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Blog WM - EM

140319 cand r4In den Runden vier und fünf des Kandidatenturniers zeigt sich Levon Aroninan in Opferlaune. In einem Grünfeldinder gegen Peter Svidler gibt der Armenier eine Figur gegen nur einen Bauern und entblößt den schwarzen König. Obwohl Aronian objektiv damit keinen Vorteil erzielt hat er mit zwei verbundenen Zentralbauern doch volle Kompensation und stellt Svidler immer wieder Probleme, die er am Ende nicht lösen kann. Gestern kommt Aronian gegen Kramnik in einer eigentlich ruhigen Eröffnung (Damengamibt mit 4.e3) rasch in einen schweren Angriff gegen seinen König. In der Pressekonferenz hielt Kramnik die Partie praktisch für gewonnen. Aronian presst jedoch mit einem Damenopfer alle möglichen Verteidigungsresourcen aus der Stellung und landet am Ende in einem Turmendspiel, das er trotz eines Bauern weniger halten kann. Unbarmherzige Computer weisen an einer Stelle zwar einen klaren Gewinn für Kramnik nach, für einen Menschen in Zeitnot war die Sache aber nicht so klar. In der vierten Runde gelang Mamedyarov noch ein erster Sieg gegen Andreikin alle anderen Partien endeten mit Remis. In der Tabelle führt Anand mit 3,5 vor Aronian, Kramnik und Svidler (alle 3), der gestern gegen Topalov in einer von beiden Seiten fehlerhaft geführten Partie gewinnen konnte. Heute treffen die "Nicht-Russen" allesamt mit Weiß auf die "Russen". Der Schlager der Runde sollte das Duell der Ex-Weltmeister zwischen Topalov und Kramnik werden. Beginn der Runde ist 10:00 Uhr MEZ. (wk, Foto: ChessBase)
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140316 cand r3Vishy Anand erwischt den besten Start in das Kandidatentunier. Nach seinem Auftaktsieg gegen Aronian ist der Inder in der dritten Runde erneut der einzige Spieler, dem ein Sieg gelingt. Diesmal sogar der erste Schwarzsieg im Turnier. Mamedyarov spielt nach seinem Dameneinsteller gegen Aronian erneut eine taktisch fagwürdige Fortsetzung, die er in der Pressekonferenz als interessante Idee bezeichnet und begeht damit eine Fehleinschätzung. Anand lässt sich die Chance nicht nehmen und führt mit 2,5 Punkte vor Kramnik und Svidler, die nach einem Remis im direkten Duell den zweite Rang teilen. In ihrer Partie wandelt Kramnik am Rande der Niederlage findet aber eine unglaubliche Verteidigungsressource, die das Remis rettet. Topalov bereitet Aronian in einem Spanier erneut Probleme und scheint nach einem Opfer von Turm und Bauer gegen zwei Leichtfiguren am Drücker. Im Gegensatz zur ersten Runde ist Aronian diesmal auf der Hut und findet ausreichende Gegendrohungen. Topolov muss letztlich eine Zugwiederholung forcieren. Ein eher ereignisloses Remis liefern sich nach eigener Aussage Andreikin und Karjakin. Heute ist in Khanty-Mansyisk Ruhetag, morgen follgen die Schlagerpartien zwischen Aronian und Svidler sowie Anand gegen Kramnik. Die Live-Übertragung beginnt um 10:00 Uhr (MEZ). (wk, Foto: ChessBase)
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140315 em r11Die EM in Yerevan endet für die vier österreichischen Kaderspieler versöhnlich. Sie erzielen in den letzten vier Runden 13 Punkte aus 16 Partien und erspielen mit diesem guten Finale noch Plätze vor ihrer Einstufung in der Setzliste. Ragger gewinnt mit Schwarz eine slawische Abtauschvariante gegen den Armenier Ahot Nadanian, holt 7 Punkte und Rang 42. Am Ende fehlt nur ein halber Punkt auf die World Cup Qualifikation. Da schmerzt die Auftaktniederlage umso mehr. Allerdings gibt es 2015 noch eine zweite Chance um zum dritten Mal in Folge beim World Cup dabei zu sein. Peter Schreiner spielt nach einem schlechten Start mit 1,5/5 mit 5/6 eine überzeugende zweite Turnierhälfte mit drei Siegen in Serie am Ende. Schade, dass das Turnier jetzt vorbei ist. Schreiner blegt Rang 79, das ist 57 Plätze vor seiner Einstufung. Die Performance ist aber geringfügig unter der Erwartung. Robert Kreisl trifft seine Eloleistung fast punktgenau und landet mit 6 Punkten auf Rang 105. Mario Schachinger findet sich mit 5,5 Zählern auf Rang 116 und ist nominell der schwächste Österreicher, in Wahrheit aber mit eine Eloleistung von 2507 nach Ragger der Zweitbeste. Er gewinnt zudem 15 Elopunkte. So bleibt ein positiver Abschluss dieser EM. Die Österreicher zeigten Moral und Kampfkraft und konnten den überwiegend schlechten Start noch kompensieren. Neuer Europameister ist nach einem Remis gegen Navara der Russe Alexander Motylev, die Nummer 33 des Turniers. Die Silbermedaille geht an den Spanier David Anton Guijarro, er war lediglich die Nummer 99 (!!) der Setzliste, Bronze an einen weiteren Russen, Vladimier Federosov (48. Startrang). In den ersten Zehn landet mit Pavel Eljanov nur ein einziger Top-10 Spieler, in den erste Dreißig sind es auch nur drei. Die ersten 23 Spieler qualizierten sich für den World Cup. Aus dem Westen sind mit Sensationsmann Anton Guijarro und dem Franzosen Laurent Fressinet nur zwei dabei. Ragger ist bereits fünftbester Westler... (wk, Foto: Turnierseite)
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140315 cand logoDie zweite Runde des Kandidatenturnieres in Khanty-Mansyisk bringt drei Sieger in vier Partien. Aronian zeigt sich nach der Auftaktniederlage gegen Anand gut erholt und besiegt Mamedyarov. Allerdings hilft ihm der Aserbeidschaner nicht unwesentlich, indem er sich bereits in der Eröffnung die Dame fangen lässt. Übersehen passieren halt auch auf höchstem Niveau. Peter Svidler besiegt mit eindrucksvollem Spiel seinen russischen Landsmann Dmitry Andreikin. Hier verlief die Eröffnung für Andreikin durchaus positiv und Svidler muss in der Pressekonferenz eingestehen überrascht worden zu sein und keinen Vorteil mit Weiß erzielt zu haben. Eine Eröffnungsbombe, die er bereits für das Kandidatenturnier des Vorjahres vorbereitet hatte, zündete Kramnik in einem angenommenen Damengambit gegen Karjakin mit dem neuen Zug "9.a3". Karjakin wählt die prinzipielle Fortsetzung wird dafür aber von Kramnik sehenswert bestraft. Ein Qualitätsopfer stellt Karjakin Probleme, die er in Zeitnot nicht mehr lösen kann. Anand zeigt sich mit Schwarz gegen Topalov erneut gut vorbereitet. Der Bulgare wählt nach einem Bauerngewinn in der Eröffnung den sicheren Weg, Anand hat aber kein Problem in ein Turmendspiel mit vier gegen drei Bauern am Königsflügel abzuwickeln, das er überzeugend Remis hält. In der Tabelle führen damit Anand, Kramnik und Svidler mit je 1,5 Punkten. Die dritte Runde folgt heute ab 10:00 Uhr (MEZ), morgen ist der erste Ruhetag. (wk)
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Auftakt in die zweite Hälfte. Nächstes Wochenende (21. Bis 23. März) wird in St. Veit an der Glan die Blumenhalle wieder Austragungsort der Bundesliga B Mitte sein. Mit Spannung wird erwartet, ob das Gastgeber-Bundesland die Spitzengruppe, die vorwiegend in  oberösterreichischer und steiermärkischer Hand derzeit ist, durchbrechen kann. Ob jemand den Neueinsteiger Grieskirchen vom „Halbzeit-Thron“ stoßen kann wird sich ebenfalls weisen. Der Vorsitzenden der Bundesliga B-Mitte, Franz Krassnitzer,  wird als Ordnungshüter fungieren und erwartet sich spannende Partien mit viel Kampfgeist. Rundenberichte folgen. (wk, Text: Margit Almert)
Ergebnisse bei Chess-Results: 2. BL-Mitte
Turnierseite: 2. BL-Mitte

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