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Blog WM - EM

170618 team wmGestern wurde in Khanty-Mansiysk die erste Runde der Weltmeisterschaft für Nationen ausgetragen. Diese WM wird in den Jahren zwischen der Olympiade ausgetragen. Qualifiziert sind Gastgeber Russland, die bestplatzierten Teams der Schacholympiade 2016, das beste Team Afrikas sowie eine Nation auf Einladung. In der Favoritenrolle sind China mit einem Eloschnitt von 2745 und Russland (2729). Während China seine vier besten Spieler der Weltrangliste nominiert hat, fehlen bei Russland allerdings Stars wie Kramnik und Karjakin. Einen kräftigen Aderlass verzeichnet auch das Team der USA bei dem mit So, Caruana und Nakamura gleich drei Spieler der Top-7 fehlen. In der ersten Runde gewinnen China gegen Weißrussland und Russland gegen Ägypten jeweils mit 3,5:0,5. Die Ukraine gibt gegen die Türkei mit einem 2:2 überraschend einen Punkt ab. Im Frauenbewerb sind China und Russland auf Augenhöhe. Nur fünf Punkte trennen diese beiden Mannschaften im Eloschnitt. Die Auslosung brachte bereits in der ersten Runde das Duell zwischen Russland und China. Die Russinnen gewinnen mit 3:1 weil an den Spitzenbrettern Ex-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk und Kateryna Lagno die WM-Finalistinnen Wenjun Ju und Zhongyi Tan besiegen. Erster Tabellenführer ist aber Vietnam nach einem 4:0 gegen Ägypten. Die 2. Runde beginnt heute um 12:00 Uhr MEZ. Die Turnierseite bietet eine Live-Übertragung an. (wk, Foto: ChessBase)
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170611 em r11Drei Spieler beenden die Europameisterschaft in Minsk mit achteinhalb Punkten. Der Russe Maxim Matlakov gewinnt dank besserer Zweitwertung vor dem Georgier Baadur Jobava und seinem Landsmann Vladimir Fedoseev. Der Deutsche Daniel Fridman wird mit einem halben Punkt Rückstand sensationell Vierter und sichert sich wie 22 weitere Spieler einen Platz für den World Cup 2017. Markus Ragger konnte sich leider nicht qualifizieren. Österreichs Nummer Eins erkrankt im Ende des Turniers auch noch und kann die letzte Runde gar nicht mehr spielen. Bester Österreicher wird Andreas Diermair nach einem Sieg in der Schlussrunde gegen Stanislav Bogdanovich (2596) mit sechseinhalb Punkten am 125 Platz. Diermair gewinnt gegen drei starke Großmeister, drei Partien gegen Spieler unter 2000 Elo rauben ihm aber früh jede Chance auf eine GM-Norm. Alle anderen Österreicher holen fünfeinhalb Punkte. Ragger wird diese EM schnell abhaken und sich auf seine nächsten Aufgaben konzentrieren. Schreiner, Fröwis, Kessler und Dragnev erreichen respektable Ergebnisse, werden aber insgeheim mehr erhofft haben. (wk, Foto: Turnierseite)
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170606 em r6Auf gute Tage folgen manchmal schlechte. Die Erfolge der Österreicher halten sich in der siebenten Runde der EM in Grenzen. Der einzige Sieg gelingt Georg Fröwis gegen Dan Poleg (2241). Dann gelingt Peter Schreiner noch ein Schwarzremis gegen Kaido Kulaots (2597). Alle anderen verlieren. Besonders schmerzlich ist eine zweite Niederlage von Markus Ragger gegen den Russen Alexander Moskalenko. Ein altes Sprichwort des Sports trifft es wohl auf den Punkt: "Wenn es nicht läuft, dann läuft es nicht". Niederlagen gegen starke Gegner setzt es auch für Diermair, Dragnev und Kessler. In der Tabelle haben Schreiner und Diermair je vier Punkte, alle anderen dreieinhalb. Heute folgt ab 14:30 Uhr die achte Runde. Nur Ragger und Dragnev spielen gegen eloschwächer Gegner. An der Spitze liegen nach sieben Runden der Spanier Guijarro David Anton und der Engländer David Howell mit je sechs Punkten. (wk, Foto: Turnierseite)
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170609 em r9Nach zwei schlechten Runden läuft es für die Österreicher in der neunten Runde mit fünf Siegen und einer Niederlage wieder gut. Einzig Andreas Diermair verliergt gegen Samvel Ter-Sahakyan (2598), war aber dafür der einzige der in Runde davor gewinnen konnte. Sein Opfer war der deutsche Nationalspieler Rainer Buhmann (2596). Alle Österreicher liegen nun bei fünf oder viereinhalb Punkten. Die Fünfpunkter sind Dragnev, Schreiner und Diermair. Diermair und Schreiner spielen heute gegen Patsualaia bwz. Potkin, zwei Spieler die knapp an der 2600-er Grenze liegen. Fröwis bekommt es mit Schwarz gegen Buhmann zu tun, Kessler mit Baron (2540). Ragger und Dragnev sind hingegen in der Favoritenrolle. An der Spitze liegt nach neun Runden der Engländer David Howell (7,5) vor Demchenko, Matlakov, Mikaelyan und Jobava (alle 5). Zwei Runden sind noch zu spielen. (wk, Foto: Turnierseite)
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170606 em r6 2Die sechste Runde bringt bei der EM in Minsk nach einem Ruhetag durchaus erfreuliche Ergebnisse der Österreicher. Andreas Diermair zeigt sich gegen Banjamin Gledura (2602) in einem Tarrasch-Franzosen mit Schwarz in bester Spiellaune und ist nach diesem Sieg mit vier Punkten bester Österreicher. Alle anderen haben dreieinhalb Punkte, ausgenommen Georg Fröwis. Der Vorarlberger muss gegen Stanislav Bogdanovich (2596) eine zweite Niederlage in Serie hinnehmen. Valentin Dragnev und Peter Schreiner kämpfen sich mit Favoritensiegen wieder in den "Plusbereich". Erfreulich ist das Auftreten von Luca Kessler. Der zweite Vorarlberger remisiert gegen Olexandr Brtnyk aus der Position der Stärke. Nimmt man die Partie gegen Elolosen aus der Wertung, hält Kessler bei einer Performance nur knapp unter 2600. Für Markus Ragger läuft es hingegen nicht nach Wunsch. Gestern kommt er gegen Andrey Gorovets (2524) zum zweiten Mal mit Weiß nur zu einem Remis. Die erhofften Siege wollen einfach nicht gelingen. Trotzdem ist der Zug für eine World Cup Qualifikation nicht abgefahren. Es braucht aber ein gutes Finish in den noch verbleibenden fünf Runden. An der Spitze schiebt sich das Feld zusammen. Es führen neun Spieler mit je fünf Punkten. Ausgetragen wurde in Minsk neben der EM auch die erste Blitz- und Schnellschach WM in der U8-U12. Zur Siegerehrung kam am EM-Ruhetag auch FIDE Präsident Kirsan Ilyumzhinov. Insgesamt waren 540 Teilnehmer aus 25 Nationen vertreten. Den Löwenanteil stellten Russland (236) und Weißrussland (147). Österreich war nicht vertreten. (wk, Foto: Turnierseite)
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Ergebnisse der WM 08-12 im Schnell- und Blitzschach, Bericht FIDE-Website

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