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Logo FIDE RatingsMagnus Carlsen ist mit eine Elozahl von 2855 weiter die Nummer Eins der Welt. In der FIDE Eloliste vom 1. Juli folgen dem Norweger Kramnik (2812) und Caruana (2810). Nur diese drei Spieler haben eine Elozahl über 2800. In den Top-10 sind weiters Vachier-Lagrave (2798), Aronian (2792), Nakamura (2787), Giri (2785), Liren (2778), Karjakin (2773), Anand and So (2770). Bester Österreicher ist Markus Ragger mit 2686 auf dem 51. Rang. In der Frauenwertung ist Yifan Hou mit 2653 allen anderen Spielerinnen weit enteilt. Dank Wenjun Ju (2578) hat China eine Doppelführung. Die Inderin Koneru folgt am dritten Platz vor einer wiedererstarkten Alexandra Kosteniuk. Insgesamt 13 Spielerinnen haben eine Elozahl über 2500. In der Nationenwertung führt bei den Frauen Russland ganz knapp vor China und Georgien. Österreichs Frauen liegen am 30. Platz (148 Nationen). Ein Sprung auf Rang 25 wäre mit einer aktiven Eva Moser möglich. In der offenen Klasse führt Russland vor China und den USA. Österreich liegt mit einem Schnitt seiner Top-10 am 44. Platz von 178 Nationen. Heinz Herzog hat gestern püntklich die österreichische Elowertung per 1. Juli online gestellt. (wk)
FIDE Ratingserver, ÖSB Elozahlen bei Chess-Results

160611 KorchnojAm 6. Juni verstarb die Schachlegende Viktor Kortschnoj an seinem Wohnort Wohlen in der Schweiz im 85. Lebensjahr. In seiner bemerkenswerten Karriere spielte der geborene Russe und spätere Dissident zweimal um die Weltmeisterschaft. 1978 in Baguio und 1981 in Meran unterlag er jeweils Anatoli Karpov. Insbesondere in Baguio trennte Kortschnoj nach einer Aufholjagd von 2:5 auf 5:5 nur ein weiterer Sieg vom Weltmeister-Titel. Diese Krönung seiner Laufbahn sollte aber nicht sein. In Meran, übrigens unter Leitung der österreichischen Schiedsrichtern Gertrude Wagner, war das Match zwischen dem damals 30-jährigen Karpov und einem inzwischen 50-jährigen Kortschnoj mit 6:2 klarer. Gezählt wurden in beiden Matches nur die Siegpunkte. Danach hielt sich Kortschnoj weitere 30 Jahre im Spitzenschach. Noch 2008 spielte er für seine neue Heimat Schweiz bei der Schach-Olmypiade in Dresden am Spitzenbrett. Und das mit 77 Jahren. Sein letzter Auftritt in Österreich war 2003 beim Wien Open. Kortschnoj holt sechs Punkte und liegt am Ende nur einen Platz hinter dem 14-jährigen Shooting-Star Sergey Karjakin. Erst ein Schlaganfall im Jahr 2012 reißt den Schach-Evergreen aus seiner aktiven Karriere. Aber selbst danach kehrt er 2014 und 2015 noch einmal zurück ans Schachbrett. In Leipzig besiegt er Uhlmann in zwei Schnellpartien mit 2:0, in Zürich endet das Schnellschachmatch mit 2:2. Es sind seine letzten Partien, die Einzug in die Datenbanken erhalten haben. In der Schachgeschichte, die er so lange geprägt hat, wird Viktor Kortschnoj unvergessen bleiben. (wk, Foto: ChessBase)
Viktor Kortschnoj (Wikipedia)


160414 Kino1972 – Amerika verfällt dem Schachfieber als sein jüngster Schach-Großmeister der Geschichte, Bobby Fischer (Tobey Maguire), auf seinen russischen Rivalen Boris Spassky (Liev Schreiber) in einem spektakulären Spiel um die Weltmeisterschaft trifft. Die amerikanisch-russische Konfrontation auf dem Schachbrett mitten in den Wogen des Kalten Krieges löst einen wahren Medienzirkus aus und Fischer findet sich plötzlich als Spielball der Interessen zweier Weltmächte wieder, während er gleichzeitig mit seinen ganz eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Bobby Fischer glaubt, vom KGB verfolgt zu werden und auch seine engsten Berater verfolgen eine eigene Agenda. Aber ist jeder Schachzug wirklich perfide vorausgeplant oder das Ergebnis von Bobby Fischers wachsender Paranoia? Bricht er am Ende zusammen – oder seinen Gegner…? Der Kinostart in Österreich erfolgt am 29. April.
Trailer: https://www.constantinfilm.at/kino/bauernopfer-spiel-der-koenige.html

160506 schach alzheimerDie Pflegekosten für Alzheimerpatienten werden bis zum Jahr 2030 lt. Sozialversicherungsträgern auf bis zu Eur 2 Mrd. explodieren. Für Präventionsmaßnahmen werden z.Z. gerade einmal Eur 4 Mio. bereit gestellt. Auf Basis dieser Tatsache haben DI Frank Windgassen und DI Bruna Stadlbauer beschlossen eine “alte” Sportart öffentlichkeitswirksam aufleben zu lassen. Mittlerweile bestätigen auch Ergebnisse aus Forschungsprojekten, dass Schach wesentlich zur Prävention gegen Alzheimer / Demenz beiträgt. Könnte man mit Schach spielen “nur” 1% der Pflegekosten einsparen wären das bereut 20 Millionen Euro. Und das mit geringem Aufwand ... Als einer der Pioniere möchte Herr Rudolf Decker, Direktor des Hotel EXEL in Amstetten, daher allen schachinteressierten Menschen anbieten, jeden Montag ab 19:00 Uhr im Café (Eingang Hotel) Schach spielen zu können. Das Equipment (Schachbretter, Figuren, Uhren) wird vom Hotel EXEL zur Verfügung gestellt. Egal welche Spielstärke Sie haben, Sie sind herzlich willkommen. Vielleicht sind Sie Spitzenspieler, vielleicht beherrschen Sie auch „nur“ die Grundregeln und0 können eine einfache Partie spielen. Vielleicht haben Sie als Kind gespielt oder haben doch etwas später begonnen. Sie haben aber auf alle Fälle jetzt wieder Lust, dieses tolle und faszinierende Spiel in angenehmer Atmosphäre zu spielen. Die Veranstalter möchten dazu beitragen, dass dieses Projekt (Nieder-) Österreich-weit Schule macht. U.a. wird der ORF mit einem Beitrag vor Ort das Projekt unterstützen. Auftakt ist Montag, 9. Mai, 19:00 Uhr im Hotel Excel, Alte Zeile 14, 3300 Amstetten. (wk, Text/Info: Frank Windgassen)

160302 karl roehrlFidemeister Karl Röhrl, der Vorkämpfer aus Niederösterreich, verstarb am Donners-tag, 25. Februar 2016, kurz nach seinem 75. Geburtstag. Karl Röhrl erkämpfte in der Allgemeinen Klasse zwei Staatsmeistertitel und zwar in den Jahren 1969 und 1971. 1969 (Haag am Hausruck) gewann Röhrl vor Esra Glass und Franz Auer, 1971 (Hartberg) vor Georg Danner und Ferdinand Strobel. Weiters war Karl Röhrl für das österreichische Nationalteam ein erfolgreicher Kämp-fer bei vier Olympiaden und zwar 1970 in deutschen Siegen, 1972 im jugoslawischen Skopje, 1974 im französischen Nizza und 1976 im israelischen Haifa. Zahlreiche Siege für seinen Stammklub St. Pölten runden das erfolgreiche Leben von FM Karl Röhrl für den Schachsport ab. Die österreichische Schachbewegung wird Karl Röhrl ein ehrendes Gedenken bewahren. (wk, Text/Info: Franz Modliba, Präsident NÖSV)

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