German English Russian Spanish

Fotogalerie

Blog WM - EM

190602 cand w r2Nana Dzagnidze und Aleksandra Goryachkina sind die ersten Spielerinnen, die beim Kandidatenturnier der Frauen in Kasan eine Partie gewinnen. Dzagnidze besiegt Anna Muzychuk überraschend mit den schwarzen Steinen. In einer spanischen Nebenvariante übernimmt sie schon im 19. Zug die Inititative und baut diese sukzessive aus. Im 42. Zug muss Muzychuk aufgeben. Eineinhalb Stunden später kann Aleksandra Goryachkina im russischen Duell gegen Valentina Gunina zu Dagnidze aufschließen. Goryachkina erreicht bereits in der Eröffnung eine angenehme Stellung und erreicht ein vorteilhaftes Endspiel, das Gunina nicht verteidigen kann. Im zweiten russischen Duell erreicht Kateryna Lagno gegen Alexandra Kosteniuk zwar etwas Vorteil, zum Sieg reicht es aber nicht. Remis endet auch die Begegnung zwischen der Chinesin Tan Zhongyi und der Elofavoritin Mariya Muzichuk. Die dritte Runde folgt heute um 14:00 Uhr MEZ. (wk, Foto: ChessBase)
Offizielle Turnierseite

190601 cand w r1Das neue geschaffene Kandidatenturnier der Frauen hat gestern in Kasan begonnen. Kasan ist die Hauptstadt der halbautonomen Republik Tatarstan. Sie liegt im Südwesten Russlands am Ufer der Flüsse Wolga und Kasanka. Die FIDE beginnt damit eine neue Ära der Weltmeisterschaft der Frauen und erfüllt die lange Forderung den Zyklus der Frauen jenem der Männer anzugleichen. In der gestrigen ersten Runde verlief friedlich. Alle vier Partien endeten mit Remisen. Den Anfagn machten im Schwesternduell Maria und Anna Muzychuk. In den rein russischen Duellen teilten Valentina Gunina und Kateryna Lagna ebenso den Punkte wie Alexandra Kosteniuk und Alexandra Goryachkina. Das vierte Remis lieferten Nana Dzagnidze und Tan Zhongyi. Die zweite Runde beginnt heute um 14:00 MEZ. (wk, Foto: ChessBase)
Offizielle Turnierseite

20190525 gp sf tbIn einem rein russischen Finale treffen heute im FIDE Grand Prix in Moskau ab 14:00 Uhr Alexander Grischuk und Ian Nepomnaichtchi aufeinander. Die beiden russchischen Nationalspieler konnten sich im Semifinale gegen den Amerikaner Hikaru Nakamura bzw. gegen den Polen Radoslaw Wojtaszek durchsetzen. Grischuk schaffte, wie berichtet, den Aufstieg mit einem 1,5:0,5 Erfolg bereits im Standardschach. Nepomnaiachtchi musste hingegen gegen Wojtraszek in ein Tie-Break. Hier fiel die Entscheidung erst im zweiten Umlauf in der insgesamt vierten Schnellschachpartie zugunsten des Russen. Er steigt mit einem Gesamtscore von 3,5:2,5 auf. Nach dem gestrigen Ruhetag folgt heute die erste Finalpartie. Sollte es morgen nach der Rückrunde 1:1 stehen, fällt die Entscheidung um den Sieg am Mittwoch in einem Tie-Break. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite

190530 gp finalDie erste Station des FIDE Grand Prix 2010 ist vorüber. Im rein russischen Finale besiegt Ian Nepomniachtchi seinen Nationalteamkollegen Alexander Grischuk mit 2,5:1,5. Nach zwei Remisen im Standardschach, überrascht Nepomniachtchi im Tie-Break in der ersten Schnellschachpartie mit der russischen Verteidigung. Grischuk weicht im dritten Zug mit d3 jeder theoretischen Diskussion aus, erreicht aber keinen Vorteil. In der zweiten Partie macht es Nepomniachtchi besser. In einem Italiener ergreift er die Inititative, vor allem, weil ein Springer vom Grischuk am Rand landet und nicht zurück ins Spiel findet. Nepomniachtchi gewinnt einen Bauern und verwertet diesen Vorteil letztlich in einem technischen Endspiel. Nepomniachtchi gewinnt neben einem Preisgeld von 24.000 Euro neun Punkte für die Grand Prix Gesamtwertung und verschafft sich damit eine gute Ausgangslage einen der beiden Plätze für das Kandidatenturnier zu erreichen. Grischuk muss sich mit 14.000 Euro und sieben Punkten begügen. Weiters: Wojtaszek (5), Nakamura (3), Svidler, Wei Yi, Dubov (alle 2), So (1), alle anderen sind derzeit punktelos. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite

20190525 gp sfAlexander Grischuk steht als Erster im Finale des Grand Prix Turniers in Moskau. Er entscheidet das Duell gegen Hikaru Nakamura nach einem eher farblosen Remis bereits in der zweiten Partie im Standardschach mit Weiß. Der Russe opfert in einer katalanischen Eröffnung einen Bauern und erhält sichtlich Kompensation. Im 22. Zug weicht er einer von Nakamura angebotenen Zugwiederholung aus. Bald darauf gewinnt Grischuk seinen Bauern zurück. In bereits schlechterer Stellung wickelt der Amerikaner im 35. Zug in eine Endspiel ab, hat sich aber wohl verrechnet. Der Rest ist für Grischuk nur mehr eine Frage der Technik, die er problemlos löst. Sein Finalgegner wird heute ab 14:00 Uhr im Tiebreak zwischen Ian Nepomniachtchi und Radoslaw Wojtaszek ermittelt. In den beiden Standartpartien gab es ein vorsichtiges Abtasten mit zwei Remisvereinbarungen im 22. bzw. 26. Zug. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite

Partner






Logo NADA 2018 300px


180612 logo respekt