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Blog WM - EM

161223 WM rap blitz ankDie Weltmeisterschaften der FIDE im Blitz- und Schnellschach werden vom 26.-30. Dezember in in Doha (Qatar) ausgetragen. Der Schnellschachbewerb wird an drei Tagen vom 26.-28. Dezember mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten plus 10 Sekunden pro Zug gespielt. An den beiden darauf folgenden Tagen steht die WM im Blitzschach mit einer Bedenkzeit von 3 Minuten plus 2 Sekunden pro Zug am Programm. Am Start sind u.a. Carlsen, Karjakin, Anand, Grischuk und Aronian bei den Herren, im Frauenbewerb Kosteniuk, Stefanova, Ushenina, Chen. (wk, Foto: FIDE)
Offizielle Turnierseite

161201 wm tieMagnus Carlsen bleibt Weltmeister. An seinem 26. Geburtstag gewinnt der Norweger am 30. November das Tie-Break der WM in New York gegen seinen Herausforderer Sergej Karjakin aus Russland glatt mit 3:1. Die Entscheidung fällt in der dritten Partie des auf vier Partien mit verkürzter Bedenkzeit angesetzten Stichkampfs. Karjakin spielt einen neuen Zug in einer Stellung, die bei der WM bereits vorkam, verpasst aber eine vorteilhafte Fortsetzung. Carlsen übernimmt mit einem Bauernopfer die Initiative und diesmal kann Karjakin bei immer knapper werdender Bedenkzeit die Stellung nicht mehr halten. In der letzten Partie muss er mit Schwarz gewinnen. Er versucht alles, weicht Zugwiederholungen aus. Carlsen kommt aber in Vorteil und entscheidet mit einer "Geburtstags-Kombi", wie der Amerikaner Maurice Ashley in der Live-Übertragung launig kommentiert. Die von langer Hand vorbereitete Kombination führt mit einem Damenopfer zu einem sehenswerten Matt. Markus Ragger kommentiert auf Youtube die Höhepunkte des Tie-Breaks. (wk, Foto: Turnierseite)
TurnierseiteVideokommentar Markus Ragger - Tie-Break
Bericht im Standard Online

161127 wm16 r11Die Schach WM in New York zwischen Magnus Carlsen und Sergej Karjakin geht in ihre entscheidende Phase. Beim Stand von 5:5 führt Herausforderer Karjakin in der gestrigen vorletzten Runde die weißen Steine und wählt die gleiche Eröffnung wie in der zweiten Partie. Beide spielen vorsichtig, jeder Fehler könnte nun das Match entscheiden. Carlsen weicht im 10. Zug von der zweite Partie ab und kann in der Folge die Initiative übernehmen. Ein weit vorgerückter Freibauer steckt drohend in der weißen Stellung. Karjakin findet aber die richtigen Antworten und kann die Umwandlung des Bauern in eine Dame durch Dauerschach verhindern. Die letzte Runde folgt nach einem Ruhetag am Montag. Sollte das Match danach 6:6 stehen gibt es am Mittwoch ein Tie-Break mit Schnellschachpartien. Gibt es auch dann keinen Sieger folgt eine Entscheidung im Blitzschach. Markus Ragger hat die wichtigsten Momente der 11. Partie wieder auf Youtube kommentiert. (wk, Foto: Turnierseite)
TurnierseiteVideokommentar Markus Ragger - 11. Runde
Bericht im Standard Online

161128 wm r12Die Schach Weltmeisterschaft zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Sergej Kajakin geht in einen Stichkampf. Die 12. Partie endet nach ruhigem Verlauf mit einem weiteren Remis, das Match endet mit 6:6. Der Weltmeistertitel wird am Mittwoch in einem "Tie-Break" vergeben. Gespielt werden vier Partien Schnellschach. Jeder Spieler erhält 25 Minuten Bedenkzeit und 10 Sekunden pro Zug. Sollte es nach den Schnellpartien 2:2 stehen folgen Blitzpartien bis zur Entscheidung. Zuerst maximal fünf Mini-Matches zu zwei Partien. Gibt es auch dann noch keine Entscheidung folgt eine Armageddon Partie in der Schwarz weniger Bedenkzeit erhält als Weiß, ihm aber ein Remis reicht. In seiner Analyse auf Youtube erläutert Markus Ragger den Verlauf der 12. Partie und die Beweggründe der Spieler für das rasche Remis. (wk, Foto: Turnierseite)
TurnierseiteVideokommentar Markus Ragger - 12. Runde
Bericht im Standard Online

161125 wm r10Dramatik pur bei der Schach WM in New York. Die Nerven liegen blank, die Spannung liegt in der Luft. Weltmeister Magnus Carlsen schlägt zurück und gleicht in einer an kritischen Momenten reichen 10. Partie mit seinem ersten Sieg zum 5:5 aus. In einer spanischen Anti-Berliner Variante erreicht Carlsen jenen Stellungstyp in dem er am stärksten ist: Ein Endspiel mit leichtem Vorteil. Geduldig wartet der Norweger dann auf seine Chance. Im 57. Zug ist es dann soweit. Sergej Karjakin stellt seinen zweiten Turm auf die siebente Reihe und erlaubt Carlsen die entscheidende Stellungsöffnung durch einen lange vorbereiteten Bauerndurchbruch. Der wahre Schock für Karjakin folgt in der Pressekonferenz. Carlsen zeigt in der Parieanalyse im 20. und 21. Zug gleich zwei Möglichkeiten mit denen der Russe forciert ein Remis durch Zugwiederholung am Brett erzwingen hätte können. Ähnlich wie Carlsen in den Partien drei und vier verpasste Kajakin nun in den Partien neun und zehn seine Chancen. Jetzt ist wieder alles offen. Die 11. Runde folgt am Samstag, die 12. Runde am Montag. Sollte es danach 6:6 stehen steht noch ein Tie-Break am Programm. Markus Ragger zeigt in seiner Videoanalyse auf Youtube die entscheidenden Momente der 10. Partie Partie. (wk, Foto: Turnierseite)
TurnierseiteVideokommentar Markus Ragger - 10. Runde
Bericht im Standard Online

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