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180218 op grazDie erste Partie im Match zwischen den Nummer Eins Spielern aus Österreich und Deutschland endet mit einem Remis nach hartumkämpften 140 Zügen. Markus Ragger eröffnet mit der Hand des ÖSB Präsidenten Christian Hursky mit dem Doppelschritt des Königsbauern. Liviu-Dieter Nisipeanu antwortet mit der Caro-Kann Verteidigung. Aufs Brett kommt die Abtauschvariante, die unter anderen von Kramnik wieder populär gemacht wurde. Ragger gewinnt das Läuferpaar kommt aber nach einem thematischen gegnerischen Zentrumskonter unter Druck. Im weiteren Verlauf verpasst Nisipeanu zwei große Chancen die Partie für sich zu entscheiden, zumindest die zweite wohl in großer Zeitnot. Nach 140 Zügen beendet die 50-Zügeregel das Endspiel Turm gegen Turm und Springer mit einem Remis. Im Internationalen Grazer Open gibt es in der ersten Runde schon Überraschungen. Islands GM Johann Hjartarson (2536) verliert gegen den Polen Stanislaw Praczukowski ebenso überraschend wie IM Gert Schnider (2430) gegen den Schweizer Martin Schweighoffer (2124). Sensationen schaffen auch Dieter Wallner gegen FM Damian Lewtak und WFM Michal Lahav gegen IM Manfred Freitag. In der A-Gruppe sind 135 Spieler aus 22 Nationen am Start. In allen Gruppen zusammen sind es 251 Teilnehmer. Die zweite Runde folgt heute um 17:00 Uhr.  (wk)
Ragger-Nisipeanu: Partie 1 
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Graz Open: Turnierseite, Ergebnisse
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180217 op grazDas Internationale Schach Open Graz beginnt heute im Hotel Novapark mit der ersten Runde. Erwartet werden rund 300 Teilnehmer. Im Rahmen des Opens findet heuer ein Match über sechs Runden zwischen den beiden besten Spielern aus Österreich und Deutschland statt. Markus Ragger trifft auf Liviu-Dieter Nisipeanu. Gespielt wird um Elopunkte für die Weltrangliste, ein Preisgeld und wohl auch um die inoffizielle Nummer Eins im deutschsprachigen Raum. Ragger erkämpfte sich gestern in einer Schellschachpartie im Grazer Rathaus, Bürgermeister Siegfried Nagl hatte zu einem Empfang geladen, das Recht in der ersten Partie die weßen Steine zu führen. Ragger konnte die Partie trotz schwieriger Stellung gewinnen, weil Nisipeanu die Zeit überschritt. Stadtrat Günter Riegler, Organisatorin Andrea Schmidbauer und ÖSB Präsident Christian Hursky konnten die Partie im Gemeinderatsaal mit Kommentaren des Internationalen Meisters Georg Danner auf einer Leinwand verfolgen. Los geht es heute im Novapark um 17:00 Uhr. Das Match Ragger-Nisipeanu und einige Spitzenpartien des Opens werden live übertragen. (wk)
Turnierseite, Ergebnisse: Graz-Open, Ragger-Nisipeanu
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180101 blitz schilcherland130 Teilnehmer aus 17 Nationen haben das 1. Schilcherland Open in Deutschlandsberg am 29. Dezember in Angriff genommen. Gespielt werden bis 6. Jänner neun Runden Schweizer System. Staatsmeister Andreas Diermair führt die Setzliste an gefolgt von GM Toms Kantans (LAT), IM Peter Schreiner, GM Mathias Womacka (GER) und den IM´s Gert Schnider und Artem Smirnov. Nach drei Runden führen 10 Spieler mit dem Punktemaximum, darunter aus der Steiermark Schreiner, Schnider, Wegerer und Danner. Elofavorit Diermair musste hingegen bereit zwei Remisen abgeben. Am 31. Dezember hat das Organisationsteam rund um die drei "Wolfgangs" Gosch, Heinisch und Hauptschiedsrichter Horvath noch ein Silvesterblitzturnier mit 1.000 Euro Preisgeld für den Sieger auf die Beine gestellt. Der Kampf um den Sieg spitzte sich auf ein Duell zwischen dem kroatischen Favoriten Mladen Palac und dem Letten Toms Kantans zu. In der siebenten Runde gewinnt Palac das direkte Duell und scheint auf dem Weg zum Sieg. Doch dann stellt Österreichs Nachwuchshoffnung Konstantin Peyrer dem Favoriten ein Bein und überspielt den vielfachen kroatischen Nationalspieler in einem Sizilianer. Kantans ist der lachende Dritte und streift den ersten Preis ein. Der dritte Platz geht mit Milan Mrdja an einen weiteren Kroaten, erst am vierten Platz rettet Gert Schnider die Ehre der Österreicher. Peyrer wird als Nummer 17 ausgezeichneter Siebenter. (wk)
Website Schilcherland Open, Ergebnisse: Open, Silvesterblitz

180107 op schilcherlandDer Lette Toms Kantans gewinnt das 1. Schilcherlandopen in Deutschlandsberg mit siebeneinhalb Punkten aus neun Partien vor dem Russen Artem Smirnov und den Steirern Gert Schnider und Andreas Diermair, die allesamt sieben Punkte erzielen. Kantans zeigt solides und kämpferisches Schach. Er wackelt nur in der Vorschlussrunde gegen Peter Schreiner. Bei knapper Bedenkzeit findet Schreiner aber nicht die Widerlegung des inkorrekten Figurenopfers und Kantans kann mit einem Remis in der Schlussrunde gegen Artem Smirnov den alleinigen Turniersieg sichern. Die steirischen Teilnehmer schlagen sich mit den Plätzen drei, vier und sechs gut. Schnider und Diermair verlieren keine Partie und hätten bei besserer Chancenauswertung weiter vorne landen können. Schreiner verpasst seine Chancen mit einer Niederlage in der sechsten Runde gegen den Georgier Nikoloz Chkhaidze und im direkten Duell mit Kantans. Beste Frau unter den 130 Teilnehmern wird die Gattin des Siegers, Anna Kantane, mit sechs Punkten am 16. Platz. Insgesamt haben 22 Frauen bzw. Mädchen teilgenommen. Im nächsten Jahr planen die Veranstalter gerade für diese Zielgruppe neue Schwerpunkte. Die Preisverleihung wurde durch die Anwesenheit von Bügermeister Josef Wallner aufgewertet und dauerte ob der vielen Kategoriepreise entsprechen lange. Organisatorisch haben "die drei Wolfgangs" Gosch, Heinisch und Horvath in der geräumigen Koralmhalle für perfekte Spielbedingungen gesorgt. Viele Teilnehmer waren voll des Lobes und versprachen noch vor Ort im nächsten Jahr wiederzukommen. (wk)
Website Schilcherland Open, Ergebnisse: OpenSilvesterblitz
Liste der Preisträger (PDF)

180101 aschachHerrlicher Sonnenschein in Aschach und warme Temperaturen – man könnte fast von einem Frühlingstag sprechen und so verwunderte es nicht, dass auf Brett 2+3 zum Jahresausklang Schnellremisen aufs Brett kamen. Damit war die Ausgangslage klar – der Vorjahressieger GM Andrei Istratescu musste mit Weiß siegen, um das Turnier zu gewinnen. Am Brett entwickelte sich ein harter Kampf und nach einem Qualitätsgewinn schaute es nach einem raschen Sieg aus, doch dann kamen technische Schwierigkeiten ins Spiel und es wurde noch ein langer harter Kampf zum alleinigen Turniersieg! Damit ging im Kampf um die Podestplätze Brett 3 leer aus und ebenfalls ganz knapp als Vierter verfehlte der Bundesdamentrainer IM Harald Schneider-Zinner punktegleich nach Zweitwertung dasselbe als bester Österreicher! Dass man auch im Frieden Turniere gewinnen kann, zeigte sich im B-Turnier. Die ersten vier Bretter endetet Remis und erst auf Brett folgte der erste Sieg der Runde, dieser half aber nicht mehr aufs Podest, dass sich mit Günter Höbarth, Julius Strolz und Daniel Koltai drei Punktegleiche mit 5,5 Punkten teilten. Im C-Turnier endete die Partie auf Brett eins Remis und so war der Weg frei für die Nummer 19 Daniel Karner, der mit den weißen Steinen die Nummer 11 Anton Hauzenberger besiegen konnte und alleiniger Turniersieger wurde. (wk, Foto: Turnierseite, Text: Krennwurzn)
Offizielle Website: 
Donauopen

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