Doskozil über den ersten Tag des Sports im Wiener Prater. „Dort bieten wir allen Sportverbänden und Sportorganisationen die perfekte Bühne, um sich selbst bestmöglich präsentieren und in Szene setzen zu können. Endlich haben alle genug Platz, viele verschieden Sportarten auch gleich ausprobieren zu können.“

Der Österreichische Schachbund ist auch heuer wieder am Tag des Sports mit einem Stand vertreten. Regina Theissl-Pokorna, sie führte am Spitzenbrett das Nationalteam bei der Olympiade in Baku zum guten 29. Platz unter 140 Nationen, und Georg Fröwis, er wurde im Juli in St. Johann im Ponggau Staatsmeister, werden ab 10:00 Uhr simultan spielen. (wk, Info/Logo: Website Tag des Sports)

Website Tag des Sports

Logo FIDE RatingsMagnus Carlsen ist mit eine Elozahl von 2855 weiter die Nummer Eins der Welt. In der FIDE Eloliste vom 1. Juli folgen dem Norweger Kramnik (2812) und Caruana (2810). Nur diese drei Spieler haben eine Elozahl über 2800. In den Top-10 sind weiters Vachier-Lagrave (2798), Aronian (2792), Nakamura (2787), Giri (2785), Liren (2778), Karjakin (2773), Anand and So (2770). Bester Österreicher ist Markus Ragger mit 2686 auf dem 51. Rang. In der Frauenwertung ist Yifan Hou mit 2653 allen anderen Spielerinnen weit enteilt. Dank Wenjun Ju (2578) hat China eine Doppelführung. Die Inderin Koneru folgt am dritten Platz vor einer wiedererstarkten Alexandra Kosteniuk. Insgesamt 13 Spielerinnen haben eine Elozahl über 2500. In der Nationenwertung führt bei den Frauen Russland ganz knapp vor China und Georgien. Österreichs Frauen liegen am 30. Platz (148 Nationen). Ein Sprung auf Rang 25 wäre mit einer aktiven Eva Moser möglich. In der offenen Klasse führt Russland vor China und den USA. Österreich liegt mit einem Schnitt seiner Top-10 am 44. Platz von 178 Nationen. Heinz Herzog hat gestern püntklich die österreichische Elowertung per 1. Juli online gestellt. (wk)
FIDE Ratingserver, ÖSB Elozahlen bei Chess-Results

160922 carlsenHeute am Nachmittag, ab 11.30 EST, also 17.30 MESZ, tritt Magnus Carlsen in New York gegen zehn Anwender seiner Play Magnus App und Gäste des Liberty Science Centers in einem Uhrensimultan an. Jeder der Gegner hat 30 Minuten auf der Uhr. Auch der Weltmeister hat 30 Minuten Bedenkzeit zur Verfügung, allerdings für alle Partien. Der Wettkampf wird hier live per Video übertragen. Im letzten Jahr fand die Play Magnus Challenge bereits im Marshall Chess Club statt. Mit dabei ist heute mit Michael Dimitriadis auch ein Österreicher. (wk)
Bericht und Übertragung bei Chessbase
Dashboard der PlayMagnus Challenge, Play Magnus, Website Liberty Science Center

160611 KorchnojAm 6. Juni verstarb die Schachlegende Viktor Kortschnoj an seinem Wohnort Wohlen in der Schweiz im 85. Lebensjahr. In seiner bemerkenswerten Karriere spielte der geborene Russe und spätere Dissident zweimal um die Weltmeisterschaft. 1978 in Baguio und 1981 in Meran unterlag er jeweils Anatoli Karpov. Insbesondere in Baguio trennte Kortschnoj nach einer Aufholjagd von 2:5 auf 5:5 nur ein weiterer Sieg vom Weltmeister-Titel. Diese Krönung seiner Laufbahn sollte aber nicht sein. In Meran, übrigens unter Leitung der österreichischen Schiedsrichtern Gertrude Wagner, war das Match zwischen dem damals 30-jährigen Karpov und einem inzwischen 50-jährigen Kortschnoj mit 6:2 klarer. Gezählt wurden in beiden Matches nur die Siegpunkte. Danach hielt sich Kortschnoj weitere 30 Jahre im Spitzenschach. Noch 2008 spielte er für seine neue Heimat Schweiz bei der Schach-Olmypiade in Dresden am Spitzenbrett. Und das mit 77 Jahren. Sein letzter Auftritt in Österreich war 2003 beim Wien Open. Kortschnoj holt sechs Punkte und liegt am Ende nur einen Platz hinter dem 14-jährigen Shooting-Star Sergey Karjakin. Erst ein Schlaganfall im Jahr 2012 reißt den Schach-Evergreen aus seiner aktiven Karriere. Aber selbst danach kehrt er 2014 und 2015 noch einmal zurück ans Schachbrett. In Leipzig besiegt er Uhlmann in zwei Schnellpartien mit 2:0, in Zürich endet das Schnellschachmatch mit 2:2. Es sind seine letzten Partien, die Einzug in die Datenbanken erhalten haben. In der Schachgeschichte, die er so lange geprägt hat, wird Viktor Kortschnoj unvergessen bleiben. (wk, Foto: ChessBase)
Viktor Kortschnoj (Wikipedia)


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