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Blog WM - EM

181115 frauen wmDie FIDE Frauen WM geht in ihre entscheidende Phase. Wenjun Ju und Katherina Lagno erreichen bereits nach den zwei Partien im Standardschach das Semifinale. Ju gewinnt gegen Gulrukhbegim Tokhirjonova sicher mit 1,5:0,5. Lagno schaltet Tingjie Lei, sie gewann die WM 2017, klar mit 2:0 aus. Die anderen beiden Begegnungen mussten ins Tie-Break. Hier setzt sich Alexandra Kosteniuk mit 1,5:0,5 gegen Anna Muzychuk durch und ist mit dem Gesamtscore von 2,5:1,5 weiter. Spannend verläuft das Match zwischen Mariya Muzychuk und Zhansaya Abdumalik. Die ersten sechs Partien enden jeweils mit Schwarzsiegen. Erst in den Blitzpartien wird der Bann gebrochen und Muzychuk setzt sich mit 4,5:3,5 durch. Im Semifinale spielen ab heute 11:00 MEZ Ju gegen Kosteniuk und Muzychuk gegen Lagno. Diese vier Spielerinnen haben sich zudem für das neu geschaffene Kandidatenturnier der Frauen im kommenden WM-Zyklus qualifiziert. (wk, Foto: FIDE)
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181114 wm r4Weltmeister Magnus Carslen begann die vierte Partie der WM mit 1.c2-c4, der englischen Eröffnung. Vielleicht eine kleine Reminiszenz an das Gastgeberland. Analog könnte das London-System auch noch aufs Brett kommen. Wie auch immer. Caruana zeigt sich wenig überrascht und wählt mit 1.- e5 die prinzipiellste Antwort. Seine Züge in der Eröffnung macht der Amerikaner erneut ohne großes Nachdenken und demonstriert seine gute Vorbereitung. Carlsen weicht im 11. Zug von einer Vorgängerpartie Caruanas ab, aber auch an dieser Stelle antwortet der Herausforderer a tempo. Nach 20 Zügen ist die Stellung völlig ausgeglichen und bereits im 34. Zug schütteln sich die Kontrahenten die Hände als Zeichen des Friedensschlusses. Das Match steht nach dieser vierten Punkteteilung 2:2. Die fünfte Partie folgt nach einem Ruhetag am Donnerstag um 16:00 MEZ. (wk, Logo: FIDE)
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Videokommentare: Markus RaggerDaniel King
DerStandard: Bericht 4. Runde

181113 frauen wmDie erste Runde im Viertelfinale der Frauen Weltmeisterschaft in Khanty-Mansiysk bringt Siege für Kateryna Lagno (RUS) gegen Tingjie Lei (CHN) und Zhansaya Abdumalik (KAZ) mit Schwarz gegen Mariya Muzychuk. Beide haben nun besten Chancen heute in das Semifinale aufzusteigen und sich damit einen Platz im neu geschaffenen Kandidatenturnier der Frauen zu sichern. Insbesondere der Sieg der 18-jährigen Abdumalik aus Kasachstan gegen Muzychuk, die WM-Finalistin von 2016, gilt als Überraschung. Allerdings wird Abdumalik schon länger als großes Talent mit Potenzial für eine zukünftige Weltmeisterin gehandelt. Die Partien zwischen Wenjun Ju (CHN) und Gulrukhbegim Tokhirjonova (USB) sowie Alexandra Kosteniuk (RUS) gegen Anna Muzychuk (UKR) endeten mit Remisen. Die Rückrunde beginnt heute um 11:00 Uhr MEZ. Im Falle eines Gleichstandes müssen die Spielerinnen morgen in ein Tie-Break. (wk, Foto: FIDE)
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181113 wm r3Fabiano Caruana eröffnet auch seine zweite Weißpartie der Weltmeisterschaft in London mit dem Königsbauern. Beide Spieler wiederholen die sizilianische Rossolimo Variante der Auftaktpartie, aber Caruana weicht im sechsten Zug ab, worauf auch Carlsen ein anderes Konzept, diesmal mit kurzer Rochade, wählt. Beide Spieler sind sich in der Pressekonferenz einig, dass erstmals in diesem Match Weiß ein wenig Vorteil herausgeholt hat. Allerdings kann Caruana daraus wenig machen und schon bald hat Carlsen etwas Raumvorteil und ist derjenige der versucht etwas aus der Stellung zu machen. Knapp vor der Zeitkontrolle forciert er aber die Ereignisse und erlaubt Caruana mit einem Figurenopfer die bekannte Remisstellung gegen Läufer und Randbauer von der falschen Farbe zu erreichen. Carlsen verzichtet darauf dies zu demonstrieren und die Partie endet im 49. Zug mit der dritten Punkteteilung. Das Match steht 1,5:1,5. Die vierte Partie folgt heute um 16:00 MEZ. Wird es einen ersten Sieger geben? (wk, Logo: FIDE)
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Videokommentare: Markus RaggerDaniel King,
DerStandard: Bericht 3. Runde

181111 wm r2Die zweite Partie der Schach WM in London bringt ein zweites Remis. Carlsen eröffnet ein wenig überraschend mit dem Damenbauern und Caruana verteidigt sich entgegen seiner sonstigen Gewohnheiten orthodox. Diesmal ist es der norwegische Weltmeister der früh ins Grübeln kommt, der prinzipiellen Spielweise ausweicht und danach sogar leicht in Nachteil kommt. Carlsen zieht aber rechtzeitig die Notbremse und steuert ein Turmendspiel mit drei gegen vier Bauern an, das er ohne große Mühe remis hält. Es ist keine großartige Partie wie jene der ersten Runde, aber Caruana konnte psychologisch zurückschlagen, indem er diesmal am Drücker war. Eine realistische Gewinnchance hat er aber nicht verpasst. Am Sonntag ist in London der erste Ruhetage, die dritte Partie folgt am Montag um 16:00 MEZ. Live-Übertragungen gibt es auf der Turnierseite, bei ChessBase und bei Chess24. (wk, Logo: FIDE)
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DerStandard: Bericht 2. Runde

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