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Blog WM - EM

191112 gp sfAlexander Grischuk steht als erster Spieler im Finale des FIDE Grand Prix in Hamburg. Er gewinnt im Semifinale gegen Maxime Vachier-Lagrave mit 1,5:0,5. In der ersten Partie hat Grischuk keine Probleme mit Schwarz auszugleichen. Bereits im 27. Zug steht das Remis fest. Heute umgeht er mit einem Anti-Grünfeld-System die Lieblingsvariante seines Gegners und erreicht rasch einen leichten Vorteil, den er lange festhält. Nach der Zeitkontrolle mündet die Partie in einem Endspiel Läufer gegen Springer mit Bauern beiderseits. Ein entfernter Freibauer gibt Grischuk Vorteil. Vachier-Lagrave gelingt es nicht die Stellung zu halten. Grischuk steht somit im Finale.

Sein Gegner wird morgen in einem Tie-Break zwischen Jan-Krzysztof Duda und Daniil Dubov ermittelt. Gelingt Dubov der Aufstieg gäbe es ein rein russisches Finale. (wk, Foto: FIDE)

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191111 ClubCupÖsterreichs Meister Feffernitz besiegt zum Auftakt des Europacups der Vereine das finnische Team SK Ninja klar mit 5:1 und trifft heute auf Alkaloid, das topjesetzte Team aus Mazedonien. Alkaloid gewann gestern noch ohne Mamedyarov gegen Echiquier Mosan ebenfalls mit 5:1. Für die Kärntner gewannen Abasov, Schreiner, Danin und Sebenik ihre Partien, Diermair und Pacher remisierten.

Markus Ragger gewann für den tschechischen Meister Novi Bor gegen Andrej Sukovic. Novi Bor gewinnt gegen Buducnost, ein Team des Gastgebers Montenegro, souverän mit 5,5:0,5. Heute wartet LSG IntelliMagic aus Holland. Vor Ort ist in Ulcinj auch ÖSB Vizepräsident Johann Pöcksteiner. Ein seiner Funktion als ECU Vorstandsmitglied leitet er das Schiedsgericht und kann dabei wertvolle Erfahrungen und Kontakte sammeln für den Europacup 2020, der vom 8. bis 13. Oktober in Mayhofen im Zillertal stattfinden wird. (wk, Foto: Turnierseite)
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191109 ClubCupDer Europacup der Vereine beginnt heute in Ulcinj, Montenegro, mit 66 Mannschaften in der offenen Klasse und 14 bei den Frauen. Die Startrangliste wird von Alalkaloid (MKD) mit Mamedyarov, Andreikin und Shankland an den Spitzenbrettern angeführt. Es ist das einzige Team mit einem Eloschnitt über 2700. Es folgen das russische Team Mednyi Vsadnik und der Ragger Klub Novy Bor aus Tschechien. 

Aus Österreich ist der regierende Meister Raika Rapid Feffernitz am Start. In der Aufstellung Nijak Abasov (2655), Peter Schreiner (2453), Andreas Diermair (2475), Alexandre Danin (2521, Matej Sebenik (2512) und Simon Pacher (2072) ist das Team die Nummer 17 der Setzliste. Die erste Runde beginnt am Sonntag um 15:00 Uhr. 

Im Frauenbewerb wird der Titelkampf wohl zwischen der Kyiv Chess Federation, (UKR) mit den Muzychuk Schwestern an den Spitzenbrettern, Cercle d´Echecs (MNC) und Nona (GEO) entschieden. Außenseiterchancen haben noch der italienische Klub Caissa Pentole Agnelli und Ugra (RUS). (wk, Foto: Turnierseite)
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191110 grandprix vfDer FIDE Grand Prix in Hamburg geht in seine entscheidende Phase. Heute qualifizierte sich Daniil Dubov als vierter Spieler für das Semifinale. Sein Match gegen Peter Svidler war das einzige, das in ein Tie-Break musste. Maxime Vachier-Lagrave konnte sich gegen Veselin Topalov ebenso bereits in den beiden klassischen Partien mit 1,5:0,5 durchetzen wie Alexander Grischuk gegen David Navara und Jan-Krzysztof Duda gegen Yu Yangyi.

Das Tie-Break zwischen Dubov und Svidler beginnt mit zwei weiteren Remisen in den beiden Schnellpartien. Die Entscheidung fällt in den nächsten beiden Schnellpartien bei weiter verkürzter Bedenkzeit. Svidler opfert mit Weiß einen Bauern, den er aber nicht mehr zurückbekommt. Dubov spielt die Partie trocken nach Hause und fixiert danach mit einem Remis den Aufstieg. Im Semifinale spielen Vachier-Lagrave gegen Grischuk und Dubov gegen Duda. (wk, Foto: FIDE)
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191107 grandprix hamburgDie Rückrunde des FIDE Grand Prix in Hamburg bringt ausschließlich Remisen. Die Sieger der Hinrunde sind damit bereits im Viertelfinale, alle anderen müssen heute ab 15:00 Uhr ins Tie-Break.

Durchgesetzt haben sich Maxime Vachier-Lagrave gegen Wei Yi, Veselin Topalov gegen Hikaru Nakamura, Peter Svidler gegen Pentala Harikrishna und Jan-Krzysztof Duda gegen Ian Nepomniachtchi. In der Gesamtwertung, sie ist auf der Turnierseite in den News unter "Hamburg Guide" versteckt, übernimmt MVL mit den gewonnen drei Punkten für einen Aufstieg nach den klassischen Partien vor Grischuk und Mamedyarov die Führung und hat die Chance sie weiter auszubauen. Für den bisher Drittplatzierten Ian Nepomniachtchi ist die Niederlage gegen Duda hingegen ein herber Rückschlag.

Im Tie-Break kämpfen heute David Navara gegen Nikita Vitiugov, Radoslaw Wojtaszek gegen Alexander Grischuk, Teimour Radjabov gegen Daniil Dubov und Dmitry Jakovenko gegen Yangyi Yu. (wk, Foto: ChessBase)
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