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170213 lienz opGeorg Weiler, seines Zeichens Obmann des Lienzer Schachclubs ist kein Mann, der leichtfertig Superlative in den Mund nimmt. Doch bei der Eröffnung des Lienz Open am 11. Februar im Volkshaus durfte er mit Fug und Recht von einem „weltmeisterlichen Turnier“ sprechen, immerhin hat einer der jüngsten Teilnehmer, Bharath Subramaniyam aus Indien, schon einen Weltmeistertitel in der Tasche. Er ist Jahrgang 2007 und gewann mit sieben Jahren die U8-WM. Ebenfalls in höchsten Schachkreisen verkehrt Simen Adgestein. Er trainierte Weltmeister Magnus Carlsen und kam als Coach einer gemischten skandinavischen Jugend-Equipe nach Lienz. Ob der Mann, der als Jugendlicher bereits Schachlegende Boris Spasski besiegte, selbst an einem Brett Platz nehmen würde, war bis zum Schluss ungewiss. Doch Großmeister Adgestein – aktuelle Elozahl 2602 – ließ es sich schließlich doch nicht nehmen, die Figuren auf Tisch 2 aufzustellen. Am Nebentisch mit der bezeichnenden Nummer 1 nahm der Turnierfavorit Platz, der russische Großmeister Evgeny Romanov, Ranghöchster beim Lienz Open, mit der aktuellen Elozahl 2644. Ins Rennen um den Titel gehen knapp 230 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, das ist Turnierrekord. Neben einem starken Team aus Indien reisten auch aus Australien, Indonesien, Russland und einem Dutzend europäischen Ländern Teilnehmer an. Nach drei Runden ist nur das Trio Romanov, Sanal und Moskalenko ohne Punkteverlust. (wk, Info/Text (Auszug): Dolomitenstadt.at)
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170124 lienzAm Freitag, 10. Februar wird ein Bus am Münchner Flughafen warten, um zwei Reisegruppen nach Lienz zu bringen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Einerseits werden rund 20 Inder zusteigen, andererseits eine große Gruppe junger Menschen aus Norwegen. Ihr gemeinsames Interesse? Schach! Ihr gemeinsames Ziel: Das Lienz Open 2017, ein Turnier mit insgesamt 10.000 Euro Preisgeld, das von 11. bis 18. Februar im Volkshaus über die Bühne geht. 182 Anmeldungen hat Turnierdirektor Georg Weiler bereits für das Turnier, Spieler und Spielerinnen aus aller Welt reisen an, darunter mehr als 40 „Titelträger“, Großmeister und Fide-Meister, von denen einige zur internationalen Spitze zählen. Großmeister Evgeny Romanov aus Russland (Foto) hat die aktuelle Elo-Zahl 2628 im Gepäck und ist damit der erklärte Favorit. Zwei Drittel aller TeilnehmerInnen am Turnier kommen aus dem Ausland, viele davon von sehr weit her. So hat sich beispielsweise ein 16-Jähriger aus Stralsund angemeldet und auch zwei Amerikaner nehmen am schwarzweißen Brett im Lienzer Volkshaus Platz. Neben dem hohen Ausländeranteil ist Weiler stolz auf das niedrige Durchschnittsalter. Schach zieht wieder bei Jugendlichen. Der gesamte norwegische Nachwuchskader spielt in Lienz, gecoacht vom Großmeister Simen Adgestein. Die Anmeldefrist läuft noch und so könnte heuer sogar der bisherige Teilnehmerrekord von 215 StarterInnen fallen. (wk, Info/Text/Foto: Georg Weiler)
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161229 AschachZur 25. Auflage – ein schönes silbernes Jubiläum - fanden etwas über 200 Spieler wieder den Weg in den malerischen Schiffermarkt Aschach an der Donau. Erstmals erreicht der Preisfond 10.000 Euro und es gibt auch sehr attraktive Ratingpreise – ebenso wie einen erwähnenswerten Damenpreis von 700 Euro im A-Turnier. Das A-Turnier ist diesmal mit 97 Schachfreunden sehr gut besetzt, aber vor allem die Stärke des Turniers ist beeindruckend: 7 Großmeister und 12 Internationale Meister sind am Start – für Spannung ist jedenfalls gesorgt. Angeführt wird die Setzliste vom Kroaten GM Mladen Palac (2601). Im B-Turnier nehmen 76 Schachfreunde teil und 55 Schachfreunde kämpfen heuer im C-Turnier bei verbesserten Platzbedingungen. Natürlich gibt es auch heuer wieder die sehr beliebten Side-Events – bitte rechtzeitig anmelden und die Termine vormerken – Ausschlafen können Sie sich auch im Neuen Jahr 2017! Aktuelle Berichte zum Turnier gibt es auf der offiziellen Turnierseite!! Nach vier Runden führen acht Spieler punktegleich mit je 3,5 Punkten, darunter die Österreicher Oliver Lehner, David Shengelia und Peter Schreiner. Heute kommt es in Aschach zum Duell Schreiner gegen Shengelia. (wk, Text/Foto: Veranstalter)
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161229 AschachEin schnelles Remis auf Brett 1 zwischen GM Jozsef Horvath und GM Mladen Palac machte klar, dass diese beiden zwar gute Platzierungen, aber nicht den Turniersieg erreichen werden. So bekam IM Peter Schreiner mit den weißen Steinen die Chance das Turnier zu gewinnen. Er erreichte eine aussichtsreiche Stellung, aber auch dem Gegner GM Nikita Maiorov boten sich Gegenchancen, die dieser dann zum Sieg nutzte – allerdings hatte er bereits vor der Runde einen halben Punkt Rückstand und daher keine Chance mehr das Turnier zu gewinnen. Die Entscheidung musste nun die Begegnung am zweiten Brett zwischen GM Andrei Istratescu und GM David Shengelia bringen. Mit den weißen Steinen entwickelte der Franzose eine Initiative und vor der Zeitkontrolle konnte er mit einer Spielverlagerung den Österreicher stark unter Druck setzen. Dieser musste zuerst einen Bauern und dann ein Figur geben, konnte aber nach langem Kampf das drohende Endspiel Springer und Läufer gegen den König nicht verhindern und die Waffen strecken, sodass es leider kein Österreicher aufs Podest schaffte. GM Andrei Istratecu schaffte damit im zweiten Anlauf den Turniersieg in Aschach. Mit einem Schwarzsieg gegen den groß aufspielenden Dominic Wisnet nutzte die Nummer 5 des Turniers GM Gergely Antal die Gunst der Stunde und führte als Zweiter die Gruppe der Spieler mit 5,5 Punkten an. Dritter wird GM Josef Horvath. Das B-Turnier gewinnt Friedrich Baumgartner vor Fabian Burrer und Stefan Preundler, im C-Turnier ist Sebastien Lehner-Dittenberger erfolgreich. Auf den Plätzen folgen Zsofia Vicze und Christopher Binder. (wk, Text/Foto: Veranstalter) 
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20160918 zemlicka memorialAm 17. September fanden sich, bei bestem Schachwetter, 46 Schachspieler, pünktlich um 13:45, im BG Gmunden ein, um am 3. Hermann Zemlicka Gedenkturnier teilzunehmen. Nur die Startnummer 1 des Turniers FM Christoph Karner kam mit Verspätung und setzte somit die erste Runde aus. Es wurde der von Hermann erfundene Traunsee-Modus gespielt, also abwechselnd 5 min, 10 min und 15 min Bedenkzeit. Das in der ersten Blitzrunde aufgrund der kalten Temperaturen noch nicht alle Favoriten ganz warm waren zeigte sich auf den Brettern 5 und 15, an denen sich Jewgeni Keferböck und Zsofia Vicze gegen ihre deutlich höher eingestuften Gegner durchsetzen konnten. Dass ihr Sieg kein Zufall war, bestätigte Zsofia mit ihrem zweiten Sieg in der 2. Runde gegen einen Gegner mit 1100 Elo mehr. In der dritten Runde musste auch der erste Favorit Federn lassen. Herbert Gampersberger konnte durch eine mehrzügige Kombination seinem Kontrahenten Emanuel Frank eine Figur aushängen und die Partie für sich entscheiden. Nach der vierten Runde hatten lediglich FM Harald Thallinger und Michael Haas noch das Punktemaximum über. Somit war klar, dass nach der 5. Runde maximal ein Spieler mit 5 Punkten das Turnier anführen konnte. Thallinger setzte sich gegen seinen jüngeren Vereinskollegen durch und auch Karner konnte sich auf Brett 2 vorarbeiten und gewinnen. In Runde 6 schlossen Thallinger und Frank nach hartem Kampf ins Remis ein und Karner, sowie FM Herbert Benda konnten durch ihre Siege zu ihm aufschließen. Gampersberger wurde in der 7. Runde wieder zum Favoritenschreck und streckte FM Heinrich Rolletschek nieder. Benda setzte sich gegen Thallinger durch und war somit mit 6 Punkten aus 7 Runden, gemeinsam mit Karner an der Spitze. Das Duell der beiden führenden konnte Benda mit seinen beiden Türmen auf der 2. Reihe für sich entscheiden und brachte Karners Siegesserie von 6 Siegen in Folge zum Erliegen. In Runde 9 reichte Benda ein Remis gegen Gampersberger zum Turniersieg. Durch die Siege von Karner und Thallinger waren die ersten 3 komplettiert. Als bester Nestor konnte sich mit Norbert Köstler ein Urgestein des SV Gmunden nennen. Er erreichte den 8. Platz und 6 Punkte. Die besten Damen des Turnieres wurden Zsofia Vicze mit einer Eloperformance von 1802 und 4,5 Punkten, Kata Vicze mit 4 Punkten und Pauline Kapeller mit 3 Punkten. (wk, Text/Foto: Michael Haas)
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