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Blog WM - EM

140727 oesb trainingslagerDie Schach-Olympiade in Tromsö startet am kommenden Samstag, dem 2. August, mit der ersten Runde. Die österreichischen Kader haben sich auf die wichtigste Veranstaltung des Jahres im Fuchspalast in St. Veit intensiv vorbereitet. Die Herren trainierten wie gewohnt unter der Anleitung von Zoltan Ribli, die Damen mit dem griechischen Spitzentrainer Efstratios Grivas. Am Programm der Vorbereitung standen auch tägliche Einheiten im brandneuen St. Veiter Fitnesscenter "Aktiv & Vital Forum". Im Rahmen eines geförderten Projekts fanden zudem Dreharbeiten für einen TV Beitrag statt. Am 1. August werden die Teams zur Olympiade reisen. Österreichs Herren werden in der Besetzung Ragger, Shengelia, Kreisl, Schreiner und Diermair spielen, die Damen mit Moser, Exler, Newrkla, Novkovic und Hapala. Die Trainer sind Zoltan Ribli und Mario Schachinger, als Delegationsleiter und Mentalcoach ist noch Werner Schweitzer im Betreuerstab. Die Olympiade in Tromsö bricht alle Rekorde. Insgesamt haben 177 Männer-Teams und 139 Frauen-Teams mit insgesamt 1570 Spieler/innen aus 172 Nationen in der Startrangliste. Top-gesetzt sind Russland, Ukraine und Frankreich sowie China, Russland und die Ukraine bei den Damen. Österreichs Herren gehen als Nummer 42, die Damen als Nummer 31 in die Olympiade, die bis 14. August dauern wird. Am Ende werden auch der parallel ausgetragene FIDE-Kongress und die Wahlen der FIDE und ECU für Spannung sorgen. (wk)
Website Schach-Olympiade Tromso, Ergebnisse bei Chess-Results
Fotos Trainingslager St. Veit (ÖSB Fotogalerie)

140717 olympiad logoDie wenig erfreulichen Meldungen der letzten Tage betreffend die kommende Schach Olympiade in Tromsö mit gegenseitigen Anschuldigungen und Drohungen zwischen der FIDE und dem örtlichen Ausrichter scheinen beigelegt zu werden. Der heute vom Organisationskommittee publizierte Brief an die FIDE stellt erstmals den Sportsgeist vor rechtliche Streitigkeiten und fragwürdige Regelauslegungen, die leider immer öfter geführt werden. Das Wichtigste ist, dass nun alle Teams zugelassen werden. Die Olympiade startet am 2. August mit der ersten Runde in Tromös und wird bis 14. August dauern. Heiße Ausandersetzungen darf man aber abseits der Spielhalle beim FIDE Kongress erwarten, zumindest wenn man den Wahlkampf als Maßstab nimmt. (wk)
Website Schach Olympiade Tromsö, Website FIDE

140717 olympiad logoNorwegen, das Heimatland von Magnus Carlsen, zeigt sich bei der Organisation der Schach-Olympiade alles andere als weltmeisterlich. Von Anfang an hat das Organsiationsteam offenbar die Größenordnung der Olympiade unterschätzt. Erst vor kurzem musste die norwegische Regierung mit einer weiteren Finanzspritze aushelfen um das internationale Großereignis nicht zu gefährden, da mehr Teams registriert sind als vom Ausrichter erwartet. Nun setzt das Team einen neuen Gipfel an mangelndem Einfühlungsvermögen und kündigt auf der Olympia-Webiste an, all jene Teams ausschließen zu wollen, die den offiziellen Nennungstermin verpasst haben. Diese Entscheidung würde mit dem russische Damenteam auch den Titelverteidiger treffen. Ein bisher einzigartiger Vorgang, wurden in der Vergangenheit doch Nachfristen gesetzt. In Norwegen ist offenbar die (Raum-) Not so groß, dass man jede Möglichkeit sucht, die Teilnehmerzahlen zu verringern. Dazu gehören Probleme bei der Visa-Ausstellung und nun der angekündigte Ausschluss einzelner Teams. Leiden müssen auch die ehrenamtlichen Schiedsrichter, die in ihrer Freizeit statt Sightseeing Kilometer auf Norwegens Straßens runterspulen werden, sind sie doch 70 Kilometer vom Spielort entfernt untergebracht. Selbst nimmt es der Ausrichter mit den Terminen nicht so genau. Die Ausschreibung kam weit nach der vorgeschriebenen Deadline, die Teams wissen noch nicht wo sie absteigen werden und auch die Teilnehmer sind erst zur Hälfte publiziert. Die Aufstellungen der Damen sind weiter "under construction". Es darf erwartet werden, dass die FIDE als Veranstalter die Hoheit ausspielt und der norwegische Ausrichter zur Räson gerufen wird. Unverständlich, dass man solche Konfrontationen vom Zaun bricht. Oder steckt gar Kalkül dahinter? Turnierdirektor ist Ignatius Leong... (wk)
Website Olympiad 2014, FIDE, Bericht bei ChessBase (Englisch)

140718 em damenDie Russin Valentina Gunina holt bei der Damen EM 2014 in Plovdiv nach 2012 bereits ihren zweiten Europameister Titel. Gunina dominiert das Turnier von Anfang an und kann sich in den finalen drei Schlussrunden sogar Remisen gegen Melia, Kosintseva und Muzychuk leisten. Ihr Sieg fällt mit 9/11 überzeugend aus, die Performance von 2678 spricht für sich. Einen halben Punkt hinter Gunina landet Tatiana Kosintseva mit 8,5 Punkten am zweite Platz. Die Bronzemedaille geht dank besserer Zweitwertung an die Georgierin Salome Melia vor der Ukrainerin Mariya Muzychuk. Die besten 14 Spielerinnen qualizieren sich zudem für den World Cup. Geschafft haben das gleich fünf Georgierinnen, drei Russinnen und zwei Ukrainerinnen. Die beste westliche Spielerin ist die Deutsche Elisabeth Pähtz auf dem 17. Platz. (wk, Bild: Turnierseite)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results, ECU

140715 eytcc r1Vom 15. bis 21. Juli findet in Iasi, Rumänien, die Team Jugend Eurpoameisterschaft U18 statt. Gespielt werden je ein Bewerb für Burschen auf vier Brettern und einer für Mädchen an zwei Brettern. Österreich spielt bei den Burschen mit Martin Christian Huber, Valentin Dragnev, Florian Mesaros und Emanuel Frank. Zum Auftakt trifft das Team heute auf das topgesetzte Ungarn.  Die Mädchen spielen mit Min Wu und Chiara Polterauer. Auftaktgegner ist Polen. Als Coach ist Bundesjugendtrainer Siegfried Baumegger vor Ort. Auf der Turnierseite werden die Partien live übertragen. (wk)
Turnierseite
Ergebnisse bei Chess-Resuts: EYTCC U18 Girls, EYTCC U18 Boys

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