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170223 graz op r4Im Graz Open wurde gestern eine Doppelrunde gespielt, die nicht nach dem Geschmack der Österreicher lief. Markus Ragger erreichte in zwei Weißpartien gegen Costachi (ROU) und Tomczack (POL) jeweils nur Endspiele mit drei Bauern gegen drei Bauern am Königsflügel. Einmal mit Damen, dann mit Türmen. Zu gewinnen waren sie natürlich nicht. Ein Tag zum vergessen war es auch für Gert Schnider, der zuletzt starke Leistungen zeigte. Gegen Emre Can (TUR) und Till Schreiner (GER) gab es für ihn keine Punkte. Kaum besser ging es seinem Klubkollegen Martin-Christian Huber. Ein Remis gegen Sanal (TUR) war die Ausbeute des Tages, gegen Vogel (GER) vergibt Huber hingegen eine gute Stellung. Etwas besser erging es Nationalspieler Peter Schreiner. Ihm gelang ein Sieg gegen Ivic (SRB). Die Ehre der Lokalmatadoren retten somit Manfred Freitag mit zwei Siegen gegen Koller (AUT) und Ozturk (TUR) und Johannes Hatzl mit zwei Punkten gegen Gazik (SVK) und Haug (NOR). Beide halten nun wie Ragger und Schreiner bei drei Punkten und sind damit im erweiterten Feld der Verfolger. Von der Tabellenspitze strahlen Emre Can (TUR) und Monika Socko (POL). Beide blieben bisher ohne Punkteverlust und treffen heute ab 17:00 Uhr aufeinander. (wk, Text: Organisation)
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Das Internationale Graz Open 2017 begann gestern mit 193 Teilnehmern aus 33 Nationen in der A-Gruppe sowie 88 in der B-Gruppe und 37 in der C-Gruppe. Gemeinsam mit rund 50 weiteren Teilnehmern im "Weekend-Turnier" am nächsten Wochenende darf sich Organisatorin Andrea Schmidbauer über eine Rekordzahl von rund 360 Spielern und Spielerinnen freuen. In der A-Gruppe ist Markus Ragger der klare Elofavorit. Gestern gewann Ragger seine Auftaktpartie gegen den Slowenen Tilen Kodric. Leicht war der Sieg aber nicht, Ragger benötigte die längste Partie auf den Live-Brettern um schließlich doch den ganzen Punkt einzufahren.  Die ganze großen Überraschungen sind in der ersten Runde ausgeblieben. Unerwartet kommen die Niederlagen von Rathnakaran (2407) gegen Chylewsky (2055) und Freitag (2393) gegen Hellwing (2036). Die zweite Runde beginnt heute um 17:00 Uhr. Morgen folgt die erste von zwei Doppelrunden mit Beginn um 10:00 und 17:00. (wk, Text: Organisation)
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Am Montag startet das Internationale Schachopen Graz mit mehr als 350 Teilnehmern. Die A-Gruppe ist mit etwa 100 internationalen Titelträgern und 15 Großmeistern einzigartig stark besetzt. An ihrer Spitze Markus Ragger, der Wahlgrazer und Österreichs Nummer eins mit mehr als 2.700 Elo. Das Turnierfeld ist sehr international. Aus über 40 Nationen der Welt reisen die Teilnehmenden an, um im Hotel Novapark von 20.2. bis 26.2.2017 die Köpfe rauchen zu lassen. Insgesamt stehen 3 Spielsäle für die 3 Gruppen A/B/C zur Verfügung und für beste Spielbedingungen ist gesorgt. Der Auftakt findet bereits am Sonntag in Form der Jugendschachrallye statt. Schachbegeisterte Kinder mit und ohne Elo sind herzlich eingeladen, kostenfrei teilzunehmen. Für diejenigen, die nicht 9 Runden im A/B/C Turnier spielen wollen, bietet sich das Wochenendturnier (Freitag bis Sonntag) an. Hier werden 5 Runden komprimiert an 3 Tagen gespielt. Von Seiten der Turnierorganisation ist alles gut vorbereitet. Die Turnierdirektorin Andrea Schmidbauer hat auch wieder für ein tolles Rahmenprogramm gesorgt. Neben Einladungen und Präsenten wird eine kostenlose Stadtführung angeboten. Die Online-Anmeldung ist noch bis Samstag geöffnet. Für Kurzentschlossene besteht auch noch die Möglichkeit, sich am Montag in der Zeit zwischen 13:00 und 15:00 Uhr vor Ort anzumelden. Zuschauen ist natürlich gewünscht! Jeder ist eingeladen, vorbeizukommen und zu kiebitzen. Auch online kann man den Großmeistern über die Schulter schauen. Die ersten 36 Bretter der A-Gruppe werden live übertragen. (wk, Text: Organisation)
Turnierwebsite, Turnier auf chess-results, Ausschreibung Jugendschachrallye

170220 lienz opMit der Türkei trägt sich eine neue Nation in die Bestenliste der Lienz Open ein! GM Sanal Vahap reichte in der Schlussrunde ein Unentschieden gegen den Startrangersten GM Evgeny Romanov aus Russland und verwies ihn auf Rang zwei. Auch die beiden weiteren Ränge teilten sich die Türkei und Russland, nämlich IM Alexander Moskalenko (RUS) und GM Esen Baris (TUR). Aus heimischer Sicht überraschte der Neo-Lienzer Manuel Feige (GER) mit dem 6. Rang in der Gesamttabelle. Bester “echter“ Österreicher wurde IM Andreas Diermair auf Rang 8 sowie IM Peter Schreiner auf Rang 12. Osttirols Fahnen hielt Robert Rieger hoch, der den Startrang 28 auf die Endplatzierung Rang 16 verbesserte. Eine besondere Erwähnung verdienen noch Manuel Feige sowie der Chinese Bao Qilin, die mit ihrer Leistung eine IM-Norm erzielten. Die Gruppe B sieht für die heimischen Denksportler erfreulicher aus. Hier gewann der Leisacher Magnus Zanon (er spielt für tschaturanga Wien) vor dem Wiener Feit Florian und Franklin Leonardo aus Singapur. Auf Rang 4 befindet sich ein Stammgast des Lienz-Opens – Johannes Huber vom Schachklub Mannersdorf war bereits 18 Mal beim Lienz-Open dabei und darf sich dieses Mal über Rang 4 freuen, ihm folgt auf Rang 5 Oberbichler Martin von der Union Leisach! Die starke (Nachwuchs-)Truppe aus Indien – insgesamt 19 Teilnehmer aus Indien - war zwar nicht in der Spitzengruppe der Gesamtwertung, dafür aber räumten sie in den Einzelkategorien ab, die mit einem Philharmoniker belohnt wurden. Die große Schachfamilie reiste nach der Veranstaltung weiter,  ein Teil nimmt heute das Turnier in Graz in Angriff, ein Teil startet beim Turnier in  Cannes (FRA) und der Rest wird sich wohl wieder mit dem Alltag befassen müssen. (wk, Text/Foto: Georg Weiler)
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170214 unimeisterschaftenVon 9.2- 12.2 fanden in Graz am Campus der Alten Technik die 3. Österreichischen Universitäts- und Hochschulmeisterschaften im Blitz- und Schnellschach statt. Über 60 Teilnehmer aus den Universitätsstädten Innsbruck, Graz, Leoben und Wien waren dieses Mal dabei. Mit von der Partie war am Donnerstag im Blitzschach-Mannschaftsbewerb, der in 4er Teams gespielt wurde, auch Rektor Kainz der TU Graz. Trotz mehr als 30-jähriger Schachabstinenz gelangen ihm hervorragende 6 Punkte aus 9 Partien auf dem 4. Brett. Der Blitzschachbewerb wurde aber eine Beute des favorisierten Teams „Uni Graz / Montanuni Leoben“, wobei Marco Dietmayer-Kräutler das Kunststück gelang alle 9 Partie zu gewinnen. Einen Mannschaftspunkt dahinter landete das Team „TU Graz Mathe/Physik“. Den 3. Platz erreichte „Uni Innsbruck I“.

Am Freitag und Samstag wurde der Schnellschachteambewerb in einem Rundenturnier ausgetragen. Entschieden wurde dieser Bewerb erst in der letzten Runde im direkten Duell. Mit einem 3:1 Sieg sicherte sich das Team „Juridicum / MedWien“ den Sieg vor dem unterlegenen Team „Uni Innsbruck II“. Im Kampf um den 3. Platz hatten die „Wiener Rookies“ die Nase vorne. Der abschließende Blitzschach Einzelbewerb am Sonntag war eine klare Angelegenheit für den Favoriten Georg Fröwis, der mit 10 Punkten aus 11 Partien einen Respektabstand hatte. Den 2. Platz eroberte Moriz Binder vor dem stark aufspielenden Tobias Mayrhuber. Wie auch in den vergangenen Jahren stand vor allem die freundschaftliche Atmosphäre im Vordergrund, dies sowie der souveräne Schiedsrichter Andreas Neumaier sorgten dafür, dass das Turnier reibungslos und gelungen ablaufen konnte. (wk, Text/Foto: Kevin Wimmer)

Ergebnisse bei Chess-Results: Blitz Team, Schnellschach Team, Tandem, Blitz Einzel

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