German English Russian Spanish

Fotogalerie

Blog WM - EM

170606 em r6 2Die sechste Runde bringt bei der EM in Minsk nach einem Ruhetag durchaus erfreuliche Ergebnisse der Österreicher. Andreas Diermair zeigt sich gegen Banjamin Gledura (2602) in einem Tarrasch-Franzosen mit Schwarz in bester Spiellaune und ist nach diesem Sieg mit vier Punkten bester Österreicher. Alle anderen haben dreieinhalb Punkte, ausgenommen Georg Fröwis. Der Vorarlberger muss gegen Stanislav Bogdanovich (2596) eine zweite Niederlage in Serie hinnehmen. Valentin Dragnev und Peter Schreiner kämpfen sich mit Favoritensiegen wieder in den "Plusbereich". Erfreulich ist das Auftreten von Luca Kessler. Der zweite Vorarlberger remisiert gegen Olexandr Brtnyk aus der Position der Stärke. Nimmt man die Partie gegen Elolosen aus der Wertung, hält Kessler bei einer Performance nur knapp unter 2600. Für Markus Ragger läuft es hingegen nicht nach Wunsch. Gestern kommt er gegen Andrey Gorovets (2524) zum zweiten Mal mit Weiß nur zu einem Remis. Die erhofften Siege wollen einfach nicht gelingen. Trotzdem ist der Zug für eine World Cup Qualifikation nicht abgefahren. Es braucht aber ein gutes Finish in den noch verbleibenden fünf Runden. An der Spitze schiebt sich das Feld zusammen. Es führen neun Spieler mit je fünf Punkten. Ausgetragen wurde in Minsk neben der EM auch die erste Blitz- und Schnellschach WM in der U8-U12. Zur Siegerehrung kam am EM-Ruhetag auch FIDE Präsident Kirsan Ilyumzhinov. Insgesamt waren 540 Teilnehmer aus 25 Nationen vertreten. Den Löwenanteil stellten Russland (236) und Weißrussland (147). Österreich war nicht vertreten. (wk, Foto: Turnierseite)
TurnierseiteErgebnisse bei Chess-ResultsECU

Ergebnisse der WM 08-12 im Schnell- und Blitzschach, Bericht FIDE-Website

170604 em r5Zur Halbzeit der EM halten sich die Österreicher im Mittelfeld, einige sogar im vorderen. Ragger, Diermair und Kessler halten nach fünf von elf Runden bei drei Punkten, Dragnev, Schreiner und Fröwis bei zweieinhalb. In der fünften Runde versucht Markus Ragger mit der französischen Winawer Variante gegen Artur Gabrielian auf Gewinn zu spielen. Der Russe riecht aber offenbar den Braten und weicht mit der verzögerten Abtauschvariante Raggers Ambitionen aus. Mehr als ein Remis ist nicht drinnen. Die einzige Gewinnpartie aus österreichischer Sicht gelingt Andreas Diermair aus der klaren Favoritenrolle. Eine erste Niederlage muss hingegen sein steirischer Teamkollege bei Meister Feffernitz, Peter Schreiner, hinnehmen. Eine Null setzt es auch für Georg Fröwis gegen den Deutschen Rasmus Svane. Luca Kessler gelingt gegen Alexander Predke erneut ein Remis gegen einen starken 2500-er. Valentin Dragnev kommt gegen Roman Martynov auch "nur" zur Punkteteilung. An der Tabellenspitze liegen mit je viereinhalb Punkten: Cheparinov (BUL), Melkumian (ARM), Kuzubov (UKR) und Fridman (GER). Die sechste Runde folgt nach einem Ruhtag morgen, Montag, ab 14:30 Uhr. Ragger spielt gegen Gorovets (2524), Diermair und Kessler treffen mit Schwarz auf Gledura (2602) bzw. Bortnyk (2567). Einen starken Gegner hat erneut Fröwis mit Bogdanovich (2596). Dragnev und Schreiner sind gegen Kerigan (2358) und Konaplev (2172) in der Favoritenrolle. (wk, Foto: Turnierseite)
TurnierseiteErgebnisse bei Chess-ResultsECU

170602 em r3Das Feld der Spieler ohne Punkteverlust bei der EM lichtet sich. Nach drei Runden haben nur noch neun Spieler eine weiße Weste. Von den Top-10 der Setzliste ist nur Maxim Rodshtein dabei. Markus Ragger verliert gestern mit Schwarz gegen den Russen Pavel Ponkratov. Ragger hält nun ebenso bei zwei Punkten wie aus österreichischer Sicht noch Valentin Dragnev, Peter Schreiner und Luca Kessler. Schreiner ist nach einem sicheren Schwarzremis gegen Ivan Rozum (2606) weiter ungeschlagen. Dragnev und Kessler besiegen ebenso wie Georg Fröwis eloschwächere Spieler. Andreas Diermair kommt hingegen gegen den Weißrussen Artsiom Siniauski über ein Remis nicht hinaus. Heute trifft Ragger auf den Litauer Kveinys. Die anderen Österreicher bekommen es überwiegend gegen starke Großmeister zu tun, lediglich Diermair spielt nach "unten". Die vierte Runde wird heute ab 14:30 Uhr MEZ gespielt und mit kleiner Zeitverzögerung live übertragen. (wk, Foto: Turnierseite)
TurnierseiteErgebnisse bei Chess-ResultsECU

170603 em r4Die 4. Runde der Europameisterschaft in Minsk ist aus österreichischer Sicht eine Runde mit hoher Remisquote. Markus Ragger gewinnt gegen Aloyzas Kveinys zwar eine Qualität, die Kompensation des Litauers ist aber groß und führt zu einem Remis. Peter Schreiner bleibt weiter ungeschlagen und nimmt mit Deutschlands Hoffnung Matthias Bluebaum erneut einem 2600-er einen halben Punkt ab. Eine heiße Partie liefert sich Luca Kessler mit Schwarz in einem Königsinder gegen Evgeny Postny. Beide verpassen Gewinnchancen. Die Partie mündet in einem Endspiel mit einem Bauern mehr für Postny, aber Kessler verteidigt gut und erreicht die Punkteteilung. Ein Remis gibt es auch zwischen dem Israeli Dan Poleg und Andreas Diermair. Die Überraschung des Tages liefert Georg Fröwis. Er besiegt mit Schwarz den Polen Mateusz Bartel (2637) und hält nun wie Ragger, Schreiner und Kessler bei zweieinhalb Punkten. Die einzige Niederlage muss Valentin Dragnev gegen den Russen Boris Grachev hinnehmen. Dragnev erreicht zwar ein gute Stellung mit gleichen Chancen, verliert dann aber den Faden und die Partie. Heute spielen mit Ragger, Schreiner, Kessler und Diermair gleich vier Österreicher gegen Russen. In der Favoritenrolle sind Ragger, Dragnev und Diermair. (wk, Foto: Turnierseite)
TurnierseiteErgebnisse bei Chess-ResultsECU

170601 em r2Markus Ragger startet mit einem überzeugenden Sieg gegen Vitaly Kunin (2551) in die EM in Minsk. In der ersten Runde hatte Österreichs Nummer Eins wie berichtet kampflos den Punkte bekommen. Ragger ist nun einer von insgesamt 44 Spielern mit zwei Punkten in der Tabelle. Alle anderen Österreicher mussten gestern gegen elostärkere Gegner antreten. Der einzige zählbare Erfolg gelingt Peter Schreiner mit einem Remis gegen Evgeny Alekseev (2610). Der Russe bietet bereits im 11. Zug die Punkteteilung an. Man kann den Österreicher kaum rügen es anzunehmen, eher das Regulativ, das solche Kurzremisen nicht verhindert. Dragnev, Diermair, Kessler und Fröwis verlieren ihre Partien gegen Gegner der 2600-er Kategorie. Heute trifft Ragger mit Schwarz auf den Russen Pavel Ponkratov (2590). Ebenfalls Schwarz hat Peter Schreiner gegen Ivan Rozum (2606), einen weiteren Russen. Er ist der einzige Österreicher, der heute gegen einen elostärkeren Gegner antritt. Dragnev, Diermair, Kessler und Fröwis stecken hingegen im "Paternoster" einer EM ohne Zugangsbeschränkung und sind allesamt in der klaren Favoritenrolle. Kessler spielt sogar gegen einen elolosen Weißrussen. (wk, Foto: Turnierseite)
TurnierseiteErgebnisse bei Chess-ResultsECU

Partner

170531 LOGO Stmk Land Sport