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170824 schwarzachKnapp 120 Teilnehmer/innen haben am 19. August das Schwarzach Open 2017 in Angriff genommen. Im A-Turnier sind insgesamt 55 Spieler aus 14 Nationen am Start, darunter acht Großmeister. Sechs von ihnen liegen nach sechs Runden in den ersten Acht und kämpfen um den Sieg. Alleiniger Führender ist der Kroate Mladen Palac mit fünf Punkten vor sechs Spielern mit jeweils viereinhalb Zählern: Ferenc Berkes (HUN), Hrvoje Stevic (CRO), Robert Zelcic (CRO), Peter Lizak (HUN), Hagen Pötsch (GER) und Marko Tratar (SLO). Der Kampf um den Turniersieg und das erste Preislgeld bleibt spannend. Die österreichische Elite fehlt heuer, wohl wegen der Überschneidung mit der Staatsmeisterschaft in Graz. Bester Österreicher ist derzeit Gunnar Schnepp am 12. Platz. Im B-Turnier führt nach sechs von neun Runden mit Zdravko Cabrajac ebenfalls ein Kroate, im C-Turnier ist mit den Österreichern Hermann Thurnier, Josef Haindl und dem Deutschen Georg Karschkes ein Trio in Führung. (wk)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

Am Vorabend der Staatsmeisterschaften in Graz feiert der Steirische Schachverband sein 90-jähriges Jubiläum mit einem hochkarätigen Blitzturnier. Unter den insgesamt 117 Teilnehmer/innen finden sich 10 Großmeister, 18 Internationale Meister und 15 Fidemeister. In spannenden 13 Runden kämpfen sie um einen Preisfonds von 5.000 Euro. Deutschlands Rainer Buhmann, er überzeugte zuletzt beim German Masters mit einem geteilten ersten Platz, legt in den Runden fünf bis zehn mit sechs Siegen in Folge, darunter gegen Ex-Europameister Zdenko Kozul und Palac Mladen, den Grundstein zum Erfolg. Am Ende gewinnt Buhmann mit 10,5 Punkten vor Nikola Sedlak (SRB) und Jure Skoberne (SLO, beide 10 Punkte). Auf den Plätzen folgen Kozul (CRO), Mladen (CRO), Schreiner, Ragger, Krivoborodov (RUS), Rogulj (CRO) und Freitag. Bester Österreicher wurde somit Peter Schreiner mit 9,5 Punkte vor Elofavorit Markus Ragger und Manfred Freitag (beide 9). Der steirische Schachpräsident Kurt Jungwirth freute sich zum Jubiläum des Verbandes über eines der wohl stärksten Blitzturniere auf steirischem Boden und sieht mit den morgen beginnenden Staatsmeisterschaften im Grazer Hotel Novapark dem nächsten Highlight entgegen. (wk)

Ergebnisse bei Chess-Results

170720 gipfelschachSchnellschach auf 2.315m Höhe! Sieben Runden zu 10 Min. in der traumhaften Kulisse des Nationalparks Hohe Tauern im Berghotel Rudolfshütte! So soll das „GIPFELSCHACH“ am Samstag, 2. September 2017, am Weißsee im Stubachtal, Gemeinde Uttendorf im Pinzgau, ablaufen. Im Preistopf sind rd. 900 €, die auf 14 Gewinner aufgeteilt werden. Dazu werden unter allen Anwesenden auch kleine Sachpreise verlost. Der veranstaltende Schachklub Uttendorf freut sich auf viele Gäste aus Nah und Fern. Aus räumlichen Gründen können leider nur 44 Teilnehmer/innen zugelassen werden. (wk, Info/Text: Alois Grundner)
Turnierseite

170720 eggenburgAm Samstag, dem 22. Juli 2017 organisiert der niederösterreichische Schachklub Raiffeisen Eggenburg gemeinsam mit der Firma Pernerstorfer ein Mondscheinblitzen mit Filmvorführung. Das Schmankerl des Abends ist die österreichische Erstaufführung des Schachfilms "Queen of Katwe".  Die ersten 100 Besucher bekommen mit dem Codewort "Rochade" freie Eintrittskarten an der Kasse. (wk, Info: Christoph Zeindl)

Wann: 22.7.2017 ab 18 Uhr
Wo: Mondscheinkino Eggenburg
Was: Die österreichische Erstaufführung des Schachfilms „Queen of Katwe“

Filmtrailer auf Youtube, Website SK Eggenburg

170717 stveithDer Wiener Komet Johannes Steindl war sensationell sechs A-Turniertage lang in der St. Veiter Blumenhalle auf Podestkurs. Ehe der 19-jährige Gipfelstürmer am kroatischen Dauerbrenner und letztlich nur souveränen, knapp 29-jährigen Triumphator und nun Vierfach-Champion GM Marin Bosiocic, und am Finaltag samstags an der steirischen Routinier-Eiche IM Georg Danner, damit sogar zweitbester Österreicher auf der Sechs, verglühte und auf die unbelohnte 14 zurückfiel. Ein ähnliches Wechselbad der Gefühle durchlebte auch Kärntens sympathischer Lokalhero IM Georg Halvax nach unglücklichem x gegen Wiener (!) IM Schneider-Zinner, der freilich verdient mit fünftem Endrang zum besten Österreicher avancierte, und nach Finalverlust gegen GM-Routinier und bestem Turniersenior auf Rang 4 Lev Gutmann. Kärntens Nr. 1 fällt damit auf die 13 zurück. Das Aufmerksamkeitspotenzial maximierte die erst 17-jährige Nikola Mayrhuber als starke 21., mehr verhindert der steirische FM Marco Dietmayer-Kräutler, der sich selbst beim Saal-Comeback auf die starke Neun, unmittelbar hinter drittbestem Österreicher, IM Andreas Diermair, hievte. Der jungen Wienerin, vom mehrfach Akzente setzenden Wiener Verein Sk Ottakring, winkt laut souveränem Hauptschiedsrichter, Franz Kraßnitzer und Co. IA Gerald Hametner, damit der WFM-Titel. Die prestigereiche Top-10-Auslage komplettieren auf letztem Treppchen der kroatische Mitfavorit GM Ante Brkic, auf der Sieben St. Veit-Bundesligist IM Thorben Koop und der sich auch ins Rampenlicht spielende Wiener Akademiker MK Gerald Hechl mit Bruchlandung. Etwas untergegangen, aber richtig viel Betrieb erzeugte freilich der bei uns bestens (Bundesliga, Grieskirchen) bekannte deutsche 47-jährige FM Christoph Singer. Er fordert nicht nur „Bank“ Bosiocic (direkt: x), sondern bugsierte sich mit einem Derbysieg über Koop auf die sensationelle finale Zwei mit Startnummer 10. Den ganzen Turnierbericht von Alfred Eichhorn gibt es auf der Website des LV Kärnten bzw unter "Weiterlesen". (wk, Text/Foto: LV Kärnten)
TurnierseiteErgebnisse bei Chess-Results

Weiterlesen: Bosiocic war Maß der 36. St. Veit Open

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