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180707 stveitDer finale Showdown der 37. St. Veit Open war Drama, Drama und gönnte zu keinem Zeitpunkt einem Zwischenleader den Endsieg. Und dank immenser Dichte wurde am Ende mit Oberrösterreichs FM Florian Sandhöfner ein faustdicker Überraschungssieger via Zweitwertung ermittelt. Aber Hand aufs Herz – diesem 1981er-Jahrgang gönnt man diesen Sieg und als Beiwerk auch den Titel „Askö Bundesmeister 2018“. Individuelle Akzente an der Spitze waren immer Sandhöfners Ding, den Sack zuzumachen war bis dato dem St. Valentin-Akteur freilich versagt. Alles Geschichte – nun muss sich hinter ihm sogar die kroatische Setzliste Nr. 1, GM Davor Rogic, via Zweitwertung anstellen nach Remis mit famosem Kärntner und Lokalmatador IM Georg Halvax auf der finalen Vier. Dichte ist wiederum das Schlag- und Reizwort, vor allem für das steirische Duo IM Huber & GM Diermair: sie mussten am Ende deshalb mit Rang fünf und sechs zufrieden sein nach Vorschlussrunden-Verlust in Rubrik Pleiten, Pech und Pannen. Denn auch der Dritte, mit Slowenen IM Tadej Sakelsek, bleibt ungeschlagen. Dass das auch der „bloß“ zweitbeste Oberösterreicher in seine Turnierkarte stemmt, bringt 1994er-Jahrgang FM Florian Mostbauer (Ansfelden) mit Rang sieben zu „fetter“ Anerkennung. Die Acht drängt sich als flotte Überraschung auf mit dem Wiener Doppeldoktor Higatsberger. Die Top 10 komplettiert Sloweniens FM Niko Praznik. Ausgeglichenheit war auch Trumpf im B-Bewerb und quasi ein deckungsgleicher Ablauf produzierte auch einen Sensationssieger. Der um den Dreh herum 14-jährige Slowene Simon stahl seinem kasachischen Vater Sergey Trussevic (A-Endrang 9) die Show, holte sich mit halben Zähler Vorsprung den lukrativen Gesamtsieg. Dahinter positionieren sich seine Landsleute Logar & Bulatovic auf Platz zwei und vier; dazwischen ist als bester Kärntner Vilim Pokupec. Beste Amazone wird deutsche Regina Heyne. Das 17. Raika Jugendopen war zwar in kroatischer Hand mit Ante Radalj, aber dahinter lieferte U8-Sc-Donaustadt-„Spatz“ Philip Rosol eine 1a-Talenteprobe mit ungefährdetem Platz zwei. Position drei beanspruchte  Leo Pernersdorfer, Eggenburg. (wk, Text: Alfred Eichhorn)
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180707 stveitDie 37. St. Veit Open sind vorm morgen Showdown im A-Bewerb in steirischer Hand. Die Schachfreunde-Graz-Koryphäe IM Martin Huber nutzte seinen Anzugsvorteil zum Sieg über IM Mazi. Zudem übernahm der knapp 20-Jährige die Soloführung (6 Pkte.), da im „steirischen Verfolgerderby“ GM Andreas Diermair „Oldie-Legende“ IM Danner das Nachsehen gab. Top-Programm damit der Vorschlussrunde ist das packende Meeting von Huber mit Ranking-Boss GM Rogic, der bereits von der Spitze weg war und urplötzlich wie ein aus Asche aufgestiegener „kroatischer Phönix“ sogar Sache ist für den Gesamtsieg mit halbem Punkt Rückstand. Selbiges Momentum, möglicherweise sogar eine Dosis intensiver, generiert aber sein steirischer Zunftkollege und vor ihm platzierter GM Diermair. Der Feffernitz‘ Bundesligist bekommt den Zwischenneunten IM Niko Praznik als Gegenüber, der sich in Gesellschaft von sage und schreibe elf Protagonisten, ab Zwischenrang drei, mit fünf Zählern befindet. Dichte pur also – auch mit dem derweil weiter bestem Kärntner IM Georg Halvax auf der Sechs. Es heißt ein echter Wiener ist nicht unterzukriegen, dieses Sprichwort hat seine Daseinsberechtigung wohl auch für FM Gerald Hechl, der sensationell – bis dato ungeschlagen – die Vier innehat und auf slowenischen FM Sergey Trussevich trifft. Die neue B-Spitze kommt aus Slowenien. Steyreggs (!) Musterschüler Julius Stolz spielten wohl die Nerven einen Streich, er wird Opfer eines „simplen“ Springers von neuem Sololeader, Routinier Milorad Bulatovic. Der muss heute, Abend, ab 19 Uhr gegen Alfred Eichhorn in Doppelfolge Schwarz verwalten. Aber auch der zweite Slowene, mit Logar Method, mischt noch um Top-3-Plätze mit. Weiter Zweitwertungsvorteile besitzen Stolz & Vilim Pokupec (ungeschlagen!) auf der Drei bzw. Vier. Nicht minder in Szene setzt sich auch 1993er-Baujahr Lukas Kepplinger. Der SC Traun 67 fiebert mit in seinem Duell mit Artur Sommer – obwohl der Schachmaty-Ruden-Fanklub nicht mindere Anzahl lukrieren kann. Auch Post-SV-Kärnten bleibt darum am Ruder mit „Edelfighter“ Hans Turian. Unverändert bleiben die ersten Drei im Jugendopen mit Ante Radalj, Philip Rosol und Gabriel Reinalter. Der Schlusstag in der St. Veiter Blumenhalle beginnt mit Rundenstart – 10 Uhr! (wk, Text: Alfred Eichhorn)
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180710 stveitDer Veranstalterverein Asvö St. Veit freut sich über 276 Teilnehmer/-rinnen bei der 37. Auflage. Und der Jugendanteil im Saal der Blumenhalle beträgt 10 Prozent. Das überfällige Debüt mit der angedockten Askö Bundesmeisterschaft im Rahmen des A-Turniers findet ebenfalls Beifall. Dabei ist ihr Titelverteidiger FM David Wertjanz (SC Die Klagenfurter) klasse mit drei Folgesiegen gestartet. Das gelang nur noch dem Wiener IM Harald Schneider-Zinner, sodass sich dieses Duo auch am Spitzenbrett der vierten Partie traf und remisierte. Die zwei Akteure bleiben zwar vorne, wurden aber mit Erfolgen von „Altmeister“ IM Georg Danner (Kosmaz); IM Niko Praznik (WIM Veronika Exler) und einem Schwarzsieg von IM Martin Huber über Johannes Steindl zu einem Leadersextett. Die Topsensation schafft am Start Nikola Mayrhuber (SK Ottakring) mit einem Coup gegen Startnummer eins, GM Davor Rogic aus Kroatien. Aber auch der zweite Topfavorit, der neu zum GM geadelte Andreas Diermair musste bis dato zwei Remis akzeptieren (Maximilian Ofner, Gleisdorf (!); FM Dietmayer-Kräutler). Die Toppaarung heute gestalten Schneider-Zinner gegen IM Georg Danner; weitere: Mostbauer/Niko Praznik; Huber/Wertjanz. Wiener-FM Gerald Hechl, auch 3,5 Zähler im Haben, hat Nachzug gegen Rogic mit drei Zwischenpunkten. Im B-Bewerb führt ein Duo: 163 Akteure sind am Start und die deutsche Amazone Regina Heyne sowie Alfred Eichhorn blieben bis dato ohne Punkteverlust. Was sich am vierten Spieltag mit dem direkten Duell ändert. Auch im 3,5-Punkte-Verfolgerquintett finden sich Überraschungsprotagonisten: Schachmaty-Ruden-Talent Gabriel Andreas Doujak trifft auf Magistrats Klagenfurt Vilim Pokupec; Julius Stolz auf faustdicke SC-Die-Klagenfurter-Sensation Stefan Traunig sowie last but not least wartet auf Innsbrucker Philipp Sovago der Vorjahreszweite Leo Puff aus Klagenfurt. Bei der 19. Raika Jugendopen-Auflage verliert der entzückende Leader Philip Rosol (SC Donaustadt) seine Partie gegen den älteren Kroaten – und jetzt Topfavorit – Ante Radalj. Die Absamer-Fahnen (Anker-Kader) hält Gabriel Reinhalter hoch, der 2003er-Jahrgang wartet auf Rosol. (wk, Text: Alfred Eichhorn)
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180707 stveitDie ersten vier Topbretter machten x; darunter eine rasches Shakehands und Absage des Generationenduells von Leader Martin Huber mit „Superoldie“ Georg Danner. Nutzen daraus zog „bloß“ der slowenische, mehrfache Ex-Sieger IM Leon Mazi mit Erfolg über höher eingeschätzten Schneider-Zinner. Das letzte Drittel in der St. Veiter Blumenhalle startet heute Abend, ab 19 Uhr mit der Einserpaarung von Huber gegen Mazi; dahinter hat Danner die Mammutaufgabe GM Diermair vor sich. Der wohl gewinnen muss, um diese 37. Jacques Lemans Auflage zu seinen Gunsten zu entscheiden. Der Kärntner FM David Wertjanz ist wieder auf Kurs zu einer erfolgreichen Titelverteidigung der Askö-Bundesmeisterschaften; derweil ihr „Boss“ FM Fred Wegerer selbst einen Rückschlag erlitt mit Verlust gegen Oberösterreichs FM Florian Sandhöfner. Das Gerangel vorne ist so dicht wie lange nicht, gar 10 Akteure haben 4,5 Zwischenpunkte vor Gang zur siebenten Partie. Im Fokus sind direkte Aufnahmen von Halvax/Hechl; Sandhöfner/Sakelsek sowie der Wiener-Sensation Higatsberger, der freilich Niko Praznik stemmen soll. Ohne Konkurrenz ist die beste Amazone WIM Veronika Exler – freilich ein Ruhepolster im Hinblick Eloverlust gönnen darf sich die 27-jährige österreichische Kaderspielerin nicht. Mit einem souveränen Nachzug-Sieg über Eichhorn hat Ansfelden-Schützling Julius Stolz vorzügliche Karten zu seinem ersten B-Sieg vor Ort. Er führt mit einem halben Zähler vor dem slowenischen Duo Bulatovic/Trussevich. Der 16-Jährige hat Bulatovic mit Schwarz als Gegenüber. Mit im Kreis ist auch „Oldie“ Hans Turian, die Magistrat- Klagenfurt-Stütze muss nun Trussevich Paroli bieten. Beste Amazone bleibt Deutsche Heyne; bester Kärntner Jugendlicher Andreas Doujak. Das Raika-Jugendopen steht dicht vor kroatischem Sieg durch Ante Radelj. Umkämpft sind die Verfolgerplätze, gut im Rennen darum sind Philip Rosol, Gabriel Reinalter sowie Maximilian Stadlbauer, Bad Leonfelden. (wk, Text: Alfred Eichhorn)
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180707 stveitDie Ausgangslage ist besser als je: Der vor Kurzem zum GM geadelte Andreas Diermair ist ein Topfavorit der heute startenden St. Veit Open. Das Schachevent in der wunderschönen St. Veiter Blumenhalle wartet schon etliche Jahre auf einen weiteren Gesamtsieg eines österreichischen Schachsportlers. Die bereits 37. Auflage mit Organisationsguru Fritz Knapp hat diesmal gute, ja sehr gute Karten, dass es damit zum ersten Mal überhaupt im A-Bewerb klappen kann. Zum einem fehlt Vielfachsieger GM Marin Bosiocic, freilich steht mit seinem kroatischen Landsmann und aktueller Startnummer 1, GM Davor Rogic, fast qualitativ Gleichwertiges um den Gesamtsieg parat im ca. 100 Spieler umfassenden A-Feld. Aber der dauerhafte Amateurstatus des unterm Strich effizientesten St. Veit Bundesligisten nährt eine österreichische Mission. Denn definitiv auf Augenhöhe mit den beiden – wegen zuletzt mehrfach ausgewiesenen Topplätzen – ist der „zähe und kampfstarke“ Wiener IM Harald Schneider-Zinner und nicht nur aus regionaler Brille – zum ersten Mal als Nummer drei am Start – antretende Kärntner Jusstudent Georg Halvax. Im erweiterten Favoritenkreis findet sich das slowenische IM-Trio Tadej Sakelsek, Leon Mazi sowie Niko Praznik. Und last but not least gibt es eine Handvoll Akteure mit beinahe garantiertem Überraschungspotenzial – auszugsweise: die steirische Altmeister-Eiche und Dauerbrenner IM Georg Danner, Österreichs Ausbildungslegende Karl-Heinz Schein, seine steirischen Landsmänner Martin Christian Huber sowie Marco Dietmayer-Kräutler. Mit dabei ist auch Schachaktiv-Ikone FM Hubert Ebner und damit schließt sich der Kreis auch mit seinem abwesenden steirischen Landsmann Walter Ebner als bereits steirischem Gesamtsieger der ersten beiden Turnierjahrzehnte.

Das B-Turnier hat mit traditionell 150 Akteuren viele Favoriten und ist prädestinierter Tummelplatz für Underdogs. Viele Ex-Sieger sind mit dabei, auszugsweise die Kärntner Martin Kahlig, mit Startnummer 1 Karl Lang und Alfred Eichhorn, aber auch der deutsche Dauergast Horst Prüsse sowie Stocklauser Weitensfeld-Ikone Josef Widowitz, der Wiener Michael Wais und, und …
… Freilich bis dato ist es noch keinem gelungen dieses Turnier ein zweites Mal zu gewinnen. Für den Veranstalterverein SV Asvö St. Veit liegt ein neuer Teilnehmerrekord in der Luft, zudem angedockt ist das Jugendopen. (wk, Text: Alfred Eichhorn)
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