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Blog WM - EM

Drei Mannschaftspunkte gelingen Maria Saa in den ersten beiden Runden des Vereins Europacups in Rhodos. Trotzdem werden die Kärntner nicht ganz zufrieden sein, lässt das Team doch in der ersten Runde als klarer Favorit gegen "CE De Sprenger Echernach" mit einem 3:3 einen Punkt liegen. Tags darauf klappt es, erstmals mit Markus Ragger am Spitzenbrett, bereits besser. Jetsmark wird knapp aber doch mit 3,5:2,5 geschlagen. Ragger legt mit einem Sieg gegen Rasmussen den Grundstein für diesen Erfolg. Einen schweren Stand hat hingegen Baden. In der ersten Runde ist Clichy Echecs 92 einfach eine Nummer zu groß und gewinnt hoch mit 5,5:0,5. Das Ehrenremis gelingt Hannes Ganaus gegen GM Maxime Lagarde (2523). In der zweite Runde verlieren die Niederösterreicher gegen Oslo Schakselskap mit 2:4. David Shengelia remisiert am Spitzenbrett gegen GM Simen Agdestein. Im Damenbewerb ist Pamhagen in der ersten Runde spielfrei und bekommt dafür einen Mannschaftspunkt. Da leider Eva Moser kurzfristig erkrankte und zu Hause bleiben musste, rutschte das Team in der Setzliste auf den letzten Platz. Nach dem Freilos in der ersten Runde gib es eine 0:4 Niederlage gegen Jelica PEP, das an allen vier Brettern jeweils 300 Elopunkte im plus war.(wk)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results: Offene Klasse, Damen

Morgen startet auf der griechischen Insel Rhodos der Vereinseuropacup 2013. Österreich ist diesmal mit drei Mannschaften vertreten. In der offene Klasse spielen Maria Saal und Baden, im Damenbewerb tritt Pamhagen an. Pamhagen ist in der Besetzung Eva Moser, Julia Novkovic, Lisa Hapala und Maria Horvath mit einem Elodurchschnitt von 2149 auf Rang 10 in der Startrangliste. Allerdings sind nur 11 Damenteams am Start. Die ersten Fünf davon sind mit einem Eloschnitt über 2400 wohl außer Reichweite für die Burgenländerinnen. Stark sind auch noch zwei serbische Teams mit einem Schnitt knapp über 2300, mit etwas Glück könnte hier aber eine Überraschung möglich sein. In der offenen Klasse haben 53 Mannschaften gemeldet. Maria Saal tritt mit Markus Ragger, Rainer Buhmann, Robert Kreisl, Mario Schachinger, Georg Halvax, Daniel Hartl und Johann Ertl an. Das reicht mit einem Schnnitt von 2446 immerhin für Rang 13 in der Setzliste. Elofavorit ist Socar (AZE, 2753) vor den drei russischen Teams von Malachite, Sankt Petersburg und Ugra. Baden tritt nicht in stärkster Besetzung an, hat aber David Shengelia als Zugpferd auf Brett 1 und dahinter die IM´s Reinhard Lendwai und Hannes Ganaus. In der Setzliste reicht das für Rang 35. Auf der Turnierseite wird es eine Live-Übertragung geben. Die Partien beginnen um 15:00 Uhr Ortszeit. (wk)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results: Offene Klasse, Damen

Die Weltmeisterschaft der Damen findet vom 10. bis 28. September in Taizhou in China statt. Weltmeisterin Anna Ushenina (Ukraine) trifft auf die Herausforderin und Ex-Weltmeisterin Yifan Hou (China). Favoritin ist mit einer Elozahl von 2609 die Chinesin, die zugleich hinter Judit Polgar die Nummer 2 der Damenweltrangliste ist und als Grand Prix Siegerin das Recht der Herausforderin erworben hat. Ushenina hat sich nach ihrem Sensationssieg beim World Cup in Khanty-Mansiysk mit dem Gewinn des WM-Titels auf eine Elozahl von 2500 verbessert und liegt in der Weltrangliste auf Rang 17. Siegerin der WM ist jene Spielerin, die zuerst 5,5 Punkte erreicht. Sollte es nach 10 Partien einen Gleichstand geben folgt ein Tie-Break mit vier Schnellschachpartien. Im Falle eines weiteren Gleichstandes folgen Blitzpartien bis zur Entscheidung. Der Preisfonds der WM beträgt 200.000 Euro und wird im Verhältnis 60:40 zwischen Siegerin und Verliererin geteilt. Heute ist in Taizhou die offizielle Eröffnung, die erste Runde folgt morgen. (wk, Info/Foto: FIDE)
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Yifan Hou beendet heute mit ihrem ersten Weißsieg die Damenweltmeisterschaft 2013. Nach ihren drei Siegen mit Schwarz gewinnt die Chinesin gegen Anna Ushenina ihre erste Partie mit Weiß und geht mit 5,5 Punkten uneinholsam in Führung, was nach dem Regulativ das vozeitige Ende der WM bedeutet. Der Sieg von Hou fällt mit vier Siegen bei drei Remisen sehr deutlich aus. Die Ukrainierin schafft es nicht ihre gute Form vom World Cup zu wiederholen. Zudem hatte Hou den Weltmeistertitel bereits in der Vergangenheit inne und trotz ihrer Jugend mit 19 Jahren schon deutlich miehr Erfahrung in Zweikämpfen. Das chinesische Ausnahmetalent ist eine würdige Weltmeisterin und wird wohl noch lange im Damenschach ganz vorne mitmischen. Die Ukrainerin wird sich mit dem stattlichen Preisgeld trösten. Der Preisfonds von 200.000 Dollar wird im Verhältnis 60:40 geteilt. (wk, Info/Foto: FIDE)
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Die ungarische Nationalspielerin Thanh Trang Hoang ist die große Siegerin der Damen-EM in Belgrad. Hoang, nur als Nummer 14 der Startrangliste gesetzt und mit einer Elozahl von 2467 etwa im Bereich von Eva Moser, beweist, dass bei einer EM alles möglich ist und spielt vom Start weg an der Spitze. Die Entscheidung im Kampf um EM Gold fällt in der Vorschlussrunde mit einem Schwarzsieg gegen Ex-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk. In der Schlussrunde reicht der Ungarin ein Remis geben Cmilyte zum Turniersieg mit 9 Punkten und einem Zähler Vorsprung auf die Georgerin Salome Melia (2428) und die Armenierin Lilit Mkrtchian (2454) die dank besserer Zweitwertung Silber und Bronze gewinnen. Punktegleich folgen mit je 8 Punkten Cmilyte (LTU), Kosteniuk (RUS), Khotenashvili (GEO) und Socko (POL). Sieben weitere Spielerinnen aus dem Kreis jener mit 7,5 Punkten qualifizieren sich noch für den nächsten World Cup: Kashlinskaya, Arabidze, Pogonina, Kovanova, Muzychuk, Girya und Stefanova. Julia Novkovic verliert leider ihre Partien der letzten beiden Runden und beendet das Turnier mit 4,5 Punkten auf Rang 117 etwa im Rahmen ihrer Erwartung von der Platzierung her gesehen. Andererseits hat die Vorarlbergerin nach neun Runden eine WIM-Norm und insgesamt einen Gewinn von 18 Elopunkten auf der Habenseite. Die Teilnahme hat sich gelohnt. (wk, Foto: Turnierseite)
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