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Blog WM - EM

Logo3 Team EM 2017..., aber es sind auch erst zwei Runden gespielt. Österreichs Herren bekamen nach der klaren Niederlage gegen die Ukraine einen sogar noch etwas stärkeren Gegner zugelost - und verloren noch klarer. 0 : 4 hieß es letztendlich gegen Aserbaidschan, wobei das Match zwischendurch - trotz zweier gelungener aserbaidschanischer Eröffnungsüberraschungen an ihren Weißbrettern - nicht so chancenlos aussah. Den einzigen halben Punkt für Österreich holte an diesem Tag Katharina Newrkla, die am Spitzenbrett des Damenteams eine spannende Partie gegen IM Nastassia Ziaziulkina (Weißrussland, Elo 2369) remisierte. In Runde 3 müssen beide österreichischen Teams am letzten Tisch spielen, doch dies sollte nur vorübergehend sein, da dort mit Belgien und Finnland sehr schlagbare Gegner warten. (em)
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Logo3 Team EM 2017Die erste Runde - eine Pflichtübung für die Favoriten? Mitnichten! So mussten im Herren-Bewerb England (Nummer 4), Israel (Nummer 5), Polen (Nummer 8) und Deutschland (Nummer 9) jeweils ein 2 : 2 Unentschieden gegen klar eloschwächere Mannschaften hinnehmen. Ganz arg erwischte es aber den Setzlistenzweiten Aserbaidschan, das gegen Italien mit 1,5 : 2,5 verlor. Im Damen-Bewerb konnten sich hingegen durchwegs die favorisierten Teams durchsetzen - wenn auch an den ersten vier Tischen nur äußerst knapp mit jeweils 2,5 : 1,5. Nichts zu holen gab es in Runde 1 für die österreichischen Mannschaften. Die Herren mussten aufgrund einer Eröffnungskatastrophe von Peter Schreiner schnell einem Rückstand hinterherlaufen und verloren schließlich gegen die starken Ukrainer (Nummer 3) mit 0,5 : 3,5. Das Unentschieden gelang Markus Ragger mit Schwarz am Spitzenbrett. Das Damenteam hielt sehr lange gegen die im Schnitt um 200 Elopunkte stärkeren Rumäninnen mit und sogar ein Sieg schien im Bereich des Möglichen. Schließlich wurde es aber eine 1 : 3 Niederlage - jeweils ein Unentschieden holten Veronika Exler und Anna-Lena Schnegg. (em)
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171022 EM w rap blitzGestern begann in Monaco die Schnellschach Europameisterschaft der Frauen. Nach den ersten fünf von elf Runden führt führt die Russin Valentina Gunina ohne Punkteverlust vor der Georgierin Nana Dzagnidze (4,5) sowie 12 Spielerinnen mit vier Punkten, darunter Titelverteidigerin Anna Muzychuk. Alexandra Kosteniuk, die Nummer Eins der Setzliste, muss sich hingegen mit drei Punkten begnügen. Am Start sind 91 Spielerinnen aus 19 Nationen. Aus Österreich kommen mit Annika Fröwis, Helene Mira, Maria Horvath, Renata Kosc, Nino Kordzadze, Verena Tschide, Helga Oberhofer und Heidi Scheibli Fröwis, Mira and Horvath halten bei drei Punkten. Gespielt wird mit 15 Minuten Bedenkzeit pro Partie plus 10 Sekunden Increment pro Zug. Das ist die derzeit gegräuchlichste Schnellschach Bedenkzeit, die überwiegend bei Welt- und Europameisterschaften verwendet wird. Heute folgen ab 13:30 Uhr weitere sechs Runden, morgen steht dann der Blitzbewerb am Programm. Eine Live-Übertragung der Partien mit Live-Kommentierung gibt es bei chess24.com. Eine Turnier-Website ist leider nicht auffindbar. (wk, Foto: Turnierseite)
Ergebnisse bei Chess-Results, ECU

Logo2 Team EM 2017Ab morgen werden in Hersonissos auf der griechischen Insel Kreta die europäischen Mannschaftsmeisterschaften ausgetragen. Österreich ist mit einem sehr spielstarken Herren-Team vertreten: GM Markus Ragger, GM David Shengelia, IM Andreas Diermair, IM Peter Schreiner und IM Valentin Dragnev sind unter den 40 Nationalmannschaften an der 23. Startranglistenposition gesetzt. Schwerer wird es vermutlich das Damen-Team haben, denn WIM Katharina Newrkla, WIM Veronika Exler, WFM Barbara Teuschler, WFM Anna-Lena Schnegg und WFM Julia Novkovic gehen als Nummer 25 (von 32 Teams) an den Start. Als Coaches sind GM Borki Predojevic und IM Harald Schneider-Zinner vor Ort. Die Favoriten sind in beiden Bewerben Russland, doch es gibt zahlreiche Konkurrenten um Platz 1. Die erste Runde beginnt am 28. Oktober um 14 Uhr unserer Zeit. (em)
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171014 ecc r7Globus in der offenen Klasse und Batumi im Frauenbewerb sind die Europacupsieger 2017. Am Ende hatten doch die Favoriten die Nase vorne. Der Weg zum Titel war aber steiniger als erwartet. Das sibirische "Dreamteam" von Globus gibt in der sechsten Runde gegen Alkaloid eine zweites 3:3 ab und ist in der Schlussrunde auf Schützenhilfe angewiesen, da Odlar Yurdu  nach einem 3,5:2,5 Sieg gegen Mednyi Vsadnik in der Tabelle einen Sprung Vorsprung hat. Diese Schützenhilfe leistet das Team von Markus Ragger, AVE Novy Bor. Die Tschechen gewinnen gegen Odlar Yurdu dank eines Sieges von Krishnan Sasikiran mit 3,5:2,5. Damit ist der Weg für Kramnik und sein Team frei. Globus löst die Aufgabe gegen SHSM Legacy Square mit 4,5:1,5 souverän und gewinnt den 33. Europacup mit 12 Punkten vor Alkaloid, Odlar Yurdu und AVA Novy Bor (alle 11). AVE Novy Bor verpasst eine Medaille nur unglücklich in der Zweitwertung, aber auch weil in der sechsten Runde gegen Scm Baia Mare nach Weißniederlagen von Ragger und Bartel die Punkte nur geteilt werden. Im Frauenbewerb sichert sich der Batumi Chess Club dank besserer Zweitwertung den Titel vor Odlar Yurdu. Die Schlussrunde verlief noch dramatischer als bei den Herren. Odlar Yurdu (AZE) gewann gegen den türkischen Klub Marmara knapp mit 2,5:1,5 und schien sensationell auf dem Weg zum Titel, denn Batumi stand nach einem Turmeinsteller von Nino Batsiashvili gegen Cs Studentesc Medicini Timisora auf Verlust, da auch Dronavalli Harika gegen Mihaela Sandu am Rande einer Niederlage stand. Harika kann nach einigen Ungenauigkeiten ihrer Gegnerin die Partie und eine Punkteteilung für Batumi retten. Das reicht gerade noch zum Titel. Der dritte Platz geht dank besserer Zweitwertung an Bossa Nova vor dem Co-Favoriten Ugra (beide 10). (wk, Foto: Turnierseite)
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