German English Russian Spanish

Fotogalerie

Blog WM - EM

180804 wm ankDas Match um die Schachweltmeisterschaft zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und Herausforderer Fabiano Caruana findet vom 9. bis 28. November in London statt. Das war bereits bekannt. Jetzt hat Agon, der WM-Vermarkter der FIDE, auch den Austragungsort bekannt gegeben. Gespielt wird im College Holborn. Auf einer 1.000 m2 großen Fläch werden rund 400 Zuschauer pro Tag Platz finden. Karten können ab sofort gekauft werden und Kosten zwischen 45 und 100 Pfund. In Euro ist der Umrechnungfaktor derzeit bei 1,1236. Die Fans zu Hause werden die Züge auf der Worldchess-Website kostenlos live verfolgen können. Zugang zu einem Video-Live-Feed wird es über einen Premium-Pass (ab 20 Dollar) geben. Das Match wird über 12 Partien gehen, bei Gleichstand erfolgt ein Stichkampf mit verkürzter Bedenkzeit. Bisher haben die Beiden 32 Turnierpartien gegeneinander gespielt. Carlsen konnte davon zehn gewinnen, Caruana fünf. Laut Agon ist ein Preisond von einer Million Dollar garantiert. ( (wk, Foto: Worldchess)
Worldchess, College Holburn, WM-Regulativ

180725 STM r4Valentin Dragnev übernimmt in der gestrigen vierten Runde bei den Staatsmeisterschaften in Wien die alleinige Führung. Österreichs neuer Großmeister besiegt am Spitzenbrett Georg Fröwis in der Botwinnik-Variante des Damengambits und hat nun als einziger Spieler alle vier Partien gewonnen. Im Duell der nunmehrigen Verfolger trennen sich Felix Blohberger und Ilia Balinov mit einem Remis. Joachim Wallner, Georg Halvax, Florian Schwabeneder und Alexander Fauland können mit Siegen in die Gruppe zu Blohberger und Balinov aufschließen. Die Großmeister Andreas Diermair und Nikolaus Stanec gewinnen gegen Veronika Exler und Markus Gössler und führen die Gruppe der Spieler mit drei Punkten an. Chiara Polterauer gelingt eine feine Punkteteilung gegen Martin Christian Huber. Jasmin-Denise Schloffer besiegt Annika Fröwis und ist mit zweieinhalb Punkte die beste Frau in der Tabelle. Zweieinhalb Punkte haben auch noch Polterauer und Newrkla. Heute kommt es ab 15:00 Uhr zum GM-Duell zwischen Balinov und Dragnev. (wk)
ErgebnisseFotos
Zur Live-Übertragung (Mi-Sa 15:00, So 10:00)

180402 em rap frauenElisabeth Pähtz und Anna Muzychuk sind die neuen Europameisterinnen im Schnell- und Blitzschach. Im Schnellschachbewerb sind nach 11 Runden, die mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten und 10 Sekunden pro Zug an zwei Tagen agbewickelt wurden, vier Spielerinnen mit je acht Punkten an der Spitze. Da das Regulativ keinen Stichkampf um die Medaillen vorsieht entscheidet die bessere Zweitwertung zugunsten von Elisabeth Pähtz. Sie krönt mit dem ersten Europameistertitel bei den Frauen für Deutschland ihre bisherige Laufbahn. Silber gewinnt die Russin Anastasia Bodnaruk vor der klaren Elofavoritin Anna Muzychuk. Diese drei Spielerinnen bleiben ungeschlagen. Anna Ushenina muss sich mit "Blech" begnügen. Im Blitzbewerb kann Anna Muzychuk den Spieß umdrehen. Sie fügt in der dritten Runde Pähtz deren einzige Niederlage bei diesen Meisterschaften zu und gewinnt trotz einer Niederlage gegen Ana Matnadze in der Schlussrunde mit zehn Punkten aus 13 Partien mit einem halben Punkt Vorsprung auf das Trio Pähtz, Socko und Matnadze. Wieder hat Pähtz unter den Punktegleichen die beste Zweitwertung und sichert sich so die Silbermedaille vor Socko. Matnadze bleibt ohne Metall. Ausgetragen wurden die Meisterschaften mit 78 Teilnehmerinnen aus 16 Nationen vom 30. März bis 1. April unmittelbar nach den Europameisterschaften der offenen Klasse ebenfalls in Georgien, allerdings nicht in Batumi, sondern in Tiflils. (wk, Foto: Turnierseite)
ECU, Facebook-Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

180507 wm frauenDie Partien drei und vier der Frauen WM in Shanghai bringen zwei Weißsiege. Zuerst baut Wenjun Ju ihre Führung auf 2,5:0,5 aus, heute gelang Zhongyi Tan der wichtige "Anschlusstreffer" zum 1,5:2,5 Zwischenstand. Beide Partien zeigten eine erstaunlich Duplizität der Ereignisse. Die Schwarzspielerinnen versuchten aktiv am Königsflügel zu spielelen, schafften damit aber Schwächen um ihren König. In beiden Partien konnte die weiße Dame auf h5 die weißfeldrigen Schwächen nützen und entscheidend eindringen. Tan streckte in der dritten Partie schon im 27. Zug die Waffen, Ju legte heute ihren König einen Zug vor dem Matt im 35. Zug um. Morgen ist ein Ruhetag, am Mittwoch folgt die fünfte Runde. Danach zieht die WM von Shanghai nach Chongqing um. Die sechste Runde folgt daher nach einer Pause erst am 12. Mai. Am Mittwoch kämpfen die Spielerinnen ab 10:00 Uhr MEZ noch um eine gute Ausgangslage für die zweite Turnierhälfte. (wk, Foto: FIDE)
TurnierseiteFIDE

180328 em r11Österreich hat einen neuen Großmeister im Schach. Der Steirer Andreas Diermair holt bei der Europameisterschaft in Batumi seine dritte Norm und wird den Titel eines Großmeisters vom Weltschachbund (FIDE) in Kürze offiziell verliehen bekommen. Andreas Diermair ist erst der fünfte gbürtige Österreicher nach Karl Robatsch, Josef Klinger, Nikolaus Stanec und Markus Ragger, der diese Auszeichnung erhält. Diermair gelangen seine Normen 2013 beim Open in Bad Gleichenberg, 2015 beim Europacup der Vereine in Skopje und nun in Batumi. Seine letzte Norm gelingt Diermair nach dramatischem Turnierverlauf. Er besiegt in den Runden fünf und sieben der EM die starken Großmeister Michal Krasenkow (POL) und Sergei Zhigalko (BLR). Das reicht nach zwei weiteren Remisen gegen GM Mads Andersen (DEN) und Mateusz Bartel (POL) für eine Norm aus neun Runden. Um den GM-Titel tatsächlich zu erhalten benötigte Diermair allerdings eine Norm aus elf Runden und hier gab es in Runde zehn mit einer Niederlage gegen den Russen Mikhail Kobalia einen herben Rückschlag. Diermair behält aber die Nerven, besiegt in der Schlussrunde den Serben Aleksandar Indjic mit den schwarzen Steinen und sichert sich damit doch noch die heißbegehrte dritte Norm und den Titel. Diese Leistung stellt eine andere toll etwas in den Schatten. Felix Blohberger erspielt mit fünf Punkten eine Eloleistung über 2500 und sichert sich eine IM-Norm. Damit geht die EM trotz Abwesenheit von Markus Ragger für Österreich erfolgreich zu Ende. Diermair wird mit 6,5 Punkten am 73. Platz von 302 Teilnehmern aus 34 Nationen Bester des ÖSB Teams. Shengelia beendet das Turnier mit sechs Punkten. Blohberger, Schnider und Huber gelingen jeweils fünf Punkte. Neuer Europameister ist der Kroate Iva Saric mit 8,5 Punkten. Er sichert sich den Titel in der Schlussrunde mit einem Sieg gegen David Navara. Silber geht an Radoslaw Wojtaszek (POL), Bronze an Sanan Sjugirov (RUS). Beide haben die bessere Feinwertung von insgesamt sieben Spielern mit je acht Punkten. (wk, Foto: Shengelia)
TurnierseiteErgebnisse bei Chess-ResultsECU

Partner






Logo NADA 2018 300px


180612 logo respekt