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Anna-Christina Kopinits und David Shengelia holen sich die Staatsmeistertitel 2012 in Zwettl. Beide lassen in der Schlussrunden nichts mehr anbrennen. Kopinits remisiert mit Schwarz gegen Nagy, Shengelia mit Weiß gegen Kreisl, nachdem Schachinger einem Dauerschach nicht mehr entkommen konnte und es klar war, dass ihn niemand mehr einholen konnte. Eva Moser tröstet sich mit einem Sieg gegen Andrea Zechner und der Silbermedaille. Spannend verläuft der Kampf um den 3. Platz im Damenbewerb. Entscheidend ist die Partie zwischen Anna-Lena Schnegg und Annika Fröwis. Die Vorarlbergerin gewinnt und holt wie ihr Bruder in der Allgemeinen Klasse die Bronzemedaille. Silber geht an Mario Schachinger.(wk)
Staatsmeisterschaften: ÖSB-Seite, Website Zwettl, Website LV NÖ (täglich Berichte)
Fotos der Eröffnung (ÖSB-Fotogalerie)
Ergebnisse/Partien: Allgemeine Klasse, Damen

 

Staatsmeisterschaften in Zwettl

Nach neun Tagen, an denen 94 SchachsportlerInnen sich im Hamerlingsaal in Zwettl trafen um die neuen Staatsmeister zu ermitteln, wurde am Sonntag, dem 29. Juli, die Abschlussfeier mit der Siegerehrung abgehalten. Der Präsident des NÖ Schachverbandes HD SR Franz Modliba konnte den Landtagsabgeordneten Stadtrat Franz Mold und das Vorstandsmitglied des ASVÖ Niederösterreich Regierungsrat Wolfgang Mader begrüßen. Präsident Modliba bedankte sich bei allen Sponsoren und Förderern dieses Events, vor allem aber beim Schachklub Zwettl um Obmann Paul Horak und Christian Schierhuber, die einen reibungslosen Ablauf ermöglichten.

Das Schiedsrichterteam Andrea und Peter Stadler agierte äußerst umsichtig und Mag. Karl Theny sorgte dafür, dass jeden Tag 36 Partien LIVE im Internet mit entsprechender LIVE-Kommentierung verfolgt werden konnten.

Herren: Turnierfavorit David Shengelia vom Schachklub Baden, der einzige Großmeister im Feld konnte nach anfänglichen Schwächen in der 7. Runde mit einem Sieg über den bis dahin führenden IM Georg Fröwis das Ruder herumreißen und mit einem starken Finish den Staatsmeistertitel mit einen halben Punkt Vorsprung auf seinen Verfolger fixieren. Die Silbermedaille holte sich Mario Schachinger, die Bronzemedaille ging an den Vorjahressieger Georg Fröwis. Die Wiener Joachim Wallner und Siegfried Baumegger komplettierten das Spitzenfeld. Diese Verfolgergruppe brachte es auf 6,5 Punkte.

Damen: Hier kam es zur größten Sensation. Nicht die hohe Favoritin und Titelverteidigerin Eva Moser aus Graz, Nummer 25 der Damenweltrangliste, holte sich den Sieg, sondern Anna-Christina Kopinits, die für den Schachklub Wulkaprodersdorf antritt. Dieser Erfolg war nur deswegen möglich, weil Lisa Hapala, NÖ. Landesmeisterin, Moser in der vorletzten Runde bezwingen konnte und so den Weg für Kopinits frei machte. Die Bronzemedaille holte sich ebenfalls überraschend die Vorarlbergerin Annika Fröwis mit 5,5 Punkten vor ihrer Landsfrau Helene Mira und der Kremserin Lisa Hapala. Fünf Zähler erreichten noch die Tirolerin Anna-Lena Schnegg, die beiden Wienerinnen Veronika Exler, Katharina Newrkla und die Oberösterreicherin Laura Nagy.

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