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Blog WM - EM

160530 EM FrauenSpannend verläuft die Frauen EM in Mamaia. Nach drei Runden führen mit Ekaterina Atalik, Zeinab Mamedjarova, Inna Gaponenko und Yuliya Shvayger vier Außenseiterinnen. Die Top-13 der Setzliste mussten allesamt bereits zumindest Remisen abgeben. So hat beispielsweise Antoaneta Stefanavo, die Führende der Setzliste, bereits in der ersten Runde mit der Ungarin Anna Rudolf den Punkt teilen müssen. Deutschlands Elisabeth Pähtz hat gestern gegen die Schottin Ketevan Arakhamia-Grant ebenfalls mit einem Remis ihre weiße Weste verloren. Elisabeth Hapala, die einzige Österreicherin im Feld, gewinnt in der zweiten Runde gegen Andra Cimpean, muss aber gegen zwei starke Spielerinnen, die Spanierin Vega (2375) und die Ungarin Papp (2342), Niederlagen hinnehmen, war aber nicht ohne Chancen. Insbesondere gegen Papp schien eine Punkteteilung lange ein Remis das wahrscheinlichere Ergebnis. Heute triffe Hapala mit Schwarz auf die Polin Kiolbasa (2319). (wk, Foto: ECU)
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160526 EM FrauenEin paar Tage nach der offenen EM im Kosovo beginnt morgen im rumänischen Mamaia die Europameisterschaft der Frauen. Gespielt werden zwischen 27. Mai und 6. Juni elf Runden, wobei der 2. Juni ein Ruhetag ist. Die bulgarische Ex-Weltmeisterin Antoaneta Stefanova ist die einzige Spielerin der Startrangliste mit einer Elozahl über 2500. Deutschlands Elisabeth Pähtz ist mit 2489 am vierten Platz der Setzliste und die einzige westliche Spielerin in den Top-20. Genannt haben 112 Spielerinnen aus 27 Nationen. 104 davon haben einen Titel der FIDE. Österreich ist in Mamaia mit Elisabeth Hapala und Johann Pöcksteiner vertreten. Hapala geht als Nummer 81 in das Turnier, ÖSB Vizepräsident und ECU Vorstandsmitglied Johann Pöcksteiner ist Vorsitzender im Schiedsgericht der Veranstaltung. Die erste Runde beginnt morgen um 15:00 Uhr. Eine Live-Übertragung gibt es auf der ECU Website und möglicherweise auf der Turnierseite. (wk, Foto: ECU)
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160623 EM R10Die Schlussrunde der EM in Gjakvoa beginnt heute schon um 11:00 Uhr. Die Ausgangspositionen sind nach einer weiteren Remisrunde an den Spitzenbrettern, einzig Kovalenko gelingt ein Sieg in den Top-10 Brettern, klar bezogen. Der Russe Ernesto Inarkiev hält bei 8,5 Punkten und führt mit einem ganzen Punkt Vorsprung auf Wojtaszek, Kovalenko und Goganov. Inarkiev reicht heute bereits ein Unentschieden zum Titel. Hinter den Medaillenanwärtern gibt es ein dichtes Gedränge um die 23 World Cup Plätze. Ragger liegt nach einem Remis gegen Anton Guijarra am 21. Platz. Mit einem weiteren Remis in der Schlussrunde könnte es mit der Qualifikation knapp werden, allerdings ist zu berücksichtigen, dass Spieler in den Top-23 dieser EM bereits aus dem Vorjahr qualifiziert sein könnten. Derzeit trifft das beispielsweise für Navara und Nisipeanu zu. Daher könnte am Ende des Tages auch ein 25. oder gar 26. Platz noch reichen. (wk, Foto: ECU)
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160623 EM R11Der Russe Ernesto Inarkiev sichert sich in der Schlussrunde mit eine Remis gegen den Polen Kacper Porun den Europameistertitel. Heiß gekämpft wird dahinter um die Medaillen. Igor Kovalenko aus Lettland holt mit einem Schwarzsieg gegen Aleksey Goganov die Silbermedaille, der Georgier Baadur Jobava schlägt mit dem Polen Radoslaw Wojtaszek einen der Favoriten und schnappt sich noch Bronze dank besserer Zweitwertung vor Navara und Vallejo Pons, die heute ebenfalls gewinnen. Dahiner freuen sich viele Spieler mit 7,5 Punkten über die Qualifikation zum World Cup. Markus Ragger ist leider nicht darunter. Er muss mit Schwarz gegen den Spanier Ivan Salgado Lopez (2618) aufs Ganze gehen, verbaut aber in Zeitnot seiner Dame die Rückzugsfelder. Ragger verliert in der Folge eine Figur und die Partie. Am Ende reicht es nur für den 45. Platz direkt vor einem der Mitfavoriten, Ruslan Ponomariov. Überhaupt ist der Schlusstag mit einer großen Rochade von Ragger, Schachinger und Dragnev enttäuschend. Es sollte nicht die EM der Österreicher sein. Es war aber auch nicht die EM der Veranstalter, die auf ihrer Website noch immer mehr Ankündigungen als Inhalte haben. Dazu gehört auch jene über eine Live-Kommentierung, die international inzwischen zum Standard gehört, diesmal aber fehlte. Bunte Blüten treibt auch der Modus als offenes Turnier. Gerade Spieler aus der Mitte der Setzliste wie Schachinger und Dragnev hatten keine Chance ins Turnier zu finden. Zu sehr wechselten die Gegner zwischen "Elo-Riesen" und "Hobbyspielern". Der ÖSB zieht die Konsequenz und bereitet einen Änderungsantrag für die kommende ECU-Generalversammlung im Rahmen der Schach-Olympiade in Baku vor. (wk, Foto: ECU)
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160522 EM R9Im Kampf um den Sieg könnte in der 9. Runde der EM eine Vorentscheidung gefallen sein. Der Russe Ernesto Inarkiev baut mit einem zweiten Schwarzsieg in Folge gegen Igor Kovalenko seine Führung auf einen ganzen Punkt aus. Dahinter wurde gestern überwiegend die Friedenspfeife geraucht. An den ersten 16 Brettern gab es lediglich drei Ganzentscheidungen, aber gleich mehrere Kurzremisen unter 20 Zügen. Ein wichtiger Sieg gelingt Markus Ragger mit Schwarz gegen Ante Brkic. Ragger überrascht den Kroaten mit der französischen Verteidigung. Die Entscheidung fällt in der Zeitnotphase. Ragger gewinnt einen Bauern und setzt seinen Vorteil überzeugend um. In der Tabelle liegt er zwei Runden vor Schluss am 18. Platz. Das würde für die World Cup Qualifikation reichen. Mario Schachinger verliert mit Schwarz gegen Nils Grandelius (2649). Valentin Dragnev kommt gegen einen eloschwächeren Gegner nur zu einem Remis. Heute trifft Ragger auf den Spanier David Guijarro Anton (2616). Schachinger und Dragnev treffen zum wiederholten Mal auf Gegner, bei denen man sich fragen muss warum sie bei einer Europameisterschaft überhaupt spielen dürfen. (wk, Foto: ECU)
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