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Blog WM - EM

190313 WMTeamRussland und China holen die Titel bei der Mannschafts-Weltmeisterschaft in Astana. Im Bewerb der Frauen ist China eine Klasse für sich und gewinnt alle neun Begegnungen. Die Top-Scorerinnen der Chinesinnen sind Zhongyi Tan am Spitzenbrett mit 7/9 und Tingjie Lei, der am dritten/vierten Brett sogar 7/8 gelingen. Beide bleiben zudem ungeschlagen. Die Silbermedaille geht an Russland vor Georgien. Die Russinnen verlieren gegen China und teilen die Punkte mit Georgien und der Ukraine. Das sind am Ende zwar vier Punkte Rückstand auf China, aber zwei Punkte Vorsprung auf Georgien und die Ukraine. Die Ukraine verpasst eine Medaille erst in der Schlussrunde mit einer 0,5:3,5 Niederlage gegen China. In der offenen Klasse bleibt Russland ungeschlagen und teilt nur mit England und dem Iran die Punkte. England gelingt mit drei Punkten Rückstand und dem zweiten Platz nach fast 30 Jahren endlich wieder eine Medaille bei einem großen Bewerb. China schafft nach einem enttäuschenden Turnierverlauf am Ende doch noch Bronze weil Indien in der Schlussrunde gegen Russland verliert. Die kurzfristige Ansetzung der WM hat leider dafür gesorgt, dass nicht alle Mannschaften in bester Besetzung antreten konnten. Besonders augenscheinlich war das bei den USA wo kein einziger Spieler des Olympiasieger-Teams vertreten war. So gesehen ist der fünfte Platz hinter Indien durchaus im Rahmen der Erwartung. Von den Top-Teams waren nur Russland und China praktisch in Bestbesetzung am Start. Russlands Spieler bleiben abgesehen von Karjakin, er muss zwei Niederlagen hinnehmen, ungeschlagen. Einen maßgeblichen Anteil am Erfolg hat Artemiev mit fünf Siegen in acht Partien und überholt in der Weltrangliste Karjakin. (wk)
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190312 WMTeamBei der Team WM in Astana sind inzwischen sechs Runden gespielt. Im Bewerb der offenen Klasse gibt Russland mit einem 2:2 gegen Aserbaidschan einen ersten Punkt ab, führt aber weiter in der Tabelle. Allerdings sind Indien und England den Russen auf einen Punkt nahe gekommen. Beide Teams überzeugen und sind bisher ohne Niederlage. Dafür enttäuschen Chinas Herren. Gestern gab es gegen Schlusslicht Ägypten nur ein 2:2. Wei Yi verliert trotz guter Stellung zu Beginn gegen Ahmed Adly.  China liegt mit zwei Siegen, zwei Niederlagen und zwei Punkteteilungen hinter den USA nur mehr geringe Chancen auf einen Medaillenplatz. Im Frauenbewerb ist China hingegen weiter makellos und ökonomisch. Fünf der sechs Siege fallen mit 2,5:1,5 knapp aus. Nur Ungarn kam mit 0,5:3,5 deutlich unter die Räder. Die Russinnen haben als erste Verfolger die bessere Brettwertung und warten auf einen Umfaller der Chinesinnen. Der könnte am ehesten noch im Match gegen die Ukraine passieren. Allerdings haben auch die Russinnen das Match gegen die Ukraine noch vor sich. (wk)
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190219 graz opMarkus Ragger erhöht im Match gegen Boris Gelfand, den WM-Finalisten von 2012, mit einem Sieg gegen die russische Verteidigung auf 2:0. Dabei gleicht Gelfand in der Eröffnung rasch aus. Ein Fehler im 28. Zug erlaubt Ragger die gegnerische Dame für Turm und Läufer zu gewinnen. Kurz nach der Zeitkontrolle muss Gelfand aufgeben. 

Im Open gibt es kräftige Lebenszeichen der Österreicher gegen starke Großmeister. Lukas Leisch gewinnt sehenswert gegen Vahap Sanal (2497) und Georg Danner holt sich den ganzen Punkt von Matej Sebenik (2542). Den dritten Großmeisterskalp des Tages gibt es für Emanuel Frank gegen Sinisa Drazic (2408).  Alle drei gehören zur 17-köpfigen Spitzengruppe der Spieler mit je zwei Punkten. Andreas Diermair gibt gegen Liu Zhaoqi hingegen ein erstes Remis ab. Die dritte Runde folgt heute um 17:00 Uhr, am Mittwoch gibt es um 10:00 und um 17:00 eine Doppelrunde. (wk)

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190305 WCCTDie Mannschaft-Weltmeisterschaft der FIDE begann heute in Astana, Kasachstan, und wird bis 15. März dauern. Am Start sind jeweils 10 Teams in der offenen Klasse und bei den Frauen: der Titelverteidiger, die vier Kontinentalmeister, drei Teams von der letzten Schach-Olymiade, der Gastgeber und ein vom FIDE Präsidenten nominiertes Team. In beiden Bewerben gehört Russland zu den nominell stärksten Mannschaften. Beiden gelingt heute auch ein erster Sieg. Russlands Herren gewinnen angeführt von Sergey Karjakin gegen den Iran knapp mit 2,5:1,5. Vladislav Artemiev gelingt am vierten Brett der entscheidende Sieg. Erste Tabellenführer ist aber der Elofavorit aus China. In der Besetzung Ding Liren, Yangyi Yu, Wei Yi und Bu Xiangzhi gewinnen die Chinesen gegen Aserbaisdschan eindrucksvoll mit 3,5:0,5. Gleich hoch gewinnt auch Indien gegen Schweden, das in letzter Minute eingesprungen ist. Die USA besiegt Ägypten 3:1 und England wird gegen Kasachstan seiner Favoritenrolle knapp mit 2,5:1,5 gerecht. Im Frauenbewerb ist Armenien nach einem 4:0 gegen Ägypten erster Tabellenführer. China besiegt Ungarn überraschend glatt mit 3,5:0,5 und Russland hält Kasachstan mit 3:1 im Zaum. Punkteteilungen gibt es zwischen Indien und Georgien sowie USA und Ukraine. Die zweite Runde beginnt morgen um 15:00 Ortszeit, das ist 10:00 MEZ. Auf der Turnierseite gibt es eine Live-Übertragung und Live-Kommentierung. (wk)
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190128 wijkGut lachen hat Magnus Carlsen. Der norwegische Weltmeister schafft in Wijk aan Zee mit einer Performance von 2888 neun Punkte aus dreizehn Partien und feiert damit seinen bereits siebenten Turniersieg in Wijk aan Zee. Dabei hatte Lokalmator Anish Giri in der elften Runde noch zu Carlsen aufgeschlossen. Doch Carlsen kontert mit einem überzeugenden Sieg gegen Jan Duda, während Giri froh sein muss gegen Radjabov ein Remis zu bekommen. In der Schlussrunde versucht Giri im direkten Duell mit Weiß noch einmal Druck zu machen, aber erfolglos. Carlsen greift zu seiner WM-Waffe, dem Sweschnikow Sizilianer und kann vom Hollländer nicht überrascht werden. Das erzielte Remis sichert Giri den zweiten Platz. Gute Leistungen zeigen auch Ian Nepomniachtchi, Ding Liren und Vishy Anand. Sie erreichen jeweils siebeneinhalb Punkte und teilen den dritten Platz. Santosh Vidit landet einen halben Punkt dahinter am sechsten Platz. Ein großer Erfolg für den Inder, der in der Setzliste nur am vorletzten Platz aufscheint. Licht und Schatten zeigen Radjabov, Shankland und Rapport. Sie halten die 50%-Marke. Beachtenswert war das Comeback von Shankland nach seinem Aussetzer gegen Giri. Die Aufgabe der Partie in Remisstellung bezeichnet er als den schlimmsten Moment seiner Karriere. Darauf folgende Siege gegen Nepomniachtchi und Kramnik zeugen von seiner mentalen Stärke. Enttäuscht haben vor allem Mamedyarov und Kramnik. Ersterer kann als Einziger keine Partie gewinnen, letzterer muss sechs Niederlagen verkraften. Gemeinsam mit Van Foreest und Fedoseev finden sie sich nur am Tabellenende wieder. Mamedyarov verliert zudem fast 30 Punkte in der Weltrangliste und rutscht mit 2790 hinter Ding und Giri auf den fünften Platz ab. Kramnik verliert acht Plätze und ist jetzt 15.-er. (wk, Foto: Turnierseite)
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